Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plant die Entwicklung eines Hitzeschutzplans für Deutschland. Im Rahmen dieses Plans sollen Maßnahmen geprüft werden, darunter die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser und die Schaffung von Schutzräumen. "Im Vergleich zu Frankreich sei Deutschland derzeit in diesem Bereich nicht ausreichend vorbereitet. Es sei inakzeptabel, dass jedes Jahr bis zu 20.000 Todesfälle aufgrund von Hitze verzeichnet werden müssten" so Lauterbach.
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So sieht der Hitzeplan aus
Der Hitzeplan soll entsprechend der Schwere der Hitzewellen landesweite Schutzmaßnahmen enthalten:
Diese umfassen Maßnahmen wie:
die Bereitstellung von kühlen Räumen
die Implementierung von Hitzeplänen in Pflegeeinrichtungen und Kliniken
regelmäßige Anrufe bei älteren Menschen, um sicherzustellen, dass sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
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Deutschland nimmt Frankreich als Vorbild
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnte davor, dass Deutschland in den kommenden Jahren aufgrund des Klimawandels verstärkt von Hitzewellen betroffen sein werde. Dies bringe insbesondere für ältere Menschen, Schwangere, Neugeborene, Kleinkinder und Menschen, die im Freien arbeiten, besondere Risiken mit sich. Der Minister betonte, dass der Hitzetod lediglich die offensichtlichste Konsequenz sei. Viele Menschen wurden zudem pflegebedürftig, da sie beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder einem Hitzeschlag einen Schlaganfall erlitten hätten.
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