9. Dezember 2020
5 Tipps für eine gesunde Katzenernährung

5 Tipps für eine gesunde Katzenernährung

Dose auf, Futter raus. Das Füttern einer Katze kann so einfach sein. Jedoch gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Insbesondere, wenn Sie frisch gebackener Katzenbesitzer sind. Wir haben 5 Tipps für eine gesunde Katzenernährung.

Beim Füttern Ihrer Katze sollten Sie folgende Tipps beherzigen.

1. Das richtige Fertigfutter

Fertigfutter ist nicht per sé schlecht – Sie sollten jedoch unbedingt auf die Beschriftung achten: Das Katzenfutter muss unbedingt als „Alleinfuttermittel“ deklariert sein, da nur solches alle für die Katze essentiellen Nährstoffe enthält. Des Weiteren ist Nassfutter von Vorteil, da Ihre Katze dadurch zusätzliche Flüssigkeit über die Nahrung aufnimmt. Wer dennoch selbst für die Katze kochen möchte, findet im Fachhandel hierfür diverse Ratgeber und Katzenkochbücher.

2. Katzen sind keine Veganer

Es ist aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht zu begrüßen, wenn Menschen sich aus freien Stücken vegan ernähren, also auf jegliche Tierprodukte verzichten. Dies gilt jedoch nicht für Ihre Haustiere. Eine rein vegane Ernährung von Katzen ist nämlich aus Tierschutzsicht abzulehnen. In klinischen Studien hat man zum Teil erhebliche Mangelerscheinungen festgestellt, wenn Katzen vegan gefüttert wurden. Obwohl auch im Handel vegane Futtermittel erhältlich sind, können sie zum Teil nicht alle essentiellen Nährstoffe abdecken und somit Schmerzen oder Langzeitschäden verursachen. Sehen Sie daher bitte von einer rein veganen Ernährung Ihrer Katze ab.

3. Das Alter beachten

Heranwachsende Tiere haben ganz besondere Bedürfnisse und müssen teilweise anders ernährt werden als erwachsene Katzen. Beispielsweise dürfen Katzenbabys Milch bekommen, da sie die zur Verdauung benötigte Lactase noch haben. Bei ausgewachsenen Katzen fehlt diese jedoch, weswegen Milch und Milchprodukte dort zu Verdauungsbeschwerden führen. Um das Wachstum und die Entwicklung Ihres Katzenbabys zu fördern, sollten Sie die passende Ernährung mit dem Tierarzt zusammenstellen. So gewährleisten Sie, dass Ihr kleiner Schatz ohne Probleme heranwächst.

4. Anderes Futter für kranke oder trächtige Tiere

Auch Katzen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse oder vertragen andere Lebensmittel, wenn sie krank, trächtig oder säugend sind. Hierbei sollten Sie nicht experimentieren, sondern unbedingt den Tierarzt Ihres Vertrauens konsultieren. Er kann einschätzen, welches Futter zum jeweiligen Zeitpunkt optimal für Ihr Haustier ist.

5. Katzen sind Gewohnheitstiere

Die meisten Katzen gewöhnen sich schnell an eine bestimmte Futtersorte und lassen sich nicht mehr oder nur noch schwer auf andere Futtermittel umstellen. Daher sollten Sie von Anfang an auf eine bedarfsdeckende und auf Ihre Katze optimierte Nahrung achten! Fangen Sie nicht an, die Katze mit einem suboptimalen Fertigfutter, welches kein „Alleinfuttermittel“ ist, zu füttern. Sonst wird es schwer, ihr dieses wieder abzugewöhnen.

 

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