COVID-19 Coronavirus: RKI empfiehlt Schutzmasken zu tragen

Das Coronavirus breitet sich überraschend schnell in Europa und Deutschland aus. Um das Virus einzudämmen, beschließen immer mehr Länder drastische Maßnahmen. Nun empfiehlt das Robert-Koch-Institut Schutzmasken zu tragen.

Atemschutzmaske

Montag, 06.04.2020: RKI empfiehlt Schutzmasken zu tragen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Einschätzung für das Tragen von Schutzmasken geändert. Um das Übertragungsrisiko des Virus zu minimieren, sollten Menschen, auch ohne Symptome, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Bisher hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen. 

Da Schutzmasken gerade rar sind, können sie auch selbst genäht werden. Sie schützen andere, wenn auch nicht vollständig, vor einer Infektion, ähnlich wie Chirurgenmasken. Daneben gibt es noch die Atemschutzmaske mit Ventil (ab FFP2 und höher), welche den Träger, dafür aber andere nicht schützt und die Atemschutzmaske ohne Ventil (ab FFP2 und höher). Diese schützt sowohl den Träger als auch andere Personen. Herkömmliche Masken sollten nur einmal getragen und anschließend entsorgt werden. Selbstgenähte Masken können hingegen bei mindestens 60° Celsius gewaschen und erneut getragen werden.

Zusätzlich zur Maskenempfehlung gelten weiterhin die bekannten Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, der Mindestabstand zu fremden Personen und das Niesen und Husten in die Armbeuge oder Schutzmaske.

Donnerstag, 02.04.2020: Kontaktverbot bleibt bis nach Ostern bestehen

Nach Absprache mit den Ministerpräsidenten der Länder hat Angela Merkel entschieden, dass das Kontaktverbot mindestens bis zum 19. April bestehen bleibt. Am Dienstag nach Ostern wolle sie mit den Ministerpräsidenten die Corona-Situation neu bewerten, auch unter Einschätzung des Robert-Koch-Instituts. 

Für die Deutschen bedeutet das nun für die Ostertage, dass es keine Familienfeiern, Gottesdienste oder Ausflüge geben wird. Merkel sagte, Bürgerinnen und Bürgen blieben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakt zu andern Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands gemäß der geltenden Rewgeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Mittwoch, 01.04.2020: Erntehelfer und die Stopp-Corona-App

Erntehelfer gesucht
In Deutschland fehlen für die kommende Saison Erntehelfer. Seitdem die Grenzen geschlossen wurden, dürfen ausländische Erntehelfer nicht mehr einreisen. Problematisch, da den Bauern nun jegliche Unterstützung fehlt. Insgesamt sind es 300.000 Erntehelfer, die zur Zeit noch gesucht werden. Um dennoch möglichst viel Ernte einfahren zu können, wurde die Seite "Das Land hilft" ins Leben gerufen. Mitmachen können Studenten und alle, die aktuell von ihrem Beruf freigestellt sind. Wer Geld durch Kurzarbeit bezieht, darf dies übergangsweise bis Oktober 2020 bis zum Nettolohn des eigentlichen Beschäftigungsverhältnisses aufstocken. 

Stopp-Corona-App
Die Idee der Stopp-Corona-App ist aktuell in aller Munde. Während die Regierung noch zögert, sind viele Bürger für die App. Die App soll eine schnelle Ausbreitung des Virus verhindern, indem sie Standort- und Handydaten nutzt, um Kontaktpersonen von Infizierten anonym zu identifizieren. Wer einen Hinweis auf eine infizierte Person erhielte, könnte das Gesundheitsamt um einen Corona-Test bitten. So würden die Tests effektiver eingesetzt werden.

Dienstag, 31.03.2020: Jena führt Maskenpflicht ein

Als erste deutsche Stadt hat Jena nun eine Maskenpflicht eingeführt. Sobald die Masken ausgehändigt werden können, aber spätestens ab nächster Woche, gilt die Pflicht, in Verkauffsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr eine Schutzmaske zu tragen. Diese Maßnahme sei vom Fachdienst Gesundheit angemahnt worden, um die Sicherheit von Personal im öffentlichen Leben zu erhöhen. Nach Ostern soll die Maskenpflicht auch auf den Arbeitsplatz ausgeweitet werden. 
Neben Masken werden auch Schals und Tücher anerkannt, solange sie Mund und Nase bedecken!

