2. März 2021
Corona: Zutritt zu Geschäften nur mit negativem Test?

Corona: Zutritt zu Geschäften nur mit negativem Test?

Bisher ist bekannt, dass der bestehende Lockdown bis Ende März verlängert werden soll, es sind jedoch auch erste Lockerungen geplant. Nun schlug SPD-Politiker Karl Lauterbach eine Strategie für das Lockdown-Ende vor.

Corona-Testergebnis
© iStock/PS3000
Ist der Zutritt zu Geschäften bald nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich?

Am Mittwoch (3.3.) entscheidet die Bundeskanzlerin erneut mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bisher ist bekannt, dass der bestehende Lockdown bis Ende März verlängert werden soll. Nun empfahl SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in der "Aktuellen Stunde" des WDR systematisch auf das Coronavirus zu testen, um Ladenöffnungen ermöglichen zu können.

Lauterbach: Testen und öffnen

Lauterbach gab zwar zu, dass er selbst den Lockdown nicht lockern würde, allerdings sagte er gleichzeitig: "Das ist aber politisch nicht durchsetzbar, da muss man ehrlich sein." Seiner Meinung nach müsse man jetzt das Beste aus der Situation machen.

Stattdessen war sein Vorschlag, systematisch Testungen durchzuführen, um das Öffnen des Handels zu ermöglichen. Er erläuterte: "Sinnvoll wäre: Nur derjenige darf in die Geschäfte - wenn geöffnet wird - der an dem Tag getestet wurde". Durchgeführt werden sollten die Tests jedoch nicht vor Ort, sondern in den Impfzentren, um ein kontrolliertes Testen möglich zu machen. Er betonte jedoch auch: "Der Durchmarsch der Mutation B.1.1.7 ist nicht mehr zu stoppen. Es wird eine dritte Welle geben." und mahnte, wie wichtig es sei, die Impfstoffe nun an den richtigen Stellen einzusetzen.

 

Quellen: focus.de, nordbayern.de

Lade weitere Inhalte ...