Wenn das Wetter krank macht 5 Tipps gegen Wetterfühligkeit

Aktuell steigen die Temperaturen wieder rasch an und fallen mindestens genau so schneller wieder ab. Bei vielen Menschen schlägt dieser Wechsel auf die Gesundheit. Wir erklären, woher diese Wetterfühligkeit kommt und was dagegen hilft!

Tipps für einen besseren Schlaf

Was ist Wetterfühligkeit?

Der Sommer ist da und die Temperaturen knacken wieder die 30 Grad-Marke. Doch das schöne Wetter hält nicht lange an und Gewitter und Platzregen machen sich bemerkbar. Extreme Temperaturschwankungen von mehr als zehn bis 15 Grad führen bei vielen Menschen zu körperlichen Beschwerden. Ausgelöst werden sie durch sich ständig ändernder Luftdruck und eine unterschiedlich hohe Luftfeuchtigkeit bei Witterungswechsel. Empfindliche Menschen reagieren sogar auf den Luftmassenwechsel. Der Körper kann sich nicht schnell genung an die Umschwünge anpassen. 

Symptome bei Wetterfühligkeit

  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Abgeschlagenheit
  • Gereiztheit
  • Schwindel
  • Kraftlos
Bei Rheumatikern und Asthmatikern können sich die Symptome sogar noch verschlimmern. Diese Personen und auch ältere Menschen klagen zudem häufig über Schmerzen in den Knochen und Gelenken. 

Was hilft bei Wetterfühligkeit?

Mit diesen fünf Tipps behandeln Sie Ihre Wetterfühligkeit und beugen ihr beim nächsten Wetterwechsel vor:

  1. Bewegung an der frischen Luft
    Den ganzen Tag nur in der Wohnung zu sein, verschlimmert die Symptome der Wetterfühligkeit nur noch. Gehen Sie stattdessen spazieren, wandern, walken, joggen oder fahren Sie Fahrrad. Sport und Bewegung stärken das Immunsystem und beugen den Symptomen vor.
     
  2. Genug schlafen
    Mindestens sieben Stunden Schlaf sollten Sie jede Nacht bekommen. Da die Sonne meist erst gegen 22 Uhr untergeht und schon um 5 Uhr morgens wieder scheint, kann es für den Körper schwierig sein, genug des Schlafhormons Melatonin zu bilden. Versuchen Sie einen Schlafrhythmus zu finden und jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Verdunkelnde Vorhänge und Rollos fördern das Einschlafen. Ausreichend Schlaf gibt Ihnen genügend Energie, um gegen die Wetterfühligkeit anzukommen.
     
  3. Gesunde Ernährung
    Bei heißen Temperaturen tun Salate, Gemüse und Obst gut. Sie liefern viel Flüssigkeit und wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Probieren Sie aus, welche Lebensmittel Ihnen bei starken Temperaturschwankungen am besten tun. Trinken Sie zudem genug: auf 20 kg Körpergewicht sollten Sie einen Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.
     
  4. Auf Genussmittel verzichten
    Bei wetterfühligen Menschen wirken sich Alkohol, Nikotin und Koffein negativ auf das Wohlbefinden und auf den Blutdruck aus. Schränken Sie deshalb Ihren Konsum von Genussmitteln wie Wein und Bier, sowie Zigaretten und Kaffee ein.
     
  5. Auf Hausmittel setzen
    Ein altes Hausmittel bei Wetterfühligkeit ist die Melisse. Eine Tasse Melissentee oder ein Bad mit Melissenzusatz hilft gegen Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen und Unwohlsein. 

Autor: Christina Liersch