25. Juni 2012
Schöne Haut in jedem Alter

Schöne Haut in jedem Alter

Die Zeit anhalten? Geht nun mal nicht. Aber wir können viel dafür tun, dass wir uns wohlfühlen in unserer Haut, egal, welcher Geburtstag ansteht. Mit Gute-Laune-Kosmetik, glättenden Massagen und Energieübungen.

Schöne Haut
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Schöne Haut

Lachfältchen

Ab Mitte 30 tragen wir um die Augen herum die Souvenirs eines fröhlichen Lebens. Aber es müssen ja nicht gleich Krähenfüsse daraus werden

So kommt’s: Im Bereich der Augen ist die Haut besonders dünn, hat weniger geschmeidig haltende Talgdrüsen, kaum Unterhautfettgewebe – und sie ist ständig in Bewegung. Bis zu 20 000 mal blinzeln wir pro Tag. Kein Wunder, dass sich erste Fältchen, egal ob durch Stress, Mimik oder Alterung, hier manchmal schon mit Mitte 30 einnisten.

Das tut gut: Dass aus Lachfältchen keine tiefen Furchen werden, verhindern Augencremes – z. B. mit Extrakten aus Maracujasamen, Babassu-Öl sowie Antioxidantien (z. B. in „Xingu High Antioxidant Prevention Eye Care“ von Santa Verde, 10 ml ca. 39 Euro).

Auch gut: straffender Granatapfelextrakt (z. B. in „Straffende Augenpflege Granatapfel“ von Weleda, 10 ml ca. 18 Euro). Eine stimulierende Massage verwöhnt die zarte Haut zusätzlich: Zunächst die Creme mit dem Mittelfinger sanft von außen nach innen einklopfen, das regt den Lymphfluss an. Dann die Augenbrauen zwischen Mittel- und Ringfinger nehmen und mit leichtem Druck nach außen streichen. Am Ende kurz für einige Sekunden beide Finger auf die Schläfen pressen.
Bei Schwellungen helfen Augenpflegeprodukte mit Dreifach-Genuss: Sie kühlen herrlich, massieren die Augenpartie mittels einer integrierten Metallkugel und entwässern mit Gurkenextrakt und Mate (z. B. „Augen Roll-on“ von Yves Rocher*, 15 ml ca. 12 Euro; „You won’t believe your eyes“ von Soap & Glory, 15 ml ca. 24 Euro, exklusiv bei Douglas).

Happy-Plus: Gegen den müden „Trübetassen- Blick“ hilft dies: Malen Sie mit einem dicken Stift eine kreuz und quer verlaufende, schier endlose Schlangenlinie auf ein Blatt DIN-A4-Papier. Folgen Sie dann dieser Linie langsam mit den Augen. Dabei oft blinzeln, das regt den Tränenfluss an. Danach beide Handflächen aneinander reiben, wie eine Muschel wölben und über die geschlossenen Augen legen. Öffnen Sie die Augen und schauen Sie für einige Minuten ins Dunkle, blinzeln Sie auch dabei oft.

Spannkraftverlust

Nur superprall ist schön? Ab Mitte 40 zeigen wir trotz kleiner „Durchhänger“ ein starkes Profil

So kommt’s: Im Laufe der Zeit ermüden die kollagenen und elastischen Fasern des Bindegewebes, dadurch verliert die Haut etwa ab Mitte 40 an Elastizität. Fettgewebe aus dem Wangenbereich sinkt dann leicht nach unten. Bei vielen Frauen zeigt sich ein kleines Doppelkinn.

Das tut gut: Auf ein Facelift können Sie getrost verzichten, wenn Sie diese einfache isometrische Übung kennen. Drücken Sie eine lockere Faust von unten gegen das Kinn und versuchen Sie, gegen den Druck der Faust den Mund zu öffnen. Am besten mehrmals täglich in den Alltag einbauen.

