23. Dezember 2020
Auf dem Weg zum strahlenden Lächeln – der Methodenvergleich

Auf dem Weg zum strahlenden Lächeln – der Methodenvergleich

Weiße, gerade Zähne sind das, was einem seitens eines lächelnden Menschen als Erstes entgegenblitzt. Sie signalisieren Gesundheit und Pflege. Wer nicht von Natur aus mit geraden, weißen Zähnen gesegnet ist, der hat mittlerweile eine Reihe von Möglichkeiten, dies zu ändern. Da fällt die Auswahl des passenden Produkts wahrlich schwer. Die folgenden Gegenüberstellungen sollen auf dem Weg zu geraden, weißen Zähnen helfen.

© DrSmile
Weiß und gerade sollen sie sein – die Zähne, die ein attraktives, schönes Lächeln ausmachen. Doch wie man eben diese Zähne bekommt – dafür gibt es mehrere Methoden, die hier verglichen werden sollen.

Gegen Zahnfehlstellungen: Zahnschiene vs. Zahnspange

Geht es um die Stellung der Zähne im Gebiss, gibt es zig Gründe, die dafür sorgen können, dass die Zähne nicht kerzengerade nebeneinander stehen, sondern eher wie Wildwuchs wirken. Diverse Zahnfehlstellungen, etwa ein Überbiss, ein Kreuzbiss, ein Tief- oder Deckenbiss oder ein Vorbiss, können das Gebiss und sogar die Gesichtsproportionen aus den Fugen geraten lassen. Auch Platzmangel im Gebiss sowie verlagerte Zähne sind ein häufiger Grund für eine Zahnfehlstellung.

  • Die Behandlung mit der Zahnspange: In den meisten Fällen wird die Zahnfehlstellung in jungen Jahren bemerkt und mithilfe einer Zahnspange reguliert. Die Behandlung mit einer Zahnspange dauert meist mehrere Jahre, in der die Zähne Stück für Stück in die richtige Position geschoben werden. Anschließend entscheidet die Erhaltungsphase darüber, ob die Zähne an ihrem neuen Ort bleiben oder ob sie sich zurückbewegen.

  • Die Behandlung mit der Zahnschiene: Die Alternative, die vor allem Erwachsene anspricht, trägt den Namen DrSmile. Dahinter verbirgt sich ein mittlerweile national tätiges Unternehmen, das einst als Start-up begonnen hat. Zum Einsatz können die Zahnschienen von DrSmile bei leichten und mittleren Fehlstellungen kommen. Nach einem Vor-Ort-Termin verläuft der Rest der Behandlung vergleichsweise modern – mithilfe von Apps und Co. Unterm Strich ermöglicht die transparente Zahnschiene des Start-up-Unternehmens eine Form der unsichtbaren Zahnkorrektur.

Für eine bessere Mundhygiene: Zahnmilch vs. Mundspülung

Einst war die Mundspülung ein adäquates Mittel, um schlechte Gerüche aus dem Mund zu verbannen. Heute versprechen die Hersteller viel mehr und werben damit, dass die Mundspülung die Zähne und das Zahnfleisch schützen soll.

  • Die Pflege mit Mundspülung: Zahnmediziner empfehlen Mundspülungen als Ergänzung zur täglichen Zahnpflege-Routine. Das heißt, dass eine Mundspülung ergänzend zum Zähneputzen sowie zum Einsatz von Zahnseide genutzt werden kann. Auch zu Interdentalbürsten raten Zahnmediziner, obgleich viele Menschen den Einsatz der Bürsten für die Zahnzwischenräume noch immer scheuen. Mehr als dreimal täglich sollte die Mundspülung nicht angewandt werden, heißt es in diversen Studien. Im Handel wird unterschieden in Mundspülungen, die das Zahnfleisch pflegen und Produkte, die Karies vorbeugen. Mundwasser wird eigenständig mit Wasser verdünnt, Mundspülung hingegen wird unverdünnt angewandt. Auch Öle erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da durch das sogenannte Ölziehen eine antibakterielle Wirkung erreicht wird.

  • Die Pflege mit Zahnmilch: Zahnmilch kommt immer stärker in Mode und soll – so die Hersteller – kleine Defekte an der Zahnoberfläche ausmerzen können. Im Direktvergleich, der in der Deutschen Apotheker Zeitung thematisiert wird, zeigt sich, dass Zahnmilch-Produkte einen hohen Anteil an Hydroxylapatit haben. Hinter dieser Substanz verbirgt sich ein Calciumphosphatsalz, das einen besonders hohen Härtegrad hat und dem Zahnschmelz nachempfunden ist. Dafür verzichtet Zahnmilch auf Fluorid, was nachweislich die Zähne im Kampf gegen Karies stärkt. Eine Rundum-Pflege ermöglicht Zahnmilch also nicht.

Für weißere Zähne: Putzen vs. Bleachen

Bekommt ein Mensch gelbe Zähne, hat das in erster Linie etwas mit den Genen und erst in zweiter Linie etwas mit der Pflege oder dem Konsumverhalten des Menschen zu tun. Nachweislich negativ auf strahlend weiße Zähne wirken sich Nikotin, Rotwein, Kaffee und Tee aus. Auch Medikamente sowie eine unzureichende Zahnhygiene können der Grund für vergilbte Zähne sein. Wie aber werden vergilbte Zähne wie strahlend weiß?

  • Mit Hausmitteln die Zähne weiß putzen: Es ist die deutlich günstigere Option, um rein weiße Zähne bekommen. Die Rede ist vom Zähneputzen. Einige Hersteller werben mit speziellen Produkten, die die Farbe Weiß auf die Zähne zurückbringen sollen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Hausmittel, die jedoch meist nicht zur Zahngesundheit beitragen. Backpulver und Natron, was häufig im Haushalt Anwendung findet, sollten im Mundraum nicht verwendet werden. Die Zähne würden bei dieser Behandlung nicht etwa entfärbt werden, sondern abgeschliffen, was die Zahngesundheit nachhaltig gefährdet. Auch Zitronensaft würde die Zahnoberfläche mehr angreifen, als ihr nutzen. Spezielle Zahnpflegeprodukte – in Form von Zahncremes oder Mundspülungen – sind hier die bessere Wahl.

  • Mit Bleaching zu weißen Zähnen: Das Bleachen der Zähne kann zu Hause in Eigenregie oder bei einem Zahnarzt durchgeführt werden. Das Mittel, das zu weißeren Zähnen führen soll, ist dabei das sogenannte Wasserstoffperoxid. Je nach Produkt ist dieses sauerstoffreiche Wasser enthalten oder wird bei der Benutzung freigesetzt. Die Produkte, die das Bleachen zu Hause ermöglichen, haben eine niedrigere Konzentration als die Profi-Produkte, die ein Zahnarzt anwendet. Wer sich an einen Bleaching-Profi wenden möchte, findet bei der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin einen zertifizierten Ansprechpartner.

Lade weitere Inhalte ...