24. Dezember 2020
Weihnachtsessen: 5 Tipps für die Resteverwertung

Weihnachtsessen: 5 Tipps für die Resteverwertung

Über die Feiertage wird viel gekocht und trotz vorheriger Planung bleibt meist etwas über. Zum Wegschmeißen ist das Essen zu schade, aber was kann man noch damit machen? Wir haben 5 Tipps wie Sie die Lebensmittelreste verwerten können.

Weihnachtsessen
© iStock/alvarez
Nach dem Weihnachtsessen sind oft Reste übrig, die man noch verarbeiten kann

Reste von der Gans, übrig gebliebenes Gemüse, eine Portion Kartoffeln: Kaum jemand schafft es ein Weihnachtsessen zu servieren, ohne dass anschließend Lebensmittelreste übrig bleiben. Das ist aber gar nicht schlimm, denn man kann das Essen noch wunderbar weiter verarbeiten. Der große Vorteil dabei ist, dass Sie am Tag nach dem Weihnachtsessen unkompliziert Gerichte aus den Resten vom Vortag zaubern können.

Reste richtig aufbewahren

Um die Reste vom Weihnachtsessen weiter verwenden zu können, ist es wichtig, dass Sie diese richtig aufbewahren. Übrig gebliebene Fleischreste und Beilagen sollten erst abkühlen und dann luftdicht verschlossen in den Kühlschrank gestellt werden. Die Beilagen sind bis zu zwei Tage nach dem Kochen noch genießbar, Fleisch ist je nach Sorte bis zu drei Tage haltbar. Achten Sie hierbei auf das Aussehen und den Geruch der Lebensmittel.

Weihnachtsessen: Tipps für die Resteverwertung

  1. Fleischreste verwerten im Sandwich oder Salat: Der Rest  von der Ente oder dem Braten kann wunderbar auf einem Brot, als Sandwich oder als Topping auf einem Salat gegessen werden. Sie dürfen nur nicht zu lange mit dem Verzehr warten. Geflügel können Sie bis zu zwei Tage nach dem Weihnachtsessen verzehren, Schwein und Kalb zwei bis drei Tage und Rindfleisch zwischen drei bis vier Tagen. Stellen Sie das Fleisch auf einem mit Frischhaltefolie abgedeckten Teller in den Kühlschrank.
  2. Beilagen als Hautgericht essen: Kartoffeln, Knödel und Co.  sind beliebte Beilagen beim Weihnachtsessen, können jedoch auch innerhalb von zwei Tagen nach dem Festmahl als Hauptgericht zusammen mit Salat gegessen werden. Sie können die Beilagen auch mit Gemüse in einer Pfanne anbraten. Aus Rotkohlresten kann man noch einen Rohkostsalat machen. Dafür müssen Sie den Rotkohl lediglich klein schneiden, Apfel, Zwiebel, Essig und Öl dazu geben und die Zutaten durchmischen und würzen. Man kann sowohl rohen als auch gekochten Rotkohl einfrieren – Sie müssen ihn nur vorher in Streifen schneiden.
  3. Raclette- und Fonduereste als Auflauf oder in der Pfanne zubereiten: Mit Resten aus Fleisch, Fisch und Gemüse lässt sich mit Crème fraîche und Käse schnell ein Auflauf zubereiten. Genauso gut können Fleischreste und Gemüse in der Pfanne mit Sahne angebraten, gewürzt und mit Reis serviert werden.
  4. Brotreste: Sogar übrig gebliebene Brötchen und Brot können Sie in den Tagen nach dem Weihnachtsessen weiter verwenden. Sie können beispielsweise Semmelknödel oder Paniermehl daraus machen. Für Kinder kann man aus Brotresten Armer Ritter zubereiten. Dafür müssen Sie nur Eier, Milch und Zucker verrühren, die Brotscheiben eintunken und sie dann anbraten. Anschließend kann man noch Zucker und Zimt darüber streuen.
  5. Schokolade: Weihnachtsmänner & Co: kann man spätestens zum Jahreswechsel nicht mehr sehen. Umso besser, dass man sie noch zum Backen benutzen kann. Weihnachtsschokolade können Sie einfach klein raspeln, hacken oder schmelzen und für die Zubereitung von Backwaren nutzen.

Übrigens: Falls am Ende immer noch Reste übrig sind, für die Ihnen keine Verwendung einfällt, können Sie sich hier Tipps vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft holen. Sie können Ihre vorhandenen Zutaten eingeben und bekommen dann Rezeptvorschläge.

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