Schlafmangel mit Konsequenzen Warum Schlaf so wichtig für unseren Körper ist

Eine Schlafstörung kann unseren gesamten Tagesablauf durcheinander bringen. Deshalb ist es wichtig, genügend Schlaf zu bekommen. Denn auf Dauer schadet Schlafmangel sogar unserer Gesundheit.

Schlafprobleme

Ich wache immer wieder auf. Leide ich an Schlafstörungen?

Jeder Mensch reagiert anders auf Schlaf. Die einen brauchen nur wenige Stunden, um wieder fit zu sein, während andere sogar nach vielen Stunden noch immer müde sind. Schlafprobleme können von kurzer Dauer, aber auch chronisch sein. Es fängt oft schon beim Einschlafen an. Schläfst du schnell ein oder liegst du eher lange wach? Als nächstes kommt die Frage nach dem Durchschlafen. Viele wachen nachts immer wieder auf. Auch wenn es sich nur um Sekunden handelt, diese reichen aus, sich am nächsten Morgen matt, unkonzentriert und müde zu fühlen. So, als hätte man keine Minute Schlaf bekommen. Jeder von uns leidet mindestens ein Mal in seinem Leben unter einer Schlafstörung. Nicht selten sind unter den Betroffenen auch Kinder zu finden. Wenn deine Symptome erst seit Kurzem auftreten und du merkst, dass du jede Nacht mindestens 30 Minuten oder länger zum Einschlafen brauchst, so nennt man dieses nicht gleich Schlafstörung. Hierbei handelt es sich um eine Einschlafstörung. Wachst du aber regelmäßig über Wochen hinaus, mindestens aber seit schon vier Wochen, in der Nacht auf und kommst nur schlecht oder gar nicht wieder in den Schlaf, dann deutet dieses auf eine ernstzunehmende Schlafstörung hin. Du solltest mit deinem Arzt über dieses Problem reden, denn Schlafmangel kann schlimme Folgen mit sich bringen.

Warum gibt es Schlafmangel? Was kann denn die Ursache hierfür sein?

Schlafmangel kann viele verschiedene Ursachen haben. Hinzu kommt, dass es mehrere Arten von Schlafstörungen gibt. Diese werden Parasomnien, Hypersomnien, Insomnien und Schlaf- Wachrythmusstörungen genannt.

Bei den Parasomnien kommt es durch Störungen, die im Schlaf auftreten. Zu den Störungen zählt zum Beispiel der Albtraum. Hypersomnien bezeichnet man die Form, in der die Person am Tag ganz plötzlich vom Schlaf übermannt wird. Hierfür liegt oftmals kein Grund oder gar eine nächtliche Störung vor.

Der Schlaf- Wachrythmus lässt sich durch sein Umfeld schnell beeinflussen. Auch leiden Schichtarbeiter oftmals unter einer Störung des Schlaf- Wachrythmus.

Insomnien werden Störungen genannt, die mit dem Ein- beziehungsweise Durchschlafen zu tun haben. Hierunter zählt auch das vorzeitige oder frühe Erwachen. Schlafstörungen sollten auf jeden Fall immer ernst genommen werden. Durch Schlafmangel erleidet der Körper Stress. Stress kann zu Depressionen oder auch umgekehrt führen. Die Gesundheit wird dadurch ziemlich beeinträchtigt. Zudem kann Schlafmangel zur Gewichtszunahme oder auch zur Gewichtsabnahme führen. 

Je länger die Schlafstörungen anhalten, je länger du unter Schlafmangel leidest, je mehr mutest du deinem Körper zu. Die Laune wird schlechter, du bist nicht mehr so motiviert, deine Konzentration sinkt, der Blutdruck steigt, du wirkst blass und krank. Durch den permanenten Stress, dem dein Körper bei Schlafproblemen ausgesetzt wird, sinkt auch deine Belastbarkeit. Du fängst an zu frieren, deine Hände zittern und im schlimmsten Fall kann Schlafmangel sogar einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall begünstigen.

Was kann ich selber gegen Schlafmangel tun und wie beuge ich dem vor?

Der erste Gang bei Verdacht auf Schlafstörung, sollte der Hausarzt sein. Er kann mit dir zusammen entscheiden, ob es besser wäre, ein paar Nächte in einem Schlaflabor zu verbringen. Fragen wie: Wie lange sind die Schlafstörungen vorhanden? Schlafen Sie schnell ein? Haben Sie Stress in der Familie? können bei der Anamnese erwartet werden. Im Schlaflabor wirst du während deiner Schlafphase überwacht. Unter anderem werden hier die Hirnströme, Sauerstoffgehalt, Atmung, Körperhaltung, die Herzfrequenz, Muskelspannung und auch eventuelles Schnarchen gemessen. Die Patienten werden zusätzlich durch eine Infrarotkamera überwacht. Nach ein paar Tagen steht dann das Ergebnis fest und kann mit dem Patienten besprochen werden.

Es gibt sicher Dinge, die du vorher bereits beachten kannst, um Schlafmangel vorzubeugen. Das Bett steht hierbei im Vordergrund. Schlafe auf einer guten Matratze, sowie einem guten Kissen! Auch das Schlafzimmer sollte so eingerichtet sein, dass du weder zu kalt oder zu warm noch zu hell oder zu dunkel schlafen musst. Nicht zu viele Elektrogeräte, die den Schlaf stören können, so wenig wie möglich Metalle aber auch gute Luftzirkulation, sind weitere wichtige Punkte. Vermeide vor dem zu Bett gehen zu viel neue Eindrücke, das ist vor allem bei Kindern ein häufiger Grund für Einschlafprobleme. Das Kind kann zu viele Eindrücke kurz vor dem Schlafen nicht gut verarbeiten und beginnt diese neuen Eindrücke dann im Bett zu verarbeiten. Wodurch es entweder gar nicht erst in den Schlaf kommt oder der Schlaf gestört wird, in dem das Kind ständig aufwacht, unruhig schläft und sich im Schlaf hin und her wälzt. Besser ist da ein Buch zu lesen oder sanfte leise Musik zu hören.

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