14. April 2021
Hund zittert: Diese 6 Gründe stecken dahinter



Ihr Hund zittert? Diese 6 Gründe stecken dahinter



Nicht nur wir Menschen, auch Hunde zittern ab und an mal. In den meisten Fällen steckt hinter dem Zittern ein harmloser Grund und selten eine ernsthafte Erkrankung. Lesen Sie hier, welche genauen Ursachen ein Zittern hervorrufen können.

Hätten Sie es gewusst? Manche Rassen wie Jagdhunde zittern beispielsweise von Natur aus. Zudem gibt es noch zahlreiche weitere Gründe, warum Ihr Vierbeiner zittert. Beobachten Sie ihn genau und schauen Sie, wann, wie oft und wie lange das Zittern auftritt. Wenn Ihr Hund über einen längeren Zeitraum regelmäßig zittert, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Wir nennen Ihnen die häufigsten Gründe, die ein Zittern bei Ihrem Hund auslösen.

6 Gründe, warum Ihr Hund zittert

1. Ihr Hund zittert, weil er friert
Wenn Ihr Tier beim Spazierengehen zittert, ist das ein Anzeichen, dass er frieren könnte. Vor allem im Winter frieren kleinere Hunderassen mit dünnem Fell und ohne wärmende Unterwolle sehr schnell. Wie auch bei uns Menschen lässt das Zittern die Körpertemperatur ansteigen, um vor einer Unterkühlung zu schützen. Statten Sie Ihren Liebling mit einem warmen Hundemantel aus, der Abhilfe bei nasskaltem Wetter schafft. 

2. Ihr Hund zittert vor Anstrengung
Ein langer Spaziergang oder ausdauerndes Toben strengt Ihren Hund körperlich an, was ein Zittern auslösen kann, da sich die Muskeln entspannen und Stress abgebaut wird. Nach einer kurzen Ruhepause sollte das Zittern auch wieder verschwunden sein. 

3. Ihr Hund zittert aus Angst oder Freude
Wenn sich Ihr Tier besonders freut oder große Angst hat, kann er anfangen zu zittern. Wenn Ihr Hund glücklich ist, treten zusätzlich zu dem Zittern ein kräftiges Schwanzwedeln, Hüpfen oder Bellen auf. Sobald sich Ihr Liebling beruhigt hat, nimmt auch das Zittern ab.

Das sogenannte Angstzittern ist bei Hunden sehr verbreitet. Hunde bauen den emotionalen Stress, den sie empfinden, durch das Zittern ab. Ungewohnte Situationen wie Autofahren, ein Tierarztbesuch oder die Begegnung mit anderen, fremden Hunden können Ihr Tier in Angst versetzen. Weitere Angstanzeichen sind eine eingeklemmte Rute, angelegte Ohren, Knurren und eine geduckte Haltung. Treten Sie gelassen und selbstsicher auf. Streicheleinheiten oder das Trösten mit einem Leckerli sollten Sie auf jeden Fall vermeiden. Der Hund sieht sich so in seiner Angst bestätigt und hält sein Verhalten für richtig. Das kann schnell eine antrainierte Angst auslösen.

4. Ihr Hund zittert im Schlaf
Süß, auch Hunde können träumen! Im Schlaf verarbeiten sie das Erlebte und das kann mit Muskelbewegungen einhergehen. Das Zittern bedeutet nicht gleich, dass Ihr Liebling einen Albtraum hat. Meistens ist das Zittern ein Zeichen von tiefer Entspannung und hilft ihm, Stress abzubauen – also kein Grund zur Sorge!

5. Alte Hunde zittern öfters
Ähnlich wie bei älteren Menschen neigen auch in die Jahre gekommene Vierbeiner dazu, aufgrund von Überanstrengung ab und an zu zittern. Klären Sie das Zittern beim Tierarzt ab, möglicherweise ist eine Arthrose der Grund. 

6. Hund zittert bei einer Vergiftung
Muskelzittern kann auch ein Anzeichen für eine Vergiftung sein. Weitere Symptome sind Erbrechen, erhöhter Speichelfluss und Fieber. Bringen Sie Ihren Hund sofort zum Tierarzt.
Wichtig: Seien Sie bei den täglichen Gassirunden stets wachsam und achten Sie darauf, dass Ihr Hund nichts frisst.

Bei diesen Krankheiten tritt Zittern als Anzeichen auf

Das Zittern kann auch ein Anzeichen für Schmerzen sein, beispielsweise bei schwerwiegenden Erkrankungen wie einer Niereninsuffizienz, einer Magendrehung oder der Viruserkrankung Staupe – auch Epilepsie oder Vergiftungen äußern sich dadurch. Achten Sie unbedingt auf weitere Anzeichen wie Durchfall, Erbrechen, Fieber, Atemnot, Hinken, Jaulen, erhöhter Speichelfluss oder Apathie. 

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