Frau lacht
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Frau lacht

Unterstützen lässt sich der Straffungseffekt mit „Bodybuildern“ aus dem Tiegel wie etwa der Klettenfrucht: In ihren Samen steckt der Pflanzenstoff Arctiin, der eine stark kollagenstimulierende Wirkung hat (z. B. „Straffende Tagespflege mit Bio-Klettenfruchtessenz“ von Florena, 50 ml ca. 7 Euro; „Pure & Natural Anti Falten Tagespflege“ von Nivea, 50 ml ca. 10 Euro).
Spannkraftverstärkend wirken auch Extrakte aus der Weißen Lupine (z. B. „Serum7 Lift Straffende Tagescreme“ von Boots Laboratories**, 50 ml ca. 31 Euro), Rosmarinöl (z. B. „Bi-Oil“ von Delta Pronatura, 60 ml ca. 13 Euro) oder das Coenzym Q10 (z. B. „Eubos Hyaluron Repair & Protect“ von Dr. Hobein**, 50 ml ca. 25 Euro). Die Haut von innen unterstützen hochwirksame Antioxidantien wie Vitamin C und Selen sowie ein Polyphenol aus Orangenschalen – neuerdings als Beautypille erhältlich (z. B. „Anti- Age-Zellschutz“ von Innéov**, 60 Tabletten ca. 32 Euro). Dieser Cocktail schützt die Zellen vor Stress, das beschert der Haut mehr Energie, mehr Ausstrahlung und Spannkraft.

Happy-Plus: Kennen Sie den „A“-Effekt? Sieht lustig aus und trainiert die untere Gesichtshälfte. Stellen Sie sich vor einen Spiegel. Entspannen, den Mund leicht öffnen. Der Kopf bleibt gerade, die Schultern sind locker. Sagen Sie dann laut „A“ und versuchen Sie den Mund dabei gegen den Widerstand zu schließen. Spüren Sie, wie sich Ihre untere Wangenmuskulatur deutlich anspannt? Gut so!
Steigern Sie die Anspannung aufs Maximum und halten Sie sie etwa 3 Sekunden. Kurz entspannen, dann erneut anspannen. 5-mal hintereinander, am besten 3-mal pro Tag.

Hals und Dekolleté

Beides ist nicht mehr ganz so glatt wie früher. Egal, tief ausgeschnittene Sommerkleider gehen trotzdem

So kommt’s: Die Haut an Hals und Dekolleté hat leider von Natur aus etwas weniger Glück als andere Körperpartien. Sie ist besonders dünn, enthält weniger schützende Talgdrüsen und knittert daher besonders schnell. Wird sie zusätzlich gedrückt – etwa durch schlecht sitzende BHs oder seitliches Schlafen –, fördert das die Plisseefältchen zusätzlich.

Das tut gut: In dieser sensiblen Zone braucht die Haut genau das, worauf wir sonst gern verzichten: Pölsterchen. Spezielle Halsund Dekolletécremes arbeiten deshalb mit Wirkstoffen, die die Kollagenproduktion anregen, wie Sojaproteine (z. B. „Creme Multi Régénerante Jeunesse du Cou“ von Clarins, 50 ml ca. 63 Euro) oder biotechnologisch nachgebaute „Wachstumsfaktoren“ (z. B. „Lifting & Firming Hand- and Decolletécreme“ von Dr. Duve*, 200 ml ca. 95 Euro).
Hilfe zur Selbsthilfe bieten Pflanzenauszüge, die die hauteigene Feuchtigkeitsversorgung stimulieren (z. B. „Regerations Hals- und Decolletécreme“ von Dr. Hauschka, 40 ml ca. 36 Euro). Wichtig: Immer mit langen Strichen von der Brust nach oben bis zum Kinn auftragen.

Frau berührt Hals
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Frau berührt Hals

Toll zum Entfalten zwischendurch sind vitaminreiche Feuchtigkeitssprays mit Rosen- und Orangenblütenwasser, Silber- und Goldessenz (z. B. „Happy Aging Decolleté Spray“ von Martina Gebhardt*, 100 ml ca. 18 Euro).

Happy-Plus: Geben Sie sich die volle Packung! Mit Sesamöl, das im Ayurveda traditionell zur Hautstraffung eingesetzt wird. 50 ml leicht angewärmtes Sesamöl mit 2 EL Honig verrühren, mit einem dicken Pinsel auf Hals und Dekolleté auftragen. 20 bis 40 Minuten einwirken lassen, dann mit lauwarmem Wasser abspülen.

Glücklich älter werden

Mehr davon

Bewegung: Sie stärkt das Immunsystem, steigert die Konzentration und lässt uns besser schlummern. Und sie hält jung: Einer Studie der McMaster University im kanadischen Hamilton zufolge steigert Bewegung die Reparaturkapazität in den Zellkraftwerken, den Mitochondrien.

