18. März 2021
Corona – Darum steigt jetzt die Sonnenbrandgefahr

Corona – Darum steigt jetzt die Sonnenbrandgefahr

Einer der wenigen Gewinner der Corona-Pandemie ist die Umwelt. Schließlich ist der CO2-Ausstoß seit deren Beginn deutlich gesunken und unsere Luft ist so sauber wie schon lange nicht mehr. Doch Vorsicht: Dies wirkt sich auch auf die UV-Strahlung aus. Wir erklären, warum jetzt die Sonnenbrandgefahr steigt.

Homeoffice, Homeschooling, Abstandsregeln und Kontaktverbote – mit anderen Worten: Seit über einem Jahr bleibt die Welt zu Hause. Die Folge sind weniger Verkehr auf den Straßen und kaum ein Flugzeug am Himmel. Ein toller Nebeneffekt, der die Umwelt etwas aufatmen lässt. Satellitenaufnahmen aus zahlreichen Ländern weisen eine geringere Schadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid auf – laut Umweltbundesamt aber leider nur eine Momentaufnahme.

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Darum steigt jetzt die Sonnenbrandgefahr

Generell ist unsere Haut im Frühjahr besonders empfindlich – schließlich erwacht sie gerade erst aus dem Winterschlaf und hat sich noch nicht an die Sonne gewöhnt. Außerdem ist der Wind noch oft sehr kühl und ein Sonnenbrand kann sich meist ganz unbemerkt entwickeln. In diesem Jahr ist die Sonnenbrandgefahr aber noch größer als sowieso schon: Die geringe Feinstaubbelastung sorgt für sauberere Luft und die UV-Strahlung steigt. Feinstaub- und Rußpartikel sorgen sonst dafür, dass das direkte Sonnenlicht gestreut wird, und nehmen sogar einen Teil davon auf. Aufgrund der geringeren Feinstaubwerte kann die UV-Strahlung nun ungehinderter auf die Erde treffen. Eine ähnliche Wirkung haben übrigens auch Wolken und Kondensstreifen – aber auch Letztere sieht man momentan deutlich seltener am Himmel.

Sonnenschutz schon ab Ende März

Egal ob im Garten, auf dem Balkon oder beim Spaziergang – schon ab Ende März sollte man auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Vor allem Kinder sollen die pralle Sonne meiden und stets eine Kopfbedeckung tragen. Cremen Sie Körperstellen wie Gesicht, Arme, Hals und Dekolleté einmal morgens und ein weiteres Mal am Nachmittag ein. Experten raten auch zu dieser Zeit schon zu einem Lichtschutzfaktor 30 oder 50. Beispielsweise eignet sich die Sonnencreme von Cetaphil mit SFP 50+, die hier für 23,45 Euro erhältlich ist. Besonders gute Bewertungen hat auch die Gesicht-Sonnencreme von Nivea, die hier für 7,95 Euro zu kaufen ist. Beachten Sie zudem, dass manche Sonnencremes nicht länger als zweieinhalb Jahre genutzt werden sollten, weshalb man nach einem eventuellen Haltbarkeitsdatum Ausschau halten sollte.

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