23. Februar 2021
STIKO-Chef: Impfnachweis fürs Restaurant möglich

STIKO-Chef kann sich Impfnachweis fürs Restaurant "sicher vorstellen"

Bislang hat die Bundesregierung Sonderrechte für Geimpfte ausgeschlossen. Nun äußerte sich der Chef der Ständigen Impfkommission. Er rechnet damit, dass geimpfte Menschen in Zukunft mit Impfnachweis Kultur- und Freizeitangebote wahrnehmen können werden.

Corona Impfpass
© iStock/peterschreiber.media
Freizeitaktivitäten wie Restaurantbesuche könnten in Zukunft mit Impfnachweis wieder möglich sein.

Bislang hat die Bundesregierung Sonderrechte für Geimpfte in Bezug auf die geltenden Beschränkungen ausgeschlossen. Zum einen aufgrund der Verzögerungen des Impfprozesses und zum anderen, weil noch nicht sicher ist, ob das Coronavirus durch Geimpfte übertragen werden kann. Nun äußerte sich Thomas Mertens, der Chef der Ständigen Impfkommission (STIKO), zum möglichen Einsatz von Impfnachweisen.

Chef der Impfkommission kann sich Einsatz von Impfnachweisen vorstellen

Mertens hält den Einsatz von Impfnachweisen für möglich, damit bereits geimpfte Menschen Kultur- und Freizeitangebote wahrnehmen können. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte Mertens: "In der Lebensvorsorge, in Kliniken oder Heimen, kommt das nicht infrage. Aber im privatrechtlichen Bereich – bei Kinos, Theatern, Restaurants und auf Fluglinien kann ich mir einen solchen Nachweis sicher vorstellen". Er merkte an, dass ein solcher Einsatz von Impfnachweisen gar nicht zu verhindern sei, da dies international bereits vielfach eingeführt wurde.

Er betonte jedoch auch, dass zuerst das Impfangebot ausreichen müsse, damit niemand benachteiligt werde.

 

Quellen: ndr.de, focus.de, mdr.de

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