Achtsamkeit: Viele Dinge erledigen wir irgendwie nebenbei. Versuchen Sie wenigstens zwei-, dreimal am Tag, Ihr Handeln mit allen Sinnen zu begleiten. Egal, ob Sie gerade eine Tasse Tee trinken, in der Mittagspause durch den Park gehen oder am Abend das Gemüse für den Auflauf schnibbeln.

Musik: Sie macht glücklich, das haben Neurowissenschaftler der Universität Stanford herausgefunden. Lieblingsmelodien stimulieren Regionen im Gehirn, die dafür zuständig sind, den Körper mit an - genehmen Gefühlen zu belohnen.

Happy-Food: Glückshormone anlocken – das können Lebensmittel mit hohem Tryptophangehalt. Diese Aminosäure wird im Gehirn zu dem Happy-Botenstoff Serotonin umgewandelt. Besonders viel Tryptophan steckt in Nüssen, Vollmilch, Eiern, Geflügel, Lachs und braunem Reis.

Weniger davon

Perfektion: Alles immer zu 100 Prozent erledigen wollen – das führt auf Dauer zu Frust. Wie wär’s mit dem Pareto-Prinzip? Der italienische Ökonom stellte Ende des 19. Jahrhunderts die These auf, dass man mit 20 Prozent Einsatz rund 80 Prozent der Ergebnisse erzielen kann. Egal, ob im Job oder bei der Hausarbeit: Prioritäten setzen und alles andere mal hinten runterfallen lassen.

Schlaflose Nächte: Die führen laut Forschern der britischen Universität in Warwick zur vermehrten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Das lässt den Blutdruck steigen, bremst die Fettverbrennung.

Lärm: Auf Dauer kann er zu hohem Blutdruck, Aggressionen und depressiven Verstimmungen führen. Schützen Sie sich davor: Schalten Sie das nebenher plärrende Radio ab und bitten Sie auch „Handy-Junkies“ im Zug um Rücksicht.

Negative Gedanken: Wer ständig das Glas halb leer sieht, kann sein Immunsystem schwächen. Auch wenn der Tag düster verlaufen ist: Denken Sie vorm Einschlafen nur an das, was heute positiv war.

Vital sprach mit Brigitte Appel, Fragrance-Managerin bei Beiersdorf in Hamburg

Vital: Welche Macht hat der Duft von Beautyprodukten?
Brigitte Appel: Eine sehr entscheidende. Eine beruhigende Creme wird eher floral nach Lavendel duften, während bei einer Anti-Müdigkeitspflege garantiert frische Kopfnoten wie Orange im Vordergrund stehen. Das geht sogar so weit, dass der Duft beeinflusst, wie wir die Wirksamkeit eines Produktes wahrnehmen.

Sind wir deshalb so verunsichert, wenn die Lieblingscreme plötzlich ein wenig anders duftet?
Richtig. Darum haben wir auch bei bestimmten Produkten seit Jahren oder Jahrzehnten den Duft nicht verändert. Olfaktorisch „unantastbar“ ist etwa die klassische Nivea-Creme, die wegen ihrer frischen Zitrusnoten mit einem Hauch von Lavendel geliebt wird. Oder auch die Q10-Serie mit ihrem floral-holzig-grünen Duft.

Unterscheiden sich die Duftvorlieben auf der Welt?
Ja, Amerikanerinnen lieben z. B. bei Duschgelen süsse Melonendüfte. Europäische Frauen stehen eher auf frisch-florale Noten. Bei Bodylotions wollen sie die Pflege herausschnuppern – den sogenannten Caring-Aspekt. Eben floral-citrisch-aromatisch mit Lavendelhauch.

Das Haar wird dünner

Auch graue Strähnen mischen mit. Darüber machen wir uns keinen Kopf, bauen ab Ende 40 auf clevere Pflege.

So kommt’s: Nicht nur die Haut, auch die Haare verändern sich ab Ende 40. Die Anzahl und Aktivität der Haarwurzeln geht zurück. Dadurch werden die Haare dünner und fallen leichter aus. Auch die Pigmentproduktion schwächelt zunehmend, aus den Haaren verschwindet die Farbe, sie werden weiß, umgangssprachlich nennen wir es grau.

