28. Januar 2021
Die große Vielfalt der CBD-Produkte

Die große Vielfalt der CBD-Produkte

Ob bei Regelbeschwerden, Kopfschmerzen oder innerer Unruhe – CBD-Produkte erfreuen sich großer Beliebtheit. Am bekanntesten ist CBD-Öl, jedoch gibt es viele weitere Variationen auf dem Markt. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Der Trend zu CBD-haltigen