Trockene Haarspitzen: 7 Tipps helfen sofort

Trockene Haarspitzen: 7 Tipps helfen sofort

Wenn sich Ihr Haar in dieser Jahreszeit trocken, spröde und brüchig anfühlt, dann haben wir diese sieben Tipps für Sie. 

Speziell der Winter kann für das Haar sehr anstrengend sein. Kälte, Nässe, raues Wetter, Mützen und Heizungsluft können Ihr Haar austrocknen und anfälliger für Haarbruch machen. Neben Umwelteinflüssen führen aber auch Belastungen wie Färben, heißes Föhnen, Glätten und zu häufiges Waschen zu stumpfen Haaren. Die gute Nachricht ist jedoch: Trockenes Haar ist zwar ein häufiges Problem, kann aber leicht behandelt und verhindert werden. Wir haben 5 Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Ihre Haare von der Wurzel bis zur Spitze wieder schön und gesund aussehen können.

1. Vermeiden Sie es, Ihr Haar jeden Tag zu waschen

Wenn Sie dazu neigen, Ihr Haar jeden Tag zu waschen, ist es vielleicht an der Zeit, dies zu überdenken. Shampoos entfernen Schmutz und Schweiß aus Ihrem Haar, welches sich über den Tag angesammelt hat. Jede Haarwäsche entzieht dem Haar und der Kopfhaut aber auch Talg und trocknet es aus. Talg ist das natürliche Öl, das Ihr Haar pflegeleichter und glänzend macht. Zu viel Talg wiederum lässt das Haar fettig aussehen. Je nach Haartyp, Jahreszeit und sportlicher Aktivität reicht es aus, die Haare zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen. Dadurch sieht Ihr Haar nicht nur gesünder aus, Sie sparen auch noch eine Menge Wasser.

2. Haare mit kaltem Wasser ausspülen

Eine heiße Dusche an kalten Tagen kann sicherlich wohltuend sein, aber zu viel heißes Wasser entzieht dem Haar (und der Haut) die natürliche Feuchtigkeit. Duschen Sie warm bis lauwarm und versuchen Sie es kurzzuhalten. Wenn Sie es verkraften können, spülen Sie Ihr Haar hinterher mit kaltem Wasser aus. Kaltes Wasser schließt die Schuppenschicht der Haarfaser, glättet die Haaroberfläche und lässt Ihr Haar dadurch glänzender aussehen. 

3. Pflegen Sie Ihre Haare

Haarspülungen sind ein ebenso wichtiger Bestandteil jeder Haarpflegeroutine. Mindestens einmal pro Woche sollten Sie beim Duschen eine Spülung benutzen, um dem trockenem Haar die verlorene Feuchtigkeit zurückzugeben. Trockenes Haar ist die Hauptursache für Haarbruch und Spliss. Für eine intensivere Pflege eignen sich Haarmasken besonders gut. Haarmasken enthalten eine hohe Konzentration an feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, Vitaminen und Ölen. Achten Sie jedoch darauf, die Spülungen und Masken nur in die Haarlängen zu geben, da sie sonst die Kopfhaut belasten können.

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4. Verwenden Sie die richtige Haarbürste

Im nassen Zustand ist das Haar anfälliger für Haarbruch und Verfilzungen. Behandeln Sie es deshalb nach dem Duschen mit Vorsicht. Ist das Haar zusätzlich fein und lockig, steigt das Risiko für geschädigtes Haar. Verwenden Sie daher zum Entwirren einen breitzahnigen Kamm und ziehen Sie nicht mit einer Bürste durch die nassen Haare. Kämmen Sie anschließend zuerst die Haarspitzen, bevor Sie sich nach oben vorarbeiten. Sobald die Haare trocken sind, verwenden Sie eine Bürste mit Wildschweinborsten. Wildschweinborsten verteilen die natürlichen Öle in Ihrem Haar und verbessern auf diese Weise die Haarstruktur. Darüber hinaus regen sie die Durchblutung der Kopfhaut an und reißen nicht so stark an den Haaren wie Kunststoff- oder Metallborsten.

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5. Achten Sie auf Ihre Ernährung

Unsere Haare können häufig Aufschluss darüber geben, wie gesund wir uns ernähren. Denn obwohl gesundes und kräftiges Haar für unser Wohlbefinden und unser Selbstvertrauen entscheidend ist, ist es nicht überlebenswichtig. Wenn unser Körper durch Stress, Krankheiten oder eine einseitige Ernährung mit begrenzten Ressourcen konfrontiert ist, leitet er die Nährstoffe zuerst zu den lebenswichtigen Organen. Die Folge: allgemeiner Haarausfall, trockenes oder brüchiges Haar. Um diesen Nährstoffmangel entgegenzuwirken, sollten Sie auf eine ausreichende Versorgung folgender Vitamine achten: 

  • Zink
  • Vitamin E
  • Vitamin A
  • Vitamin B
  • Vitamin D
  • Biotin
  • Folsäure

6. Gehen Sie regelmäßig zum Friseur

Von Spliss spricht man, wenn sich das Haar von den Spitzen her aufspaltet. Gerade bei langen Haaren bleibt dies häufig nicht aus, da sie hier mehr Reibung ausgesetzt sind (zum Beispiel durch grobe Schals oder das Aufliegen auf den Schultern). Ist der Spliss erst einmal da, lassen sich die kaputten Haarspitzen nicht mehr reparieren. Da hilft leider oft nur noch der Gang zum Friseur. Doch das lohnt sich: Die Haare sehen nicht nur sofort gepflegter und gesünder aus, sie werden durch das regelmäßige Schneiden auch gestärkt und neuem Spliss wird vorgebeugt. Alle drei Monate sollten die Spitzen daher einen halben bis einen Zentimeter geschnitten werden, um die Haarenden gesund zu halten.

7. Verwenden Sie silikonfreie Shampoos und Pflegespülungen

Es lohnt sich ebenfalls unbedingt einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe von Shampoos, Masken und Conditioner zu werfen, bevor Sie die Produkte kaufen. Vergewissern Sie sich, dass Argan- oder Kokosnussöl, Vitamin E und Hyaluronsäure enthalten sind. Sulfate, Silikone und Alkohole sollten sie jedoch meiden. Sulfate sind zwar für den Schaum verantwortlich, welcher bei der Haarwäsche ein reinliches Gefühl erzeugt, doch er entzieht dem Haar auch seine natürlichen Öle. Silikone legen sich wie eine Schutzschicht um das Haar und glätten die Oberfläche. Gleichzeitig sorgt allerdings diese Versiegelung der Haarstruktur dafür, dass Feuchtigkeit oder Pflegestoffe nicht mehr aufgenommen werden können. Die Folge: Die Haare trocknen aus und werden spröde. Auch Alkohole entziehen dem Haar seine Feuchtigkeit. 

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Quellen: dm.de, bellaffair.de, wolfs-apotheke.de, oekotest.de

Video: Haarkur selber machen: 2 Rezepte für glänzend gepflegte Haare

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