Das tut gut: Ärgern Sie sich nicht über dünner werdendes Haar. Studien aus Japan haben gezeigt, dass negativer Stress die Produktivität der Haarwurzeln zusätzlich einschränkt. Setzen Sie lieber auf Kraftnahrung. Flüssiges Keratin beispielsweise ersetzt fehlende Haarbausteine und lässt das einzelne Haar wieder stärker wirken (z. B. „3 more Inches Pre-Wash-Treatment“ von Michael van Clarke*, 500 ml ca. 35 Euro).
Gut sind auch Pflanzenwirkstoffe wie z. B. Pfaffia-Extrakt (auch brasilianischer Ginseng genannt), die die Mikrozirkulation und damit die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln verbessern (z. B. „Forticea Shampoo“ von René Furterer*, 200 ml ca. 14 Euro). Sogar beim Colorieren können Sie Ihr Haar kräftigen: Einige Farben enthalten Proteinextrakte, die schon während des Färbens das Haar von innen heraus stärken (z. B. „Chromatics“ von Redken*).

Happy-Plus: Der Friseur massiert immer so schön? Machen Sie das doch auch zu Hause: Eine Haarkur auftragen (z. B. „Tiefen Aufbau Intensiv-Butter-Kur“ mit Mandelöl von Guhl, 150 ml ca. 7 Euro) und mit einem grobzinkigen Kamm verteilen. Dann mit allen zehn Fingern kreisend die Kopfhaut massieren. Zwischendurch dicke Strähnen greifen und von der Kopfhaut wegziehen. Das stimuliert die Haarwurzeln zusätzlich.

Äderchen und Pigmentspots

Auch wenn der Teint unregelmäßig und damit älter wirkt, müssen wir nicht gleich zum Lasern. Lieber sanft korrigieren

So kommt’s: Die feinen Blutgefäße in der Haut sind nicht mehr so elastisch wie früher. Der Bluttransport stockt, es kommt zu kleinen Staus, und die erweiterten Äderchen – meist auf den Nasenflügeln oder der Wangenpartie – schimmern durch die Haut. Hinter Rötungen können aber auch Mikroentzündungen einer durch Stress und Umwelteinflüsse immer sensibler werdenden Haut stecken. Pigmentspots dagegen entstehen meist als Spätfolge von zu viel Sonne im Leben. Dadurch gerät die Melaninbildung aus der Balance. In reifer Haut wird zudem besonders viel gelblich-braunes Pigment gebildet.

Das tut gut: Gegen Rötungen helfen Wirkstoffe, die die Gefäßwände stärken und in der Haut die Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen hemmen (z. B. „Rosaliac AR Intense“ von La Roche-Posay**, 40 ml ca. 24 Euro). Andere Firmen setzen auf Ruhestifter wie Mikrosilber (z. B. „Akutcreme“ von Lavera, 50 ml ca. 10 Euro) oder Schisandrafrucht-Extrakt (z. B. „Besänftigende Feuchtigkeitspflege“ von Dr. Scheller, 40 ml ca. 9 Euro).
Und wie lassen wir Pigmentflecken auf die sanfte Tour verblassen? Das schaffen Wirkstoffe aus Hefe und einem chinesischen Heilpilz, die die Pigmentansammlungen aufbrechen und optisch mildern (z. B. „Even Better Skin Tone Correcting Lotion SPF 20“ von Clinique, 50 ml ca. 47 Euro). Oder Extrakte aus der Chinesischen Flachslilie, die die Pigmentproduktion wieder auf Normallevel drücken (z. B. „Equinol Anti Pigmentflecken Serum“ von Good - SkinLabs, 20 ml ca. 35 Euro, bei Douglas).
Allerdings dauert es etwa vier bis sechs Wochen, bis Sie Effekte sehen. Schneller geht die Tarnung mit Mineral-Make-up-Puder. Deckt perfekt ab, lässt aber den Hautton noch natürlich durchschimmern (z. B. „Perfect Match Mineral“ von L’Oreal Paris, 10 ml ca. 15 Euro; „Aerateint Mineral“ von Vichy**, 5 g ca. 24 Euro).

Happy-Plus: Sie leiden auch unter sogenannten Flushs? Diese Rötungen an Gesicht und Hals treten z. B. in den Wechseljahren sekundenschnell in den unpassendsten Momenten auf. Dann beruhigt unauffällig das Pran-Mudra: Spitzen von Daumen, Ringfinger und kleinem Finger beider Hände aneinanderlegen, die übrigen Finger ausstrecken. Einige Minuten halten.

Hände und Füße

Durch das tägliche Strapazieren altern sie schnell. So holen Sie sich in jedem Alter Ihre Samtpfötchen zurück.

