21. April 2021
Heuschnupfen beim Hund
: Symptome und Behandlung

Heuschnupfen beim Hund
: So erkennen und behandeln Sie die Symptome

Nicht nur wir Zweibeiner können unter einer Pollenallergie leiden, auch Hunde haben Heuschnupfen. Wie Sie die Symptome der Allergie erkennen und richtig behandeln, erfahren Sie hier.

Nicht nur wir Menschen haben Heuschnupfen. Auch Hunde – ja, Sie haben richtig gelesen – können im Frühling unter einer Pollenallergie leiden. Wie bei uns Zweibeinern ist die Allergie bei Hunden auf eine fehlerhafte Über-Reaktion unseres Immunsystems zurückzuführen. Gelangen Gräser oder Pollen über die Atem- und Schleimwege in den Organismus des Hundes, reagiert die Immunabwehr mit einer Abwehrreaktion. Einige Rassen sind anfälliger für Heuschnupfen. Dazu zählen:

  • Labrador
  • Golden Retriever
  • Mops
  • Französische Bulldogge
  • Deutscher Schäferhund

Heuschnupfen beim Hund: Das sind die körperlichen Anzeichen

Bei uns Menschen äußern sich die typischen Allergiesymptome durch eine laufende Nase, gereizte und tränende Augen oder einem juckenden Gaumen. Bei unseren tierischen Freunden lässt sich der Heuschnupfen nicht so einfach erkennen, da die Symptome vielseitig sind und schnell mit anderen Krankheiten verwechselt werden können.

  • häufiges Niesen (wird meist mit normalen Schnupfen verwechselt)
  • Juckreiz
  • Hautausschlag, Quaddeln und Pusteln am Bauch
  • Entzündete Ohren
  • tränende, gerötete oder lichtempfindliche Augen
  • laufende Nase
  • Bindehautentzündung
  • ständiges Schütteln
  • schiefe Kopflage
  • Atembeschwerden wie starkes Pfeifen oder rasselnder Atem: Reagieren Sie hier umgehend und suchen Sie einen Tierarzt auf, da die Atemwege Ihres Hundes weiter zuschwellen können und Erstickungsgefahr droht.

Heuschnupfen beim Hund behandeln

Besteht der Verdacht, dass Ihr Hund unter einer Pollenallergie leidet, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen. Dieser führt einen Blut- und Hautallergietest durch, um die auslösenden Allergene zu bestimmen. Entsprechende Medikamente wie Augentropfen oder Salben lindern die Beschwerden.

Da Sie mit Ihrem Hund täglich und mehrmals Gassi gehen, ist kaum zu vermeiden, dass Ihr Liebling mit Pollen und Gräsern in Berührung kommt. Gehen Sie am besten dann mit Ihrem Tier raus, wenn die Pollenkonzentration in der Luft niedriger ist. In der Stadt ist der Pollenflug morgens geringer, auf dem Land in den Abendstunden. Nutzen Sie auch die Zeit nach einem Regenschauer, dann ist die Pollenbelastung in der Luft am niedrigsten. Nach dem Spaziergang säubern Sie die Pfoten und das Fell mit einem feuchten Tuch. Saugen Sie regelmäßig durch und waschen Sie wöchentlich das Hundebett und sonstige Polster, auf denen Ihr Tier häufig liegt.

Hunde, die besonders stark unter ihrer Pollenallergie leiden, können eine Hyposensibilisierung machen kann. Über Wochen, Monate oder sogar Jahre wird die injizierte Dosis erhöht, sodass sich das Immunsystem Ihres Hundes an die Allergene „gewöhnt“.

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