Verstopfung durch psychischen Druck? Stress kann Verstopfung verursachen

Jeder dritte Deutsche leidet zumindest gelegentlich an Verstopfung. Darmexperten erklären, dass Verstopfungen häufig durch psychischen Stress ausgelöst werden. Welchen Einfluss die Seele auf den Darmtrakt hat, lesen Sie hier!

verstopfung

Wie entsteht Stress?

Stress kennt eigentlich jeder  – die einen mehr und die anderen weniger. Stress ist sogar ein Urinstinkt, der seit Tausenden von Jahren überlebenswichtig ist. Bereits zur Zeit der Jäger und Sammler gerieten die Menschen in Stress, zum Beispiel, wenn sich Gefahr näherte. Dann hieß es weglaufen oder kämpfen. Damit nicht lange überlegt wird, schüttet der Körper in stressigen Situationen Adrenalin aus. Dies hat zur Folge das sich die Pupillen weiten, das Herz doppelt so schnell schlägt, die Sinne geschärft werden und die Atemfrequenz erhöht wird.
Andere Funktionen und Systeme des Körpers werden in dem Moment vernachlässigt.

Was passiert bei Verstopfung?

Wer unter Verstopfung leidet, hat in der Regel weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang. Fast jeder Dritte in Deutschland leidet an Verstopfung, wenn auch unregelmäßig. Frauen sind von Verstopfungen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Eine der häufigsten Ursachen ist dabei Stress, da der Darm in diesen Situationen nahezu pausiert. Die eigentliche Entleerung des Darms ist ein recht aufwendiger Vorgang, bei dem diverse Nervenverschaltungen zwischen dem Kontinenzorgan am Darmende, Rückenmark, Gehirn und Psyche bewerkstelligt werden müssen. 

Anzeichen für Verstopfung

  • weniger als drei Stuhlgänge pro Woche
  • starkes Pressen beim Stuhlgang
  • klumpiger oder harter Stuhl
  • Gefühl der unvollständigen Entleerung
  • Gefühl der anorektalen (betrifft After und Mastdarm) Blockierung
  • manuelle Unterstützung zur Stuhlentleerung notwendig
  • weicher, ungeformter Stuhl nur durch die Einnahme von Abführmitteln

Zusammenhang von Stress und Verstopfung

In stressigen Situationen hat der Körper mit dem ausgeschütteten Adrenalin zu tun. Alle anderen Funktionen des Körpers sind zu diesem Zeitpunkt erst einmal zweitrangig. Der Fokus liegt für Kopf darauf, die Gefahr zu bekämpfen. Die Energie des Körpers wird also fast komplett umgelenkt. Die Verdauung gerät ins Stocken, da die Muskeln, die für den Transport des Nahrungsbreis verantwortlich sind, nicht mehr aktiviert werden. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Darmbakterien sich nun verstärkt mit dem gärenden Nahrungsbrei und dessen entstandenen Giftstoffen beschäftigen. Der Weitertransport gerät immer weiter aus dem Fokus.

Je gesünder die Darmflora, desto höher die Stressresistenz!

Redewendungen wie „das schlägt mir auf den Magen“ verdeutlichen, wie eng die Verbindung zwischen Darm und Psyche ist: Der Verdauungstrakt kann sehr empfindlich auf Stress reagieren – und umgekehrt können bestimmte Darmbakterien unsere Stimmungslage und Stresswahrnehmung beeinflussen. Es gilt: Je gesünder die Darmflora, desto höher die Stressresistenz! ProBio-Cult® Relax mit speziell ausgewählten Milchsäurebakterien kann mit Riboflavin die Balance der Darmflora wiederherstellen und mit dem Vitamin-B-Komplex (B1, B3, B6, B12 und Biotin) das psychische Gleichgewicht positiv beeinflussen.