Waschtenside Ekelerregende Stoffe in Weichspüler gefunden

Weichspüler macht die Wäsche weich und lässt sie gut duften. Wissenschaftler haben jetzt aber unappetitliche Stoffe im Weichspüler gefunden.

Waschmaschine

Weichspüler lässt die Wäsche angenehm duften und macht sie weich und geschmeidig. Kationische Tenside sorgen dafür, dass sich die Fasern von Textilien glätten. Bei den Tensiden handelt es sich häufig um tierische Fette. Recherchen des SWR haben jedoch gezeigt, dass es sich bei den Tensiden häufig um tierische Schlachtabfälle handelt. Das ist besonders für Vegetarier und Veganer interessant zu wissen.

Nährboden für Pilze und Bakterien

Die fettigen Tenside lagern sich in der Waschmaschine ab und sind dort der perfekte Nährboden für Pilze, Bakterien und Schimmel. Die Waschmaschine fängt an, unangenehm zu riechen, was sich auch auf die Kleidung überträgt. 

Allergische Symptome und fortpflanzungsschädigend

Durch die Bakterien und Pilze, aber auch durch den Weichspüler selbst kann es zu Hautreizungen und allergischen Symptomen kommen. Weitaus kritischer wird derzeit der Duftstoff Butylphenyl Methypropional (Lilial) betrachtet, da dieser im Verdacht steht, die Fortpflanzungsfähigkeiten von Männern zu beeinträchtigen und das Erbgut zu schädigen.

Umweltbelastender Weichspüler

Die im Weichspüler enthaltenen Chemikalien wie Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe belasten neben dem Körper auch die Umwelt, da diese sich in der Natur anreichern und schlecht bis gar nicht abgebaut werden können. Zudem belasten Sie das Abwassersystem

Mit Weichspüler-Ersatz waschen

Verzichten Sie in Zukunft lieber auf Weichspüler. Damit Ihre Wäsche dennoch weich wird, können Sie bei jedem Waschgang 30 Mililiter Essig in die Weichspülkammer geben. Auch Waschsoda und Natron sorgen für weiche Wäsche und verhindern unangenehmen Geruch. Für mehr Frische sorgen ätherische Öle für Kosmetik. Nutzen Sie keine Kerzenöle. Diese sind ebenfalls umweltbelastend und können zu Hautreizungen führen.

Autor: Christina Liersch