Hitzewelle in Deutschland Warum dieses Wochenende die Gießkanne wichtig ist!

Der Sommer ist da uns es ist heiß draußen. Besonders Pflanzen und Bäume in Städten leiden unter den Temperaturen, da sie besonders schnell Wasser verlieren. Mit einer Gießkanne können Sie helfen!

Gießkanne

Besonders in Städten leiden aktuell Pflanzen wie Bäume, Büsche und Sträucher unter den hohen Temperaturen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und andere Umweltschutzorganisationen raten deshalb, sich gerade an heißen Tagen mit einer Gießkanne auszurüsten und der Umwelt mit einer Extraportion Wasser ein bisschen zu helfen. 

 

Was Bäume in der Stadt so wichtig macht – und warum wir sie gießen sollten

Städtische Pflanzen haben ohne Regen keine Möglichkeit ihre Wasserreserven aufzufüllen. Doch das ist wichtig, damit sie weiterhin Schatten spenden und die Luft filtern und kühlen. 
Bereits im Sommer 2018 und 2019 war es extrem heiß, sodass die Grundwasserreserven so gut wie aufgebraucht waren. Trotz Gewitter und ordentlichen Regenschauern kam das Wasser nicht bei den Bäumen an, da es nicht tief genug durch die trockenen Bodenschichten sickerte. So leiden besonders Jungbäume, aber auch Bäume mit tiefen Wurzeln. Ebenso machen es viele betonierte Stadtflächen den Bäumen nicht leicht. Das Wasser fließt meistens direkt in die Kanalisation und erreicht somit nicht die Pflanzen. 
 

Stadtbäume richtig gießen

  • Feuchten Sie den harten, trockenen Boden um den Stamm etwas an, damit das Wasser nicht direkt wieder abläuft. Auch können Sie den Boden vorsichtig mit einer Hacke auflockern.
  • Je nach Größe benötigt ein Baum zwischen 9 und 14 Litern Wasser pro Tag. Wenn Sie einen Baum also einmal wöchentlich mit 50 Litern gießen, reicht das, um die Hitzewelle zu durchstehen.
  • Verwenden Sie Wasser, z. B. aus der Regentonne oder Leitungswasser. 50 Liter kosten da gerade einmal zehn Cent
  • Gießen Sie den Baum am besten morgens oder am späten Abend. Dann sind die Temperaturen noch niedriger und es verdunstet weniger Wasser. 
Datum: 07.08.2020

Autor: Christina Liersch