29. März 2021
Impfung: Darum tut der Arm nach dem Impfen weh

Corona-Impfung: Darum tut der Arm nach dem Impfen weh

Aktuell werden immer mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Häufig stellt sich auch die Frage nach den Nebenwirkungen der Impfung. Zu den typischen Beschwerden nach einer Impfung gehören Schmerzen im Arm. Aber wie entstehen sie überhaupt? Wir erklären, wieso der Arm nach dem Impfen weh tut.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden immer mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Aktuell wird mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca geimpft. Nach der Impfung können Nebenwirkungen, sogenannte Impfreaktionen auftreten. Sowohl bei der Impfung mit mRNA-Impfstoffen als auch bei Vektor-basierten Impfstoffen zählen Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit sowie grippeähnliche Symptome zu den gängigen Beschwerden nach der Impfung. Am häufigsten treten laut Robert-Koch-Institut (RKI) als lokale Reaktion Schmerzen an der Einstichstelle auf.

Corona-Impfung: Darum tut der Arm nach dem Impfen weh

Nicht alle Menschen haben nach der Impfung mit Beschwerden zu kämpfen. Bei allen drei Impfstoffen treten jedoch als häufigste körperliche Reaktionen nach der Impfung Schmerzen oder ein Druckgefühl an der betroffenen Stelle auf. Die Schmerzen können dem Gefühl eines Muskelkaters ähneln. Auch treten bei 84,1 Prozent der Geimpften Rötungen oder Schwellungen auf. Viele Menschen sind verunsichert, wenn sie diese Symptome bemerken. Sie stellen jedoch keinen Grund zur Sorge dar und können genauso bei einer Grippeimpfung auftreten.

Generell sind Schmerzen nach einer Impfung ein gutes Zeichen, da sie uns zeigen, dass der Körper auf die Impfung reagiert. Menschen mit einem gut funktionierenden Immunsystem reagieren in der Regel schneller und stärker auf sogenannte Lokalreaktionen. Die Lokalreaktionen treten meist innerhalb weniger Stunden nach der Impfung auf und können einige Tage anhalten.

Was kann man gegen die Schmerzen nach dem Impfen tun?

Aus medizinischer Sicht muss eine Lokalreaktion nicht behandelt werden, da die Beschwerden von alleine wieder abklingen. Um die Schmerzen zu reduzieren, sollten Sie jedoch körperliche Belastung meiden – besonders an der betroffenen Stelle. Außerdem hilft es, wenn Sie die den entsprechenden Bereich kühlen. Hierführ eignen sich beispielsweise Kühlpads.

Wichtig: Wenn die Schmerzen übermäßig stark sind oder länger als ein paar Tage anhalten, sollten Sie vorsichtshalber Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin halten.

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