29. November 2021
Corona-Infektion trotz Impfung: Symptome bei Impfdurchbruch

Impfdurchbruch: An diesen Symptomen erkennen Geimpfte eine Corona-Infektion

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist gegen das Coronavirus geimpft. Da die Impfstoffe jedoch keinen hundertprozentigen Schutz bieten und mit der Zeit nachlassen, bleibt ein gewisses Restrisiko für Impfdurchbrüche. Forscher haben herausgefunden, welche Symptome auf eine Corona-Infektion bei Geimpften hinweisen.

Je mehr Menschen in Deutschland vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, umso höher steigen die Zahlen der Impfdurchbrüche. Da die Impfstoffe zwar sehr effektiv sind, aber nicht zu 100 Prozent vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen, ist dies nicht überraschend, sondern statistisch gesehen völlig normal. Glücklicherweise schützt die Corona-Impfung in den meisten Fällen vor einem schweren Verlauf, weswegen geimpfte Infizierte ein deutlich geringeres Risiko als ungeimpfte Infizierte haben. Beispielsweise verhindern die Impfstoffe zu mindestens 94 Prozent eine Einlieferung ins Krankenhaus. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist die Wahrscheinlichkeit einer Corona-Infektion bei Geimpften "niedrig, aber nicht Null". Ebenso lässt der Impfschutz nach wenigen Monaten langsam nach, weshalb derzeit allen Erwachsenen geraten wird, sich nach 6 Monaten eine Booster-Impfung geben zu lassen. Aber woran merkt man als geimpfte Person, ob man infiziert ist? Die folgenden Symptome sind typisch für einen Impfdurchbruch.

Corona-Infektion trotz Impfung: Symptome bei Impfdurchbruch

Innerhalb einer Studie wertete ein Forscherteam des King's College in London Daten von über 1,1 Millionen Menschen, die zwischen Dezember letzten und Mai dieses Jahres geimpft wurden, aus. Untersucht wurden die Symptome von denjenigen, die nach der ersten oder zweiten Corona-Impfung positiv auf das Virus getestet wurden. Die Untersuchungen ergaben, dass vorwiegend fünf der typischen Symptome, die bei einer Infektion mit dem Coronavirus bei Ungeimpften auftreten, auch bei Geimpften auftraten. Dazu zählen:

  • Laufende Nase,
  • Kopfschmerzen,
  • Niesen,
  • Halsschmerzen,
  • Husten.

Besonders typisch für Impfdurchbrüche ist vermehrtes Niesen. Dauer und Schwere der Symptome sind allerdings bei Geimpften weniger ausgeprägt als bei Ungeimpften und asymptomatische Verläufe sind deutlich häufiger.

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Auch Geimpfte sollten sich bei Symptomen testen lassen

Die Wissenschaftler gaben jedoch auch zu bedenken, dass sowohl vermehrtes Niesen als auch Kurzatmigkeit ebenso bei anderen Erkrankungen auftreten können. Auch geschwollene Lymphknoten müssen nicht zwingend auf eine Corona-Infektion hinweisen, da sie generell ein typisches Anzeichen für eine Infektion sind. Dennoch sollten sich Menschen, die aufgrund dieser Symptome vermuten infiziert zu sein, testen lassen. Die Wissenschaftler ziehen jedoch das Fazit, dass Geimpfte bei einer Infektion in den meisten Fällen keine Symptome zeigen und wenn, dann in einer milderen Form als Ungeimpfte.

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Video: Corona trotz Impfung – diese Symptome verraten es

    Quellen: rki.de, br.de, ndr.de

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