18. Juni 2021
Corona-Impfung: Bei diesen 4 Gruppen schützt sie schlechter

Corona-Impfung: Bei diesen 4 Gruppen schützt sie schlechter

Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) haben viele Menschen trotz vollständiger Impfung keinen wirksamen Corona-Immunschutz aufgebaut. Welche Personengruppen betroffen sind, lesen Sie hier.

Es ist bekannt, dass die Corona-Impfungen keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Infektion mit Covid-19 bieten können – vor schweren Verläufen hingegen schon. Doch nicht bei allen Menschen schützt die Corona-Impfung gleich gut. Die Ständige Impfkommission (STIKO) geht davon aus, dass viele Menschen trotz vollständiger Impfung keinen wirksamen Corona-Immunschutz aufgebaut haben. Studien haben gezeigt, dass die Impfung bei Menschen weniger gut anschlägt, deren Immunsystem medikamentös gebremst wird, so STIKO-Vorsitzender Thomas Mertens gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Abhängig vom Ausmaß der Immunsuppression und den verwendeten Medikamenten ist die Immunantwort sogar trotz vollständiger Impfung deutlich schlechter oder fällt ganz aus“, sagte Mertens.

Bei diesen Personen schützt die Corona-Impfung schlechter

Betroffen seien etwa Menschen nach einer Organtransplantation oder Krebs- sowie Rheumapatienten und ältere Menschen. In solchen Fällen sei es wichtig, das Ansteckungsrisiko dieser Risikogruppen im Umfeld durch Impfungen so weit wie möglich zu verringern. Im Moment könne man noch nicht abschätzen, wie groß die Gruppe der Patienten sei, die trotz vollständiger Impfung keinen oder einen zu geringen Immunschutz aufgebaut hätten. „Wir müssen aber davon ausgehen, dass es nicht nur Einzelfälle sind“, so Mertens. Weitere Studien werden dies nun weiter untersuchen. Ungeklärt ist auch die Frage, wann genau diese Menschen erneut geimpft werden sollten. Möglicherweise könnten erste Auffrischung bereits im Herbst stattfinden.

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