15. Februar 2021
Impf-Rückschlag: Sanofi hat mit Problemen zu kämpfen

Impf-Rückschlag: Sanofi hat mit Problemen zu kämpfen

Der französische Pharmakonzern Sanofi gilt als wichtiger Kandidat bei der Impfstoffentwicklung in der Corona-Pandemie. Das Unternehmen arbeitet an zwei Impfstoffen, die ursprünglich noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen sollten. Nun gibt es Probleme.

Corona Impfstoff
© iStock/Ridofranz
Bei der Entwicklung beider Impfstoffe von Sanofi gibt es Rückschläge.

Der französische Pharmakonzern Sanofi arbeitet an zwei Impfstoffen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bislang wurde in Deutschland mit den Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus geimpft. Damit bis zum Jahresende allen Deutschen ein Impfangebot gemacht werden kann, hat die Bundesregierung auch mit anderen Impfstoff-Herstellern Verträge abgeschlossen – darunter auch Sanofi. Ursprünglich war geplant, dass einer der beiden Impfstoffe noch in der zweiten Jahreshälfte 2021 zur Verfügung stehen würde.

Zeitliche Verzögerung: Probleme bei beiden Impfstoffen

Laut spiegel.de gab Sanofi-Chef Paul Hudson gegenüber der Zeitung Le Journal du Dimanche an, dass der mit dem US-Konzern Translate Bio entwickelte Impfstoff dieses Jahr nicht zur Verfügung stehen werde. Genaue Gründe sind bisher nicht bekannt. Eine zeitliche Verzögerung gab es bereits mit dem ersten Impfstoff, den der Konzern zusammen mit dem britischen Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK) entwickelt. Zuletzt plante die Bundesregierung mit der Lieferung von 27,5 Millionen Impfdosen des Impfstoffes von Sanofi/GSK.

Produktionskapazitäten bei Sanofi

Aufgrund der Verzögerungen gibt es nun Produktionskapazitäten bei Sanofi, die der Konzern nun für die Produktion des Biontech/Pfizer-Impfstoffes nutzen will. Das Unternehmen will ab dem Sommer über 125 Millionen Impfdosen herstellen.

 

Quellen: spiegel.de, zdf.de

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