
Das renommierte Verbrauchermagazin Öko-Test hat erneut den Beauty-Markt unter die Lupe genommen, diesmal mit einem Fokus auf Mascaras. In der neuesten Ausgabe wurden insgesamt 16 schwarze Mascaras mit ausgelobtem Volumeneffekt auf ihre Inhaltsstoffe und Verträglichkeit getestet. Darunter befanden sich sogar sieben Mascaras aus zertifizierter Naturkosmetik.
Übrigens: Auch Bio-Spaghetti wurden im aktuellen Öko-Test untersucht.
Mascara im Öko-Test 2024: Das sind die Testverlierer
Nicht alle Produkte konnten im Test überzeugen: Gleich drei Mascaras erhielten die Bewertung "ungenügend" – umgerechnet also Note 6. Die kritisierten Produkte sind:
L’Oréal Voluminous Mascara Extra Volume, Black
Maybelline The Colossal Volume Express, 01 Black
Nyx Worth the Hype, Volume & Lengthening Mascara, 01
Diese Mascaras schnitten bei der Prüfung am schlechtesten ab – und wurden aufgrund bestimmter Kriterien als nicht empfehlenswert eingestuft. In allen drei Produkten fanden die Experten u.a. MOAH.
Wimperntusche im Test: Gute Qualität zum kleinen Preis
Für den umfassenden Test wurden die Mascaras in verschiedenen Preissegmenten eingekauft. Die Preisspanne pro umgerechnete zehn Milliliter reichte von 2,88 bis 24,38 Euro. Überraschenderweise zeigte sich, dass der Preis nicht immer mit der Qualität korrelierte. Heißt: Gute Qualität gibt es auch für wenig Geld.
Neben konventionellen Mascaras wurden auch sieben Produkte aus dem Bereich der Naturkosmetik unter die Lupe genommen. Hierbei zeigte sich, dass einige Naturkosmetik-Mascaras eine bessere Bewertung erhielten als ihre konventionellen Konkurrenten. Zu den "sehr guten" Testsiegern aus den Reihen der Naturkosmetik zählen u.a.:
Alterra Black Intense Volume Mascara, 01
Alverde Mascara Nothing But Volume 010 Schwarz
Benecos Natural Mascara Maximum Volume Deep Black
Insgesamt wurden 10 von 16 Mascaras im Test mit "sehr gut" oder "gut" bewertet.
Was wurde geprüft?
Um die Sicherheit und Verträglichkeit der Produkte zu gewährleisten, wurden unabhängige Labore beauftragt, die Mascaras auf verschiedene schädliche Substanzen zu untersuchen. Dabei standen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Schwermetalle und weitere Elemente im Fokus. Positiv ist anzumerken, dass diese potenziell bedenklichen Substanzen nur in wenigen Produkten in geringen Spuren nachgewiesen wurden, was zu keiner Abwertung führte.
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