Besser schlafen im Frühling: So gewöhnen Sie Ihren Körper an die hellen Abende

Eigentlich sollten wir vor Energie strotzen, doch viele von uns liegen nachts wach und kommen morgens kaum aus dem Bett. Der Grund: Unser Biorhythmus muss sich im März erst an die längeren Tage gewöhnen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Schlafzimmer „frühlingsfit“ machen und Ihren Körper schon jetzt sanft auf die kommende Zeitumstellung vorbereiten.

Schlafende Frau© drubig-photo/Adobe Stock

Das Licht-Dilemma am Abend

Es ist ein herrlicher Luxus, dass es abends wieder länger hell ist. Doch für unser Gehirn ist das ein Signal zur Aktivität, nicht zur Ruhe. Das Licht hemmt die Ausschüttung von Melatonin, dem Hormon, das uns müde macht. Die Folge: Wir gehen später ins Bett, müssen aber zur gleichen Zeit aufstehen. Dieser „Mini-Jetlag“ summiert sich über die Woche zu einem handfesten Schlafmangel.

3 Strategien für die „Frühlings-Nachtruhe“

1. Die 30-Minuten-Dimm-Phase

Fangen Sie an, Ihre Wohnung etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen künstlich „abzudunkeln“. Ziehen Sie die Vorhänge zu und dimmen Sie das Licht. Das signalisiert Ihrem System: Der Tag ist zu Ende, auch wenn es draußen noch dämmert.

2. Temperatur-Check im Schlafzimmer

Mit den steigenden Außentemperaturen wird es oft auch im Schlafzimmer zu warm. Für einen tiefen Schlaf benötigt der Körper eine Absenkung der Kerntemperatur.

3. Sanfte Helfer aus der Natur

Wenn das Gedankenkarussell nicht stoppt, helfen Heilpflanzen, die das Nervensystem beruhigen, ohne am nächsten Morgen „hangover“-Effekte zu verursachen.