1. März 2021
Neue Luca-App: Hoffnung auf Ende des Dauer-Lockdowns

Neue Luca-App schürt Hoffnung auf Ende des Dauer-Lockdowns

Nach Wochen des Lockdowns, in denen das öffentliche Leben größtenteils heruntergefahren wurde, könnte die neue Luca-App nun dabei helfen, weitere Lockerungen zu ermöglichen. Sie soll die Arbeit der Gesundheitsämter erleichtern.

Frau mit Maske und Smartphone
© iStock/AntonioGuillem
Die neue Luca-App könnte dabei helfen, die geltenden Kontaktbeschränkungen zu lockern.

Nach Wochen des Lockdowns, sehnen sich die Menschen in Deutschland nach Lockerungen der geltenden Beschränkungen. Nun könnte eine neue App, die unter anderem auch von den Rappern der Fantastischen Vier mitentwickelt wurde, dabei helfen, weitere Lockerungen zu ermöglichen. Insbesondere Gastronomen und Künstler macht die App Hoffnung.

Wie funktioniert die Luca-App?

Die Luca-App soll die Gesundheitsämter bei ihrer Arbeit unterstützen und Kontaktverfolgungen erleichtern. Anstatt der bisherigen Kontaktformulare, sollen sich Besucher in Einzelhandel, Gastronomie, bei Veranstaltungen – aber auch bei privaten Feiern mit einem QR-Code registrieren. Im Falle einer Coronavirus-Infektion, können die Daten verschlüsselt an kooperierende Gesundheitsämter übermittelt werden.

Während die Corona-Warn-App passiv funktioniert und automatisch mögliche Risiko-Begegnungen erfasst, wird die Luca-App aktiv genutzt.  aus diesem Grund ist die App laut Rapper Smudo auch nicht als Konkurrenz zur Corona-Warn-App zu sehen.

Luca-App: Hoffnung für Kultur und Freizeit

Die nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und Amrum nutzen die Luca-App bereits. Die Inseln hoffen mithilfe der App den Saisonstart zu Ostern zu ermöglichen. So sagt Jochen Gemeinhardt, der Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH: "Die Pandemie ist dann zwar noch nicht vorbei, aber mit Luca sind wir bestens aufgestellt."

Auch Martin Helfrich, der Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde bewertet die Luca-App positiv. Er weist jedoch auch darauf hin, dass erst noch geprüft werden müsse, wie Gesundheitsämter auf die Daten zugreifen können, da es "sehr unterschiedliche Voraussetzungen" gebe.

 

Quellen: ndr.de, br.de

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