Coronavirus Laut Studie: Dieses Programm kann Covid-19-Erkrankung am Husten erkennen

Menschen ohne Symptome lassen sich meist nicht auf eine Covid-19-Infektion testen. Das führt dazu, dass viele Erkrankungen unbemerkt bleiben. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass künstliche Intelligenz eine Covid-19-Infektion am Husten erkennen kann. Aber wie funktioniert das?

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Die Zahlen der Covid-19-Infektionen in Deutschland steigen stetig. Da ein großer Teil der Infizierten keine Symptome zeigt, bleiben viele Erkrankungen unbemerkt, was die Verbreitung des Coronavirus begünstigt. Noch ist unklar, wann genau ein Impfstoff erhältlich sein wird. Jetzt haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge herausgefunden, dass künstliche Intelligenz die Covid-19-Erkrankung einer symptomfreien Person anhand ihres Hustens identifizieren kann.

Künstliche Intelligenz kann auch Erkrankungen ohne Symptome erkennen

Dass keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung auftreten, bedeutet nicht automatisch, dass man gesund ist. Die Identifizierung einer Erkrankungen ohne Symptome gestaltet sich jedoch schwierig. Laut Wissenschaftlern des MIT soll sich der hervorgerufene Husten eines Covid-19-Infizierten ohne Symptome von dem eines gesunden Menschen unterscheiden, da sich auch eine symptomlose Erkrankung auf die Lunge auswirkt. Dieser Unterschied ist zwar für menschliche Ohren nicht wahrnehmbar, kann jedoch von künstlicher Intelligenz erfasst werden. Die Forscher entwarfen ein Programm, das unter ca. 70.000 Tonaufnahmen eines hervorgerufenen Hustens diejenigen mit Covid-19-Erkrankung identifizieren konnte. 

Kann Künstliche Intelligenz bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie helfen?

Aktuell arbeitet das MIT-Team daran, die Software in Form einer nutzerfreundlichen App auf den Markt zu bringen. Mit der App könnten Nutzer schnell und einfach herausfinden, ob die Möglichkeit einer Covid-19-Erkrankung besteht. Somit wäre sie eine große Hilfe dabei, Neuinfektionen zu verhindern und die Corona-Pandemie einzudämmen.

 

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Datum: 13.11.2020
Autorin: Ann-Kathrin Falkenberg