17. Februar 2021
Friseure öffnen ab 1. März: Diese Hygieneregeln gelten

Diese Hygieneregeln müssen Sie beim Friseurbesuch ab 1. März beachten!

Nach dem Bund-Länder-Gipfel steht fest: Der Lockdown wird bis 7. März verlängert, aber Friseure dürfen unter strengen Hygieneauflagen ab 1. März öffnen. Diese Hygieneregeln müssen Sie beim Friseurbesuch beachten!

Merkel und Ministerpräsidenten: Lockdown bis 7. März verlängert

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder verlängern den derzeitigen Lockdown bis zum 7. März. Für Schulen, Kitas und Friseure gelten jedoch besondere Ausnahmen.

Friseure dürfen ab 1. März wieder öffnen

Auch für Friseure gibt es vorzeitige Lockerungen. So dürfen Friseursalons bereits ab 1. März wieder öffnen. Im Beschluss des Bund-Länder-Gipfels heißt es: "Friseurbetriebe können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März 2021 wieder aufnehmen." Dies wurde am 10. Februar 2021 beim Treffen zwischen Bund und Ländern entschieden. 

Friseurtermin vereinbaren – bereits möglich?

Zwar dürfen Friseursalons zurzeit noch keine Kunden empfangen. Allerdings laufen bereits jetzt bei vielen Friseuren die Telefone heiß. Denn Termine dürfen schon vereinbart werden. Auch Online-Buchungen können zum Teil vorgenommen werden. Sie können also bei dem Friseur Ihres Vertrauens telefonisch oder online anfragen, ob er oder sie bereits Termine vergibt. Denn, spontan beim Friseur auftauchen geht nicht mehr, da neue Hygieneregeln gelten. Ein Termin ist ab sofort Pflicht.

Hygieneauflagen für Friseure

Zu den verschärften Hygieneauflagen für Friseure gehören eine Terminpflicht bzw. Reservierungspflicht, um die Kontakte so gering wie möglich zu halten. Außerdem müssen Friseurinnen und Friseure sowie Kundinnen und Kunden stets eine OP-Maske oder FFP2-Maske tragen. Für Friseure gilt bundesweit der sogenannte "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk" der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege), in welchem auch festgeschrieben ist, dass für die Händehygiene ausreichend Händedesinfektionsmittel, hautschonende Flüssigseife und Einmalhandtücher zur Verfügung zu stellen sind.

Außerdem darf eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person nicht unterschritten werden und es muss alle 20 Minuten gründlich gelüftet werden. Ebenso müssen Sie beim Besuch stets Ihre Kontaktdaten zur möglichen Verfolgung von Infektionsketten hinterlegen. 

Bis es so weit ist:

Quellen: tagesschau.de, ndr.de, thueringer-allgemeine.de, rnd.de, bgw-online.de

Lade weitere Inhalte ...