So kommt’s: Die Füsse tragen uns schon lange durchs Leben. Sie leisten Schwerarbeit und entwickeln als Druckschutz oft unschöne Hornhaut. Auch die Hände haben schon viel mitgemacht: hantieren in heißem Seifenwasser, ständig beschienen von der Sonne und kräftiges Zupacken beim Renovieren. Kein Wunder, dass Ihre dünne Haut immer trockener wirkt.

Das tut gut: Die Fußpflege genießen statt lästig finden. Verbinden Sie ein Peeling – dafür einfach Zucker mit Olivenöl mischen – gleich mit einer ausführlichen Fußmassage. Dabei stimulieren Sie automatisch Ihre Fußreflexzonen, was den gesamten Körper vitalisiert. Ein Fußbad lässt Ihre Sohlen dann buchstäblich im Glück schwimmen. Neu sind solche, die mit warmem Wasser zu einer nährenden Milch werden oder mit kühlem Wasser pflegen und erfrischen (z. B. „Nus Pieds Huile de Bain Lactée“ von Dr. Pierre Ricaud*, 100 ml ca. 10 Euro).
Stark verhornte Stellen macht ein neues, hochkonzentriertes Serum mit Urea und Milchsäure seidenweich (z. B. „Foot Expert Anti Hornhaut Intensiv Serum“ von Hansaplast, 6 ml ca. 8 Euro). Wunderbar für die Hände sind Cremes, die auch die Nägel verwöhnen und dank ätherischer Öle beim Einmassieren sofort die Laune heben (z. B. „Hand- und Nagelpflegebalsam Ingwer Limette“ von Primavera*, 50 ml ca. 10 Euro).

Happy-Plus: Ein paar Minuten relaxen – das funktioniert auch bei der Fußpflege. Eine Fußcreme extradick als Packung auftragen. Hinsetzen, Handtuch unter die Füsse und beide Zehenreihen feste zum Körper hin ziehen. Spannung für einige Sekunden halten. Entspannen und jetzt die Zehenspitzen kräftig nach vorn einkrallen, als ob Sie einen Bleistift festhalten wollten. Spannung kurz halten, loslassen. Mehrmals wiederholen.

Problemzonen? Haben andere. Wir nähern uns ihnen ab Mitte 40 liebevoll und pflegen uns glücklich

So kommt’s: Unser Körper ist genetisch darauf programmiert, Fett zu bunkern. Und was er mal hat, gibt er nur sehr ungern wieder her. Je älter wir werden, umso träger wird auch der Stoffwechsel. Ab Mitte 40 setzen sich Pölsterchen besonders hartnäckig an Bauch, Beinen und Po fest.

Das tut gut: Die Haut pflegen und gleichzeitig glücklich sein? Das funktioniert mit einem Pflegeduft, der beim Kontakt mit der Haut gleichzeitig den Fettabbau anregt und im Gehirn die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen, sogenannten Beta-Endorphinen (z. B. „Prends-Moi“ von Veld’s*, 100 ml ca. 59 Euro). Ebenfalls sehr beglückend: Figurformer mit Soforteffekten. Etwa eine Körpercreme, die die Mikrozirkulation der Haut anregt und sie so augenblicklich glatter und straffer wirken lässt (z. B. „Bodysilhouette“ von Anne marie Börlind, 200 ml ca. 30 Euro).
Ein gutes Bauchgefühl und mehr Energie bringt die Baumübung: Stellen Sie sich hüftbreit mit leicht gebeugten Knien hin, Po- und Bauchmuskulatur sind fest. Die Arme halten Sie mit ein wenig Spannung weg vom Körper, so dass die Ellenbogen etwa einen 90-Grad-Winkel bilden, die Fingerspitzen zeigen zum Boden. Stimmen Sie dann ein tiefes und langgezogenes „U“ an, bis Sie ein leichtes Vibrieren im Bauch spüren. Das erdet augenblicklich und strafft gleichzeitig die Bauchpartie.

Happy-Plus: An dem alten Spruch unter Freundinnen „Du kannst 5 Kilo abnehmen – oder dich in die Sonne legen“ ist was dran. Zart gebräunte Haut hat einen optischen Verschlankungseffekt. Neu und angenehm in der Anwendung sind Selbstbräuner in luftig-leichter Mousseform, die sofort einziehen und nicht kleben (z. B. „Mousse Exquise Auto-Bronzante SPF 15“ von Clarins, 125 ml ca. 32 Euro).

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