22. Dezember 2020

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Hund, Katze & Co.: Was gehört wirklich in den Futternapf?

Hund, Katze & Co.: Was gehört wirklich in den Futternapf?

Wer es ganz besonders gut mit seinem vierbeinigen Mitbewohner meint, achtet darauf, was er ihm gibt. Der Anspruch: Es soll wirklich nur das gereicht werden, was gesund, artgerecht und möglichst natürlich ist. Entspricht das, was an Tierfutter heute angeboten wird, diesem Anspruch? Ernährungswissenschaftler mit Schwerpunkt Tierernährung wie Dr. Georg Sanders von PURINA zeigen, worauf es ankommt – und räumen dabei mit manchem Mythos auf.

Hund, Katze & Co.: Was gehört wirklich in den Futternapf?
© Transparency

Ist von Getreide im Futter abzuraten?

Futter ohne Getreide sei in jedem Fall die bessere Wahl, weil dieses schlecht verdaulich ist – diese Meinung findet sich immer wieder und verunsichert viele Halter. Tatsache ist aber: Das stimmt so nicht. Richtig ist, wie so oft: Auf das Wie kommt es an. In hochwertigem Tierfutter findet sich in der Regel verarbeitetes, also gegartes Getreide. Und das ist nachweislich sehr verträglich, denn die enthaltenen Kohlenhydrate können zu über 90 Prozent verdaut werden. Außerdem fördern sie die Darmgesundheit und senken den Fett- und damit Kaloriengehalt. Nicht zuletzt enthalten sie lebenswichtige Fettsäuren für gesunde Haut und glänzendes Fell.

Dient Mais als Füllstoff, um das Volumen zu erhöhen – um den Preis schlechterer Verdaulichkeit?

Füllstoffe haben keinen guten Ruf: Sie sollen das Produkt nach mehr aussehen lassen, ohne wirklich nützlich zu sein. Bei Tierfutter steht Mais in diesem Verdacht. Er soll zudem, wie auch Getreide, schlecht verdaulich sein. Her gibt der Experte ebenfalls Entwarnung. Als so genannter Maiskleber, der dem Futter beigegeben wird, enthält der Mais wertvolle Inhaltsstoffe – und ist somit kein Füllstoff. Maiskleber liefert Protein, Kohlenhydrate und essenzielle Fettsäuren. Er enthält Aminosäuren und trägt in Verbindung mit anderen Proteinquellen zu einer gut verdaulichen Ernährung bei. Damit bewirkt er genau das Gegenteil dessen, was ihm zur Last gelegt wird.

Was macht eigentlich dieses Autolysat im Futter?

Wer liest schon gerne Begriffe wie „Autolysat“, wenn er appetitliche Zutaten auf dem Etikett erwartet? Und kann so etwas überhaupt gesund sein? Gerade hier tut Aufklärung Not: Tatsächlich geht es weniger um eine bestimmte stoffliche Substanz, sondern um einen Vorgang während der Herstellung. Die Zutaten werden dabei „hydrolisiert“, was eigentlich nichts anders ist als ein vorweggenommener Verdauungsvorgang. Das tierische Protein wird in Peptide und Aminosäuren zerlegt. Das macht es besonders leicht verdaulich – und schmeckt gut, weswegen es von Tieren sehr gern genommen wird.

Fett liefert nur Kalorien und macht dick – oder?

Schmeckt das Essen jedoch zu gut, kann das zu einer ungewollten Gewichtszunahme und zu einem entsprechend molligen Tier führen – vor allem bei Katzen. Ist daran vor allem das Fett schuld? Es kommt auf die Menge an. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung hat es sehr wohl seine Berechtigung, denn viele Fette enthalten wichtige Bestandteile wie ungesättigte Fettsäuren. Ähnliches gilt für Kohlenhydrate. Sie sollen nicht nur dick machen, sondern auch Diabetes fördern. Dabei sind sie eine wichtige Energiequelle und damit weit besser als ihr Ruf. Übrigens: Selbst Zucker ist in kleinerer Menge keineswegs bedenklich

Fazit: Tiernahrung bietet in der Regel alle wichtigen Nährstoffe, die Hund und Katze für ein langes und gesundes Leben brauchen – wie etwa die große Auswahl von PURINA. Sie wird auf Basis wissenschaftlicher Fakten und dem Prinzip entwickelt, dass Liebe auch und gerade bei unseren Haustieren durch den Magen geht.

Wer seinem Haustier etwas Gutes tun möchte, kann sich problemlos informieren und sein Wissen mit den Angaben der verfügbaren Angebote abgleichen. Auf dem Portal "Ihre Fragen sind uns wichtig" hat PURINA bereits über 220.000 Verbraucherfragen zu Zutaten, Produktion, Tierwohl und Nachhaltigkeit beantwortet und steht Ihnen dort gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

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