6 Tipps für eine gesunde Katzenernährung

Gesunde Katzenernährung: Die 6 besten Tipps

Dose auf, Futter raus. Katzenernährung kann so einfach sein. Jedoch gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Insbesondere, wenn Sie frisch gebackener Katzenbesitzer sind. Wir haben 6 Tipps für eine gesunde Katzenernährung.

Die richtige Katzenernährung ist essenzielle für die Gesundheit Ihrer Fellnase.

Katzenfutter ist eine Wissenschaft für sich: Es gibt Trockenfutter, Nassfutter, Futter mit viel Fleisch, ohne Getreide und für spezielle Altersgruppen. Welches der vielen Optionen für Ihre Samtpfote am besten geeignet ist, klären Sie bitte mit Ihrem Tierarzt oder Ihrer Tierärztin. Außerdem hilfreich, um eine artgerechte Fütterung zu gewährleisten? Unsere 5 Tipps für eine gesunde Katzenernährung.

Gesunde Katzenernährung: Die 6 besten Tipps

1. Das richtige Fertigfutter

Fertigfutter in der Katzenernährung ist nicht per sé schlecht – Sie sollten jedoch unbedingt auf die Beschriftung achten: Das Katzenfutter muss unbedingt als „Alleinfuttermittel“ deklariert sein, da nur solches alle für die Katze essenziellen Nährstoffe enthält. Des Weiteren ist Nassfutter im Rahmen einer artgerechten Fütterung von Vorteil, da Ihre Katze dadurch zusätzliche Flüssigkeit über die Nahrung aufnimmt. Zusätzlich wichtig: Samtpfote braucht ausreichend Taurin. Die Aminosäure können Katzen nur bedingt selber herstellen. Ein Mangel an Taurin kann zum Beispiel zu einer Erblindung führen. In rohem Fleisch, Fisch und Innereien stecken große Mengen Taurin. Manche Katzenbesitzer schwören auf eine Kombination von Trockenfutter und Nassfutter. Wer dennoch selbst für seinen Stubentiger kochen möchte, findet im Fachhandel hierfür diverse Ratgeber und Katzenkochbücher.

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2. Katzen sind keine Veganer

Es ist aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht zu begrüßen, wenn Menschen sich aus freien Stücken vegan ernähren, also auf jegliche Tierprodukte verzichten. Dies gilt jedoch nicht für Ihre Katze. Eine rein vegane Ernährung von Katzen – ohne Fleisch – kann man nicht als artgerechte Fütterung bezeichnen – und ist aus Tierschutzsicht abzulehnen. In klinischen Studien hat man zum Teil erhebliche Mangelerscheinungen festgestellt, wenn Katzen vegan gefüttert wurden. Obwohl auch im Handel vegane Futtermittel erhältlich sind, können sie zum Teil nicht alle essenziellen Nährstoffe abdecken und somit Schmerzen oder Langzeitschäden verursachen. Sehen Sie daher bitte von einer rein veganen Katzenernährung ab.

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3. Das Alter beachten

Eine gesunde Katzenernährung hat auch was mit dem Alter Ihrer Katze zu tun. Heranwachsende Tiere haben ganz besondere Bedürfnisse und müssen teilweise anders ernährt werden als erwachsene Katzen. Beispielsweise dürfen Katzenbabys Milch bekommen, da sie die zur Verdauung benötigte Lactase noch haben. Bei ausgewachsenen Katzen fehlt diese jedoch, weswegen Milch und Milchprodukte in der Katzenernährung dort zu Verdauungsbeschwerden führen. Um das Wachstum und die Entwicklung Ihres Katzenbabys zu fördern, sollten Sie die passende Ernährung mit dem Tierarzt zusammenstellen. So gewährleisten Sie, dass Ihr Stubentiger ohne Probleme heranwächst.

4. Anderes Futter für kranke oder trächtige Katzen

Auch Katzen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse oder vertragen andere Lebensmittel, wenn sie krank, trächtig oder säugend sind. Hierbei sollten Sie nicht experimentieren, sondern unbedingt den Tierarzt Ihres Vertrauens konsultieren. Er kann einschätzen, welches Futter und welche Menge zum jeweiligen Zeitpunkt optimal für Ihre Fellnase ist.

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5. Katzen sind Gewohnheitstiere

Die meisten Katzen gewöhnen sich schnell an eine bestimmte Futtersorte und lassen sich nicht mehr oder nur noch schwer auf ein anderes Katzenfutter umstellen. Daher sollten Sie von Anfang an auf eine bedarfsdeckende, artgerechte und auf Ihre Katze optimierte Nahrung achten! Fangen Sie nicht an, die Katze mit einem suboptimalen Fertigfutter, welches kein „Alleinfuttermittel“ ist, zu füttern. Sonst wird es schwer, ihr dieses wieder abzugewöhnen. Übrigens: Auch was Futtermenge und Uhrzeit betrifft, liebt Ihre Katze die Routine. Am besten immer zur gleichen Zeit und am gleichen Ort füttern.

6. Die richtige Fütterung von Freigängern

Bei einer Katze, die raus darf, also ein Freigänger ist, ist eine proteinreiche Ernährung mit hohem Fleischanteil besonders wichtig. Und: Freigänger verbrennen mehr Energie als Stubentiger und haben somit meist auch einen höheren Grundumsatz. Egal ob Trockenfutter oder Feuchtfutter: Passen Sie die Futtermenge an die Bedürfnisse Ihrer Katze an – und setzen Sie beispielsweise auf Feuchtfutter mit hoher Energiedichte und vielen Ballaststoffen.

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