Freitag: 27.03.2020: Deutschland nimmt Corona-Patienten aus Italien auf

Am Donnerstagabend berichtete das Auswärtige Amt auf Twitter von Zusagen von verschiedenen Bundesländern zur Behandlung von 47 Intensivpatienten. Beteiligt sich Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Niedersachsen, Berlin und Hessen. Auch in anderen Bundesländern werden schon Intensivpatienten aus Frankreich und Italien behandelt. Beide Länder sind vom Coronavirus schwer getroffen. 
Zusätzlich kündigte die Universitätsklinik Jena an, ein Versorgungsteam nach Italien zu schicken. 

Mittwoch, 25.03.2020: NRW und Bremen veranlassen Bußgelder

In Nordrhein-Westfalen wurden nun Bußgelder eingeführt, wenn gegen das Kontaktverbot verstoßen wird. Bremen folgt dieser Entscheidung ebenfalls.

Bußgelder in NRW

  • Öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen: 200 Euro
  • Verstoß gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern oder Altenheimen: 200 Euro
  • Verstoß gegen Mindestabstand von 1,5 Metern: 200 Euro
  • Picknick und Grillen: 250 Euro
  • Betreiben von Bars, Discos und Fitnessstudios: 5000 Euro
  • Betreiben von Restaurants: 4000 Euro
Bußgelder in Bremen
  • Öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen: 100 bis 150 Euro
Die anderen Länder Deutschlands berufen sich derweil auf das Infektionsschutzgesetz. Strafen bei Verstößen könnten sich hierbei auf bis zu 25.000 Euro belaufen. Nach Auskunft des saarländischen Innenministeriums könnten Verstöße mit einer Freiheitsstrafe zwischen drei Monaten bis fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.

Dienstag, 24.03.2020: Frankreich verschärft Maßnahmen - auch bei uns möglich?

Angesichts steigender Infektionszahlen hat Frankreich seine Maßnahmen gegen das Coronavirus verstärkt. So wird nun körperliche Betätigung eingeschränkt und die meisten Märkte müssen schließen, außer dieser sei die Hauptbezugsquelle für Lebensmittel. Joggen, Spazierengehen oder mit dem Hund gehen dürfen nur noch in einem Umkreis von einem Kilometer des Wohnortes stattfinden, sowie nur noch einmal täglich maximal eine Stunde. 

Frankreich verschärft seine Maßnahmen, da es trotz Ausgangssperre vor allem aus Paris Bilder gab, auf denen sich Menschen eng aneinander drängten und Jogger sich durch Menschenmassen drückten. Da in Deutschland sich mittlerweile immer mehr Menschen an die Sicherheitsvorkehrungen halten, Zuhause bleiben, allein oder maximal zu zweit rausgehen und Abstand halten, sollten wir hier vorerst keine so drastische Maßnahmen erwarten!

Montag, 23.03.2020: Kontaktverbot beschlossen

Am Wochenende hat die Bundesregierung neue Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionszahlen beschlossen:

  • Kontakte sollen auf das allernötigste reduziert werden.
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern soll zu Personen eingehalten werden.
  • Draußen darf man sich nur noch mit einer (haushaltsfremden) Person oder der Familie bewegen.

Zusätzlich nicht mehr erlaubt:

  • feiernde Gruppen und sogenannte Corona-Partys
  • Restaurants müssen schließen, nur solche mit Lieferservice bleiben geöffnet.
  • Friseur-, Kosmetik- und Massagebesuche

Erlaubt bleiben:

  • Der Weg zur Arbeit
  • Wege zur Notbetreuung
  • Einkäufe
  • Prüfungen
  • Hilfe für andere
  • Spazierengehen
  • Sport
Verstöße:
Verstöße werden hart durch Bußgelder bis 25.000 Euro und strafrechtliche verfolgt!

Dienstag, 17.03.2020: Bundesregierung beschließt Maßnahmen gegen das Coronavirus

Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer haben am Montag gemeinsam Maßnahmen für das öffentliche Leben beschlossen, um die Anzahl der Infektionen mit Covid-19 einzudämmen. Die aktuelle Zahl der Corona-Fälle in Deutschland liegt bei 7272, von denen 67 wieder gesund, jedoch 17 verstorben sind. (Stand: 17.03.2020, 8 Uhr)

Welche Geschäfte bleiben geöffnet?

