Coronavirus Corona – Darum steigt jetzt die Sonnenbrandgefahr

Einer der wenigen Gewinner der Corona-Pandemie ist die Umwelt. Schließlich ist der CO2-Ausstoß in den letzten Monaten deutlich gesunken und unsere Luft ist so sauber wie schon lange nicht mehr. Doch Vorsicht: Dies wirkt sich auch auf die UV-Strahlung aus – und die Sonnenbrandgefahr!

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Homeoffice, Homeschooling, Abstandsregeln und Kontaktverbote – mit anderen Worten: Die Welt bleibt zu Hause. Die Folge sind weniger Verkehr auf den Straßen und kaum ein Flugzeug am Himmel. Ein toller Nebeneffekt, der die Umwelt etwas aufatmen lässt. Satellitenaufnahmen aus zahlreichen Ländern weisen eine geringere Schadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid auf – laut Umweltbundesamt aber leider nur eine Momentaufnahme.

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Darum steigt jetzt die Sonnenbrandgefahr

Generell ist unsere Haut im Frühjahr besonders empfindlich – schließlich erwacht sie gerade erst aus dem Winterschlaf und hat sich noch nicht an die Sonne gewöhnt. Außerdem ist der Wind noch oft sehr kühl und ein Sonnenbrand kann sich meist ganz unbemerkt entwickeln. In diesem Jahr ist die Sonnenbrandgefahr aber noch größer als sowieso schon: Die geringe Feinstaubbelastung sorgt für sauberere Luft und die UV-Strahlung steigt. Feinstaub- und Rußpartikel sorgen sonst dafür, dass das direkte Sonnenlicht gestreut wird, und nehmen sogar einen Teil davon auf. Aufgrund der geringeren Feinstaubwerte kann die UV-Strahlung nun ungehinderter auf die Erde treffen. Eine ähnliche Wirkung haben übrigens auch Wolken und Kondensstreifen – aber auch Letztere sieht man momentan deutlich seltener am Himmel.

Sonnenschutz schon ab Ende März

Egal ob im Garten, auf dem Balkon oder beim Spaziergang – schon ab Ende März sollte man auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Vor allem Kinder sollen die pralle Sonne meiden und stets eine Kopfbedeckung tragen.

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Datum: 11.05.2020

Autor: Lara Rygielski

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