Haare ab 50: 4 Pflegetipps für volleres Haar

Haare ab 50: 4 Pflegetipps für volleres Haar

Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Körper, was sich nicht nur durch schlaffere, trockene Haut und Fältchen bemerkbar macht – auch unsere Haare sind betroffen. Insbesondere aufgrund der hormonellen Umstellungen in den Wechseljahren bekommen viele Frauen dünneres Haar. Wir nennen 4 Pflegetipps für volleres Haar.

Nicht nur unsere Haut altert, sondern auch unsere Haare – ja, Sie haben richtig gelesen. Denn mit zunehmendem Alter produzieren unsere Talgdrüsen weniger Talg. Dieser bildet einen natürlichen Schutzfilm, der unserer Kopfhaut schützt und sie mit Feuchtigkeit versorgt. Nimmt er ab, wird das Haar feiner, trockener und kann langsamer nachwachsen. Außerdem: Aufgrund der hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren kann es nicht nur zu typischen Wechseljahrsbeschwerden wie depressiven Verstimmungen, Hitzewallungen oder Herzrasen kommen, auch unsere Haare können sich verändern. 

Wie verändern sich die Haare in den Wechseljahren?

Vor der Menopause sinkt der Spiegel des weiblichen Sexualhormons Östrogen, wodurch es zu einem gestörten Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Hormonen kommt. Dieses begünstigt Haarausfall und kann daher zu dünnerem Haar führen. Abgesehen davon können auch Schilddrüsenfunktionsstörungen, Stress oder Nährstoffmängel für den Haarausfall verantwortlich sein. Tritt der Haarausfall plötzlich oder sehr stark auf, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. 

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Haare ab 50: 3 Pflegetipps gegen dünnes Haar

1. Haarwasser nutzen

Wenn Sie medizinische Ursachen für den Haarausfall ausgeschlossen haben, können Sie verschiedene Maßnahmen ergreifen, um dünner werdendem Haar entgegenzuwirken. Effektiv können etwa spezielle Haarwasser sein, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe zum Beispiel die Durchblutung Ihrer Kopfhaut und so das Haarwachstum anregen. Diese 3 Haarwasser sind beispielsweise Wunderwaffen für mehr Volumen >>

2. Haare lauwarm waschen

Sie lieben es, nach einem langen Tag unter der heißen Dusche zu stehen und sich zu entspannen? Davon sollten Sie in Zukunft absehen, wenn Sie Ihre Haare schonen möchten. Denn: Waschen Sie Ihr Haar zu heiß, gehen wertvolle Fette verloren und die Kopfhaut trocknet noch mehr aus. Als Folge werden die Haare feiner und wachsen langsamer nach, als ohnehin schon. Übrigens: Auch die Haut wird von dem heißen Nass gereizt und trocknet aus und der natürliche Fettfilm wird zerstört. Dies kann sich wiederum durch Rötungen, Juckreiz oder Entzündungen bemerkbar machen.   

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3. Zu viel Hitze vermeiden

So schön das Ergebnis nach der Benutzung von Föhn, Lockenstab und Glätteisen auch ist – Hitze schadet unseren Haaren. Die hohen Temperaturen schädigen unsere Haarstruktur, wodurch Spliss und Haarbruch begünstigt werden und langfristig dazu führen, dass wir Haare verlieren oder unsere Mähne dünner wird. Vermeiden Sie es also täglich Ihre Haare mit Hitze zu behandeln und tragen Sie unbedingt vorab einen Hitzeschutz auf.

4. Nasses Haar nicht bürsten

Mit feinem Haar müssen wir besonders vorsichtig umgehen, um zu verhindern, dass wir Haare herausreißen oder das Haar bricht. Letzteres kann zum Beispiel leicht passieren, wenn wir unser nasses Haar bürsten. Denn: Die Schuppenschicht von feuchtem Haar ist leicht geöffnet, wodurch das Haar besonders anfällig ist und schnell bricht. Kämmen Sie Ihre Mähne stattdessen erst nach dem Trocknen. 

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