Promotion FODMAP-arme Ernährung Gezielter Verzicht und bekömmlicher Ersatz

Die sogenannte Low FODMAP-Diät ist eine vielversprechende Möglichkeit zur Behandlung des Reizdarmsyndroms. Studien konnten zeigen, dass sich die Symptome mit einer Low FODMAP-Diät bei bis zu 70 Prozent der Reizdarmpatienten verbessern.

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Was sind FODMAPs?

Die Abkürzung FODMAP steht für fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole. Dabei handelt es sich um bestimmte Kohlenhydrate, die zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen führen können. FODMAPs kommen in vielen Lebensmitteln vor, wie zum Beispiel in Hülsenfrüchten, Milch, Honig, vielen Obst- und Gemüsesorten sowie in Weizen und Roggen.

Die drei Phasen der Low FODMAP-Diät

Phase 1: Zur Durchführung der Therapie verzichten Reizdarmpatienten in der Regel zunächst für einige Wochen komplett auf alle FODMAP-reichen Lebensmittel. Nur wenn sich die Reizdarmsymptome in dieser Zeit bessern, wird die Diät weitergeführt.
 
Phase 2: Nach und nach sollten verschiedene FODMAP-haltige Nahrungsmittel auf ihre individuelle Verträglichkeit hin getestet werden. Hierzu wird über drei bis vier Tage ein FODMAP-haltiges Nahrungsmittel in zunehmender Menge eingenommen, um herauszufinden, welche Menge dieses Nahrungsmittels vertragen wird. Dann kann ein weiteres FODMAP-haltiges Lebensmittel getestet werden. Auf diese Weise lässt sich am besten feststellen, welche FODMAPs den stärksten Einfluss auf die individuellen Beschwerden haben. Da eine Ernährung mit wenigen FODMAPs die Lebensmittelauswahl deutlich einschränkt, sollte ein Arzt oder Ernährungsberater die Therapie überwachen. Nur so ist sichergestellt, dass sich die Patienten ausgewogen ernähren und keine Mangelerscheinungen auftreten.

Phase 3: Die Lebensmittel, die gut verträglich waren, können in den Ernährungsplan aufgenommen werden. Da die Auslöser von Reizdarmsymptomen sowie die Toleranz gegenüber diesen Auslösern von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, ist es möglich, dass sich die Verträglichkeit von einzelnen FODMAPs im Laufe der Zeit ändert. Daher lohnt es sich, anfangs unverträgliche Nahrungsmittel zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu probieren.

Sorgenfreier Genuss mit Low FODMAP-zertifizierten Produkten von Schär

Schär hat als erster Hersteller von glutenfreien Lebensmitteln in Deutschland einige seiner Produkte, die nur geringe Mengen an FODMAPs enthalten, von der Monash University testen und zertifizieren lassen. Daher können Betroffene auch während einer Low FODMAP-Diät in den Genuss von knusprigen Brötchen, kernigem Brot und ofenfrischer Pizza kommen. Außerdem hat Schär FODMAP-arme Rezepte entwickelt, die eine solche Diät abwechslungsreich gestalten.

Experten befragen via Facebook Live

Tipps und Informationen von Ärzten und Diätassistenten gibt es außerdem im Rahmen von Facebook Live-Videos. Am 1. August 2018 können Interessierte und Betroffene dem Gastroenterologen Prof. Dr. Martin Storr ihre Fragen zum Thema „Low FODMAP und glutenfreie Ernährung bei Reizdarm“ stellen und mitdiskutieren.
Viele weitere Informationen zu „Reizdarm: Ernährung als Therapie“ finden sich in der gleichnamigen Broschüre zum Download hier.

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1Altobelli, E. et al. (2017). Low-FODMAP Diet Improves Irritable Bowel Syndrome Symptoms: A Meta-Analysis. Nutrients, 9 (9).