8. März 2021
Gratis Corona-Schnelltests: Wo es sie ab heute gibt!

Gratis Corona-Schnelltests: Wo es sie ab heute gibt und wo nicht!

Ab heute (8. März) soll es für alle Bürger pro Woche einen gratis Corona-Schnelltests geben – so haben es Bund und Länder beim letzten Gipfel beschlossen. Allerdings gibt es zu Beginn Schwierigkeiten bei der Umsetzung und Verteilung. Die kostenlosen Bürgertests sind noch nicht überall verfügbar. 

Nasenabstrich_Corona-Schnelltest
© Diy13/iStock
Ab heute (8. März) soll es bundesweit wöchentliche Corona-Schnelltests für alle Bürger:innen geben. 

Um die Corona-Pandemie weiter einzudämmen und die Infektionsketten früher zu unterbrechen, soll es ab heute einmal die Woche einen kostenlosen Schnelltest für alle Bürger:innen geben – das haben Bund und Länder beim letzten Corona-Gipfel besprochen. Die gratis Tests sollen in Hausarztpraxen, Testzentren sowie in Apotheken verfügbar sein und werden von geschultem Personal durchgeführt. Allerdings gibt es Schwierigkeiten bei der Umsetzung und der Verteilung der Corona-Schnelltests.

Verzögerungen beim Start der Corona-Schnelltests

Der Hausärzteverband weiß zum Beispiel gar nicht, wann die Tests geliefert werden. Der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, sagte der Bild am Sonntag: „Wir wissen nicht einmal ansatzweise, wann diese Schnelltests in welchem Umfang von wem geordert und zu wem geliefert werden sollen.“ Und: „Was wir nicht anbieten können, ist ein Tag der offenen Tür für alle, die sich mal eben spontan testen lassen wollen.“
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte am Samstag in der WDR-Sendung Aktuelle Stunde, man wolle nun die Verteilung zusammen mit den Kommunen organisieren.

Positiver Schnelltest: Was passiert dann?

Es sei noch nicht geklärt, was zu tun ist, wenn der Corona-Schnelltest positiv ist, so eine Sprecherin im NRW-Gesundheitsministerium am Sonntag. Ein PCR-Test sei dann wohl weiterhin Pflicht. Ob dieser aber direkt im Schnelltestzentrum geschieht, ob von dort aus ein Termin organisiert wird oder sich die Betroffenen selber darum kümmern müssen  – das seien „Details, die jetzt geklärt werden.“ Ebenfalls unklar ist, wie festgehalten und nachgewiesen werden soll, wer seinen wöchentlichen kostenlosen Schnelltest wahrgenommen hat. Medienberichten zufolge plant Sachsen hierfür eine App.

Neben den kostenlosen Schnelltests gibt es seit Samstag die Selbsttests für Laien, die in Supermärkten, Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich sind. Der Discounter Aldi teilte am Wochenende mit, dass die Selbsttests binnen weniger Minuten ausverkauft waren.

Quellen: wdr.de, tagesschau.de, redaktionsnetzwerk.de 

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