  • Einzelhandel für Lebensmittel
  • Apotheken, Drogerien
  • Banken
  • Lieferdienste
  • Poststellen
  • Dienstleister und Handwerker können weiterhin ihrer Tätigkeit nachgehen
  • Einrichtungen im Gesundheitswesen bleiben unter Beobachtung von Hygieneanforderungen geöffnet.
Was wird geschlossen?
  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos
  • Freizeit- und Tierparks, Anbieter von Freizeitangeboten
  • Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Spielplätze
  • Einzelhandel-Verkaufsstellen
Wohin darf ich noch reisen?
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. An den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark werden Grenzkontrollen durchgeführt. Reisende ohne triftigen Grund, sowie Personen mit Krankheitssymptomen dürfen die Grenze nicht mehr passieren. Berufspendler und der Warenverkehr sind davon ausgenommen. 

Freitag, 28.02.2020: Coronavirus verbreitet sich in Deutschland

Am Donnerstagabend (27.02.) wurde der erste Coronavirus-Fall in Hamburg bestätigt. Der betroffene Arzt der Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf kehrte am Sonntag aus dem Urlaub im italienischen Trentino zurück, welches bisher nicht als Risikogebiet eingestuft war. Am Montag ging er wieder zur Arbeit, stellt aber am darauffolgenden Tag Symptome des Virus fest. Donnerstag wurde bei ihm das Virus festgestellt. Der Mann befindet sich seitdem in häuslicher Quarantäne in Schleswig-Holstein. Alle Personen, die mit dem Mann Kontakt hatten, werden nun ebenfalls untersucht und isoliert.

Fälle in Deutschland: Aktuell ingesamt 30 in NRW, Hamburg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg und Hessen.

Fälle in Italien: 650 positiv getestet Menschen, viele davon sind wieder genesen, es gibt 17 Todesfälle

Fälle in Frankreich: aktuell sind es 38 bestätigte Infektionen

Fälle in den Niederlanden: eine bestätitgte Infektion

Freitag, 31.01.2020: WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aufgrund der schnellen Ausbreitung des Coronavirus den internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. Die mehr als 190 Mitgliedsländer der WHO sollen nun gegen die Ausbreitung untereinander koordinieren. Noch sei die Zahl der Infektionsfälle außerhalb Chinas gering, gab der WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstagabend bekannt. Dennoch kann das Virus nur gemeinsam aufgehalten werden. Länder mit schlechter medizinischer Versorgung müssen jetzt besonders geschützt und unterstützt werden. Zudem soll die Arbeit an Impfstoffen und Medikamenten beschleunigt werden.

Donnerstag, 30.01.2020: Infizierte Deutsche sind symptomfrei

Laut des behandelnden Chefarztes in München sind die vier deutschen Patienten symptomfrei und in einem klinisch gutem Zustand. 

Mittwoch, 29.01.2020: Direktflüge von und nach China gestrichen

Nach British Airways haben auch die Lufthansa, sowie die Tochergesellschaften Swiss und Austrian, alle Direktflüge von und nach China gestrichen. Alle Flüge sollen vorerst bis zum 9. Februrar ausgesetzt werden, um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Betroffene Passagiere haben bei der Lufthansa die Möglichkeit den Flug einmalig kostenfrei umzubuchen oder die Reise zu stornieren.

Zusätzlich können bis Ende Februar keine Flüge nach China gebucht werden.

Dienstag, 28.01.2020: Drei weitere Infizierte in Bayern

Am Dienstagabend gab das bayerische Gesundheitsministerium bekannt, dass sich drei weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. Die vier Fälle stehen alle im Zusammenhang mit der Firma Webasto im Landkreis Starnberg. Auf einer Fortbildungsveranstaltung des international tätigen Automobilzulieferers Webasto am Dienstag vergangener Woche hatte eine chinesische Kollegin teilgenommen, wodurch die Krankheit nach Bayern gelangt sein könnte. Bei ihrer Rückkehr nach China wurde sie auf das Virus positiv getestet. Unklar ist jedoch, ob sich die drei neuen Infizierten bei der chinesischen Kollegin oder beim deutschen Kollegen angesteckt haben. Die Patienten wurden stationär aufgenommen und isoliert. Kontaktpersonen werden aktuell getestet, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, schließt Webasto die Firmenzentrale vorübergehend. Ebenso wird es keine Dienstreisen geben. 

