Mandelmilch & Co. Daran erkennen Sie verdorbene Pflanzenmilch

Schlecht gewordene tierische Milch zu erkennen, ist noch einfach: die Packung wölbt sich, die Milch riecht sauer und kleine Klumpen schwimmen in ihr. Doch woran erkennt man verdorbene Pflanzenmilch? Wir klären auf!

Mandelmilch

Die Auswahl an pflanzlicher Milch ist in den letzten Jahren enorm angetiegen. Ob Soja-, Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch: sie sollen eine echte Alternative zu Kuhmilch sein, indem sie die Umwelt schonen und das Tierwohl unterstützen. Doch wann ist Pflanzenmilch eigentlich schlecht? Schließlich ist es bei tierischer Milch recht einfach zu erkennen, da sie sauer riecht und schmeckt, sich die Packung wölbt und sich Stückchen absetzen.

Wie lange ist Pflanzenmilch haltbar?

Eine geöffnete Packung Pflanzenmilch ist durchaus länger haltbar als H-Milch. Laut Herstellerangaben soll H-Milch innerhalb von 3-5 Tagen aufgebraucht werden. Tatsächlich hält sie sich im Kühlschrank aber um die 5-7 Tage. Die kurze Haltbarkeit kommt durch das Fett und Protein in der Milch zustande. Pflanzenmilch hingegen, vorallem Hafer- und Mandelmilch, ist auch 12-14 Tage nach dem Öffnen und Aufbewahren im Kühlschrank noch genießbar, da sie hauptsächlich aus Wasser besteht. Anders ist es bei Soja-Milch: Aufgrund des erhöhten Eiweißanteils hält sie nicht so lange wie Mandel- oder Hafermilch. 
Stellen Sie Hafer- oder Mandelmilch selber her, sollten Sie die frische Milch innerhalb von vier Tagen verbrauchen. Bewahren Sie sie in einem sauberen Gefäß und im Kühlschrank auf.

Schlechte Milch erkennen: so geht's!

Diese Anzeichen sprechen dafür, dass die Milch nicht mehr genießbar ist:

  • Die Milch riecht anders und muffig
  • Die Konsistenz ist nicht mehr wässrig, sondern schmierig, eventuell mit Klümpchen
  • Die Milchfarbe hat sich geändert
  • Schimmel ist zu sehen

Pflanzenmilch richtig aufbewahren

  1. Pflanzliche Milch immer im Kühlschrank aufbewahren, damit sich keine Keime bilden.
  2. Vor dem Verzehr die Milchpackung schütteln, damit sich abgesetzte Inhaltsstoffe in der Milch verteilen und sich nicht vorzeitig Klumpen bilden.
  3. Milchreste, z.B. vor längeren Abwesenheiten oder Reisen, lieber einfrieren und später wieder verwenden.

Autor: Christina Liersch