
Spargel lagern: So retten Sie die Frische über mehrere Tage
Die Spargelzeit ist kurz und kostbar – umso ärgerlicher ist es, wenn die teuren Stangen im Kühlschrank schlaff oder holzig werden. Da Spargel zu über 90 % aus Wasser besteht, verliert er nach der Ernte minütlich an Feuchtigkeit. Die vital Redaktion hat die besten Methoden getestet, mit denen Sie die Knackigkeit Ihrer Beute maximieren.
Weißer Spargel: Der Handtuch-Trick
Weißer Spargel ist besonders sensibel, was Verdunstung angeht. Wenn Sie ihn nicht sofort verarbeiten, sollten Sie ihn keinesfalls ungeschützt im Kühlschrank liegen lassen.
Die Methode: Schlagen Sie die ungeschälten Stangen in ein sauberes, kräftig angefeuchtetes Küchentuch ein.
Der Effekt: Das feuchte Milieu verhindert, dass die Stangen austrocknen. So bleibt das Edelgemüse im Gemüsefach bis zu vier Tage frisch.
Wichtig: Schälen Sie den Spargel erst unmittelbar vor dem Kochen, da die Schale wie ein natürlicher Schutzmantel fungiert.
Grüner Spargel: Die Blumenstrauß-Methode
Grüner Spargel wächst über der Erde und braucht eine andere Behandlung als sein weißer Verwandter. Er neigt dazu, an den Spitzen schneller zu verderben.
Die Methode: Schneiden Sie die Enden etwa einen Zentimeter frisch an und stellen Sie den Spargel aufrecht in ein hohes Gefäß mit zwei bis drei Zentimetern kaltem Wasser.
Der Effekt: Die Stangen ziehen Feuchtigkeit nach oben und bleiben so zwei bis drei Tage extrem knackig. Decken Sie die Köpfe ggf. locker mit einer Tüte ab, um sie vor Zugluft zu schützen.
Bereits geschälter Spargel: Was tun?
Manchmal greift man im Supermarkt zur bereits geschälten Variante oder bereitet den Spargel morgens schon für den Abend vor. Hier ist Eile geboten:
Geschälter Spargel verliert rasant an Aroma.
Wickeln Sie ihn fest in Frischhaltefolie ein und verbrauchen Sie ihn innerhalb von 24 Stunden.
Ein Tipp für die Vorratshaltung
Wenn Sie die Saison verlängern wollen: Spargel lässt sich hervorragend einfrieren! Schälen Sie den weißen Spargel (den grünen nur am Ende putzen) und legen Sie ihn roh und trocken in Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu sechs Monate. Beim Kochen geben Sie die gefrorenen Stangen direkt ins kochende Wasser – so behalten sie ihre Struktur.


