18. Februar 2021
Corona: Mutante bei mehr als 22 Prozent

Coronavirus: Anteil der Mutante bei mehr als 22 Prozent

Die Infektionszahlen in Deutschland sinken, gleichzeitig steigt jedoch der Anteil der Infektionen mit der britischen Mutante B.1.1.7. Jetzt warnt Gesundheitsminister Jens Spahn davor, dass die Virus-Variante bald dominieren könne.

Coronatest
© iStock/stefanamer
Die Zahl der Neuinfektionen mit der britischen Mutation des Coronavirus steigt an.

Spahn: Anteil der Mutationen verdoppelt sich jede Woche

Bei einer Pressekonferenz in Berlin, die am Mittwoch (17.02.) stattfand, warnte Gesundheitsminister Jens Spahn davor, dass die britische Mutation des Coronavirus bald auch bei uns dominieren könne. Neue Ergebnisse des Robert-Koch-Instituts (RKI) ergaben, dass der Anteil der Mutationen bei den Neuinfektionen innerhalb von zwei Wochen von knapp sechs Prozent auf mehr als 22 Prozent gestiegen sei. Weiter merkte er an: "Wie schon in anderen Ländern beobachtet, verdoppelt sich der Anteil der Infektionen mit dieser Variante ungefähr jede Woche."

Anteil der südafrikanischen Variante hingegen gering

Laut Spahn habe das RKI 23.000 positive Testergebnisse in einer repräsentativen Stichprobe ausgewertet. Er teilte auf der Pressekonferenz außerdem mit, dass der Anteil der südafrikanischen Virus-Mutation lediglich einen Anteil von 1,5 Prozent habe.

 

Quellen: sueddeutsche.de,tagesschau.de

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