26. Januar 2022
Erster Omikron-Impfstoff: Klinische Studie jetzt gestartet

Erster Omikron-Impfstoff: Klinische Studie jetzt gestartet

Animation eines Coronavirus
© Fusion Medical Animation/Unsplash
COVID-19 trat zuerst 2019 auf, seither hat es sich auf der ganzen Welt verbreitet.

Corona: Alle aktuellen News im vital.de-Ticker

Der Corona-Ticker von vital.de mit den aktuellsten Entwicklungen: Erster Omikron-Impfstoff wird in klinischer Studie getestet +++ Neue Omikron-Subvariante aufgetaucht +++ Cannabinoide können Corona-Virus am Zelleintritt hindern

Mittwoch, 26.01.2022
Omikron-Impfstoff: Erste klinische Studie gestartet

Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer starten eine klinische Studie, in der die Wirksamkeit eines neu entwickelten Impfstoffs gegen die Omikron-Variante des Coronavirus untersucht wird. Der neue variantenbasierte Omikron-Impfstoff soll Geimpften einen längeren Schutz vor Ansteckungen und schweren Verläufen mit Omikron bieten. An der Studie nehmen 1420 Menschen teil, die in drei Untersuchungsgruppen aufgeteilt sind: Grundimmunisierte, Geboosterte und Ungeimpfte. Allen Probanden wird der neue Omikron-Impfstoff verabreicht. Die Auswertungen sollen zeigen, wie gut der neue Impfstoff schützt und wie verträglich er ist. Je nach Erfolg der klinischen Studie könnten Biontech und Pfizer bereits im März 2022 die Zulassung für den neuen Omikron-Impfstoff beantragen.

Dienstag, 25.01.2022
Omikron: Neuer Subtyp aufgetaucht

Virologen haben bisher drei Subtypen der Omikron-Variante identifiziert. Der neueste dieser Subtypen, BA.2, verdrängt in Dänemark zurzeit den dominanten BA.1-Subtypen der Omikron-Variante. Forschende sind sich noch nicht sicher, was die Ausbreitung des neuen Subtyps BA.2 für den weiteren Verlauf der Pandemie bedeuten könnte. In Dänemark fallen mittlerweile 45 Prozent der neuen Omikron-Infektionen auf den neuen Subtyp BA.2 zurück. Noch ist in Deutschland der BA.1-Typ der Omikron-Variante dominant. Sollte sich der Subtyp als wesentlich ansteckender als BA.1 herausstellen, könnte das Auswirkungen auf den Infektionsverlauf haben. Wer von einer Infektion mit BA.1 genesen ist, kann sich mit dem Subtyp BA.2 erneut anstecken.

Dienstag, 18.01.2022
Studie: Cannabinoide können Corona-Infektion verhindern

Forschende der Oregon State University haben festgestellt, dass bestimmte Bestandteile aus Cannabis Corona-Viren daran hindern können, in menschliche Zellen einzudringen. Infektionen mit COVID-19 könnten verhindert werden. Verantwortlich für die virushemmende Wirkung sind Cannabinoide, allen voran Cannabigerolsäure (CBGA) und Cannabidiolsäure (CBDA). In ihrer Studie konnten die Forschenden aus Oregon untersuchen, dass CBGA und CBDA sich an die Spike-Proteine des Corona-Virus setzten und diese somit blockierten. Dem Virus war es dann nicht mehr möglich, in menschliche Zellen einzudringen. Die Forschenden sehen in CBGA und CBDA großes Potenzial für die Herstellung cannabisbasierter Medikamente zur Behandlung von Corona-Infektionen. Die untersuchten Cannabinoide wirken außerdem nicht psychoaktiv und bewusstseinsverändernd.

Freitag, 14.01.2022
Ohnmachtsanfälle: Neues Corona-Symptom identifiziert

Neben den bekannten Symptomen einer COVID-19-Infektion wie Husten, Halsschmerzen oder Geruchsverlust identifizierten Forschende nun wiederkehrende Ohnmachtsanfälle als neues Anzeichen der Corona-Erkrankung. Alle Hintergrundinfos hier im Video:

Donnerstag, 13.01.2022
Untersuchung zeigt: Schnelltests schlagen auch bei Omikron an

Nachdem berichtet wurde, dass viele Antigen-Schnelltests auf die neue Omikron-Virusvariante nicht oder nur unzuverlässig reagieren würden, prüfte das Paul-Ehrlich-Institut insgesamt 245 Antigen-Tests. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass die große Mehrheit der handelsüblichen Schnelltests auch bei Infektionen mit Omikron reagierten. Die Omikron-Variante des Coronavirus ist hauptsächlich durch Mutationen auf dem S-Protein gekennzeichnet. Damit Antigen-Schnelltests ein positives Testergebnis anzeigen, spielt aber primär das N-Protein des Virus eine Rolle. Dieses Protein ist bei Omikron im Vergleich zu anderen Virusvarianten größtenteils unverändert. Laut Paul-Ehrlich-Institut schlagen also die allermeisten handelsüblichen Schnelltests auch auf Omikron an.

Mittwoch, 12.01.2022
Ist die Corona-Warn-App für Omikron gerüstet?

Deutschland befindet sich mitten in der Omikron-Welle. Die neueste Variante des COVID-19-Coronavirus ist bedeutend ansteckender als frühere Varianten. Zwar scheint der Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit der Omikron-Variante milder zu sein, mit rasant steigenden Infektionszahlen in der aktuellen Welle der Pandemie ist das Risiko der Überlastung des Gesundheitssystems aber größer denn je.

Experten fragen sich nun, ob die Corona-Warn-App überhaupt für das hohe Infektionsgeschehen in der Omikron-Welle gerüstet ist, denn: Die Berechnungsgrundlage, wann die App Alarm schlägt, basiert auf dem Infektionsgeschehen aus dem April 2021. Zu der Zeit gab es die hochansteckende Omikron-Variante noch nicht. Fachleute empfehlen nun, die Sensibilität der Corona-Warn-App an die aktuell hohe Übertragbarkeit der Krankheit anzupassen. Bisher schlug die App Alarm, wenn ein Risikokontakt mit einem Corona-Infizierten neun Minuten dauerte und dabei weniger als zwei Meter Abstand eingehalten wurden. Würden diese Parameter angepasst, schlüge die App wesentlich häufiger Alarm, Menschen würden sich dann schneller in Isolation begeben, regelmäßiger testen und die Ausbreitung der Krankheit damit bremsen.

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