Das sagt Gesundheitsminister Jens Spahn zum Coronavirus in Deutschland

Montag, 27.01.2020: Coronavirus erreicht Deutschland

Das bayerische Gesundheitsministerium bestätigte am späten Montagabend den ersten Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus. Der männliche Patient aus dem Landkreis Starnberg sei "klinisch in einem guten Zustand". Das Gesundheitsministerium erkälte, dass der Patient überwacht und isoliert wird. Kontaktpersonen werden zudem über mögliche Symptome, Übertragungsmöglichkeiten und Hygienemaßnahmen informiert. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und Robert-Koch-Institut (RKI) wird das Infektionsrisiko in Bayern "derzeit als gering erachtet"!

Was ist über das Coronavirus bekannt?

Es wird stark vermutet, dass das Coronavirus seinen Ursprung auf einem Fischmarkt in Wuhan, einer Stadt mit elf Millionen Einwohnern in der ostchinesischen Provinz Hubei hat. Der Erreger zählt zur Familie der Coronaviren, von denen die meisten nur leichte Erkältungsinfekte auslösen. Das Coronavirus kann hingegen zu Lungenentzündungen und schweren Atembeschwerden führen. 

Wie viele Menschen sind bis jetzt infiziert?

  • Bisher gibt es mehr als 200 Tote (Stand: 31.01.2020)
  • Die bestätigten Neuinfektionen häufen sich aktuell auf rund 8100
  • 50 Fälle sind außerhalb Chinas bestätigt, u.a. in Frankreich, Thailand, Vietnam, Singapur, Malaysia, Nepal, Australien, USA, Kanada und Deutschland, Südkorea, Indien, Japan, Philippinen 

Wie wird das Virus übertragen?

Der Erreger wird zwischen Tier und Mensch übertragen, da gerade Säugetiere und Nutztiere die Keime in sich tragen. Die chinesische Regierung bestätigt allerdings, dass das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Bisher infizierten sich mehrere hundert Menschen mit dem China-Virus, darunter auch Menschen in Südkorea, Thailand, Japan und Taiwan. Auch in den USA wurde ein Fall der Lungenkrankheit nachgewiesen.

Angesichts der schnellen Ausbreitung des Virus, hat China in der Privinz Hubei 14 Städte weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Zugverbindungen, Flüge und der öffentliche Nahverkehr wurden gestoppt, damit das Virus nicht verschleppt wird. Selbst Peking und Shanghai ziehen mit. 

Was sind die Symptome des Coronavirus?

  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Atemnot
  • Atemwegsprobleme
  • Grippeähnliche Symptome

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

In China konnten Ärzte erste Erfolge gegen das Virus melden. Elf Patienten konnten der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua behandelt werden, sodass das Fieber zurückgegenagen und das Virus nicht mehr nachgewiesen werden konnte.

Wie hoch ist die Gefahr für Deutschland?

Nach Einschätzungen der Bundesregierung besteht aktuell keine Ansteckungsgefahr in Deutschland! Das Bundesgesundheitsministerium verwies auf die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, wonach das Risiko als "sehr gering" eingestuft wurde. Dennoch bleiben Krankenhäuser und Ärzte wachsam und bereiten das Gesundheitssystem auf eventuelle Infektionen der China-Seuche vor. Die Berliner Charité habe bereits "alle Testsysteme hochgefahren", um eine Infektion mit dem Coronavirus schnell nachweisen zu können.

Wie bereitet sich Deutschland auf den Ernstfall vor?

Ein Sprecher des Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) sagte der WELT, dass Deutschland auf einen Pandemiefall gut vorbereitet sei. Dafür gäbe es Pandemiepläne, sowie regelmäßige Übungen und Ressourcen, um schnell und effektiv zu arbeiten. 

Für den Fall, dass sich eine Person mit dem Corona-Virus ansteckt, sind Maßnahmen zur Isolierung vorgesehen. Zusätzlich wird das Umfeld der Person überprüft. Dazu zählen engere Kontakte und auch Mitreisende in den zwei Reihen vor und hinter der Person im Flugzeug. 

In Berlin hängen mittlerweile Plakate auf Deutsch, Englisch und Chinesisch, die auf das Virus hinweisen. Wer aus der chinesischen Region kommt und Symptome wie Atemnot, Fieber oder Husten bemerkt, soll schnellstmöglich das Flughafenpersonal informieren. Auch der Frankfurter Flughafen bereitet sich auf den Ernstfall vor. 

Datum: 06.04.2020

Autor: Christina Liersch

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