Diät Schneller abnehmen: Diese Hormone sollten immer im Gleichgewicht sein

Dass Hormone eine besonders wichtige Rolle in unserem Körper spielen, sollte jedem bekannt sein. Doch wussten Sie, dass sie auch über Ihren Abnehmerfolg bestimmen? Wir verraten Ihnen, welche Hormone immer im Gleichgewicht sein sollten, damit Sie schneller abnehmen.

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Hormone haben in unserem Körper viele verschiedene Aufgaben. Unter anderem sind sie auch an der Gewichtsregulation beteiligt. Gerät unser Hormonhaushalt einmal durcheinander, wirkt sich das dementsprechend auch auf unser Gewicht aus. Wer also gesund abnehmen und sein Gewicht vor allem langfristig halten möchte, sollte darauf achten, dass die folgenden Hormone immer im Gleichgewicht sind.

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Diese Hormone beeinflussen das Gewicht

1. Cortisol

Cortisol gilt bekanntermaßen als Stresshormon. Wird das Hormon auf Grund von Stress, Schlafmangel oder auch Crash-Diäten dauerhaft ausgeschüttet, kann dies zu einem großen Problem werden. In diesem Fall gerät der Körper nämlich in Alarmbereitschaft und vernachlässigt so zum Beispiel den Muskelaufbau. Auch der Blutzuckerspiegel schnellt in die Höhe, was Heißhunger und Essattacken zur Folge hat.

Tipp: Sie stehen unter enormen Stress? Bleiben Sie dennoch stark und versuchen Sie, Heißhungerattacken zu widerstehen. Mit kleinen und gesunden Mahlzeiten sind Sie deutlich besser beraten. Diese Tipps helfen ebenfalls gegen Heißhungerattacken >>

2. Ghrelin

Das Hungerhormon Ghrelin ist im ständigen Austausch mit dem Hypothalamus, der Teil im Gehirn, der den Hunger reguliert. Das Hormon, das von Magenschleimhaut und Bauchspeicheldrüse gebildet und freigesetzt wird, nimmt einen erheblichen Einfluss auf die Steuerung des Hungergefühls – je mehr ausgeschüttet wird, desto größer ist auch der Hunger.

Tipp: Studien belegen, dass ein erhöhter Grhelin-Spiegel vor allem durch Proteine wieder gesenkt werden kann. Setzen Sie von daher vermehrt auf proteinreiche Lebensmittel wie Fisch, Eier oder Hülsenfrüchte.

3. Leptin

Das Sättigungshormon Leptin gibt dem Körper durch eine vermehrte Ausschüttung zu verstehen, dass man satt ist. Es ist also sozusagen der Gegenspieler von Ghrelin. Bei manchen Menschen wirkt dieser natürliche Appetitzügler nicht mehr, wodurch sie kein Sättigungsgefühl kennen. Für diese Leptinresistenz ist oftmals der übermäßige Verzehr von zucker- und fettreichen Lebensmitteln verantwortlich.

Tipp: Verzichten Sie auf zucker- und fetthaltige Speisen, um einer Leptinresistenz vorzubeugen.

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Datum: 27.07.2020
Autor: Lara Rygielski