19. Juni 2018
Die wichtigsten Heilpflanzen, Kräuter und Öle

Was bewirken ätherische Öle, Heilpflanzen und Kräuter?

Es müssen nicht immer Medikamente sein, um Schmerzen zu lindern und Beschwerden loszuwerden. Wir zeigen euch, welche alternativen Heilmethoden es gibt und wogegen sie helfen.

Als eine der bekanntesten Heilpflanzen gilt die Brennnessel.
© seasons.agency / Gräfe & Unzer Verlag / Schütz, Anke
Als eine der bekanntesten Heilpflanzen gilt die Brennnessel.

Für jeden Schmerz gibt es etwas wirksames aus der Natur-Apotheke. Die Zahl der geeigneten ätherischen Öle, Heilpflanzen und Kräuter ist hoch. Heilpflanzen werden dennoch leider noch immer von vielen Menschen unterschätzt, dabei sind sie aufgrund des hohen Gehalts an Wirkstoffen hervorragend zur Linderung von Beschwerden und Krankheiten geeignet. Je nach Art und Dauer der Beschwerden eignet sich ein anderes Heilkraut.

Welche Kräuter, Heilpflanzen und ätherischen Öle gegen was helfen, erfahrt ihr hier!

Arnika

Die Heilpflanze Arnika ist bekannt für ihre wohltuende Wirkung auf Gelenke und Muskeln. Bei äußerlicher Anwendung kann sie aufgrund ihrer entzündungshemmenden und abschwellenden Eigenschaft vor allem bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen helfen.

Zitronenöl

Der spritzige Duft wirkt erfrischend und gleichzeitig belebend. Das ätherische Öl der Zitrone hat eine bakterientötende und antiseptische Wirkung. Es hilft u.a. bei Erkältungen.

Buchtipp:   Wie ihr Shampoos, Erkältungsmittel, Salben und vieles mehr zuhause herstellen könnt, erfahrt ihr im GU Ratgeber "Meine schnelle Naturapotheke".  

Rosmarinöl

Der Geruch von Rosmarinöl erinnert an Kampfer und Weihrauch. Neben der belebenden Eigenschaft ist es zugleich auch erfrischend. Es eignet sich vor allem zur schonenden Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, Kreislaufbeschwerden und Rheuma.

Jasmin

Die Essenz der Jasmin ist sehr intensiv, sehr blumig. Jasminöl wird in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt, u.a. bei Menstruationsbeschwerden und Bauchkrämpfen, aber auch zur Verbesserung der Haut. Sie wirkt antibakteriell, entspannend und harmonisierend.

Thymianöl

Ätherisches Thymianöl hat ein breites Wirkungsspektrum. Es wirkt antibakteriell, schleimlösend und lindert vor allem Hustenreiz. Darüber hinaus kann es in Verbindung mit warmen Wasser die Durchblutung fördern.

Eukalyptus-Öl

Eukalyptus ist vor allem als Zutat in Hals- und Hustenbonbons enthalten und wirkt bei Schnupfen, Erkältungen, Rheuma und Gelenkschmerzen. Der kräftig riechende Eukalyptus ist ebenfalls in Erkältungsbädern vorzufinden.

Orangenöl

Neben dem frischen und fruchtigen Geruch hat das ätherische Orangenöl eine durchblutungsfördernde, ausgleichende, harmonisierende und erheiternde Wirkung. Es ist besonders beliebt bei Muskelkater und gegen Cellulite.

Lavendel-Öl

Lavendel hat einen beruhigenden und entspannenden Effekt, der vor allem in Entspannungsbädern zur Geltung kommt. Lavendel-Öl fördert den Schlaf. Bei Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen, Verbrennungen und Wundheilung hilft das Öl ebenfalls. Aufgrund der antiseptischen und antibakteriellen Wirkung beugt es zudem Entzündungen bei offenen Wunden vor.

Indisches Melissenöl bzw. Citronellöl

Und auch das Melissenöl darf unter den Heilkräutern nicht fehlen. Das Öl wirkt sehr beruhigend, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen werden auf diese Weise entgegengewirkt. Melisse hilft ebenfalls gegen Herpes, bei Magen-Darmbeschwerden und Menstruationsbeschwerden.

Rosskastanie

Die Rosskastanien gelten als venenstärkend, entzündungs- und schwellungshemmend. Die Anwendungsgebiete sind u.a. bei Wadenkrämpfen, Venenbeschwerden und Durchblutungsstörungen.

Kamille

Bei Hauterkrankungen, zur Haarpflege, aber auch bei Schleimhaut- und Magen-Darm-Beschwerden wirkt Kamille. Ihre Eigenschaften sind: heilungsfördernd, beruhigend und entzündungshemmend.

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