22. Februar 2021
Studie: Brillenträger stecken sich seltener mit Corona an

Indische Studie: Brillenträger stecken sich seltener mit Corona an

Bereits im letzten Jahr hatten Forscher die Möglichkeit einer Infektion mit dem Coronavirus über die Bindehaut untersucht. Eine indische Studie besagt nun, dass Brillenträger ein geringeres Risiko haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

Frau mit Brille und Maske
© RyanJLane/iStock
Laut einer indischen Studie soll das Tragen einer Brille vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können.

Berichten zufolge ist eine Ansteckung mit dem Coronavirus über die Schleimhäute, einschließlich der Bindehaut, möglich. Nun haben indische Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Infektionsrisiko und dem Tragen einer Brille untersucht.

Indische Studie: Brillenträger stecken sich seltener mit Corona an

Laut einer kürzlich veröffentlichten indischen Studie sollen sich Brillenträger seltener mit dem Coronavirus anstecken. Innerhalb der Studie wurden 304 indische Männer und Frauen im Sommer 2020 in einem nordindischen Krankenhaus untersucht. 19 Prozent der Studienteilnehmer waren Brillenträger. Das Ergebnis: Das Tragen einer Brille verhindere das Reiben und in die Augen fassen, wodurch Brillenträger laut Studie ein 2 bis 3 Mal niedrigeres Risiko haben, an Corona zu erkranken.

Die Studie wurde Mitte Februar als Preprint veröffentlicht. Das bedeutet, dass die Publikation bereits der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, aber noch nicht von unabhängigen Wissenschaftlern geprüft wurde.

Chinesische Studie kam zu ähnlichem Ergebnis

Auch eine chinesische Studie aus dem letzten Jahr untersuchte das Infektionsrisiko von Brillenträgern. Die Studie ergab, dass Brillenträger, die ihre Brille mehr als 8 Stunden täglich trugen, ein geringeres Infektionsrisiko haben als diejenigen ohne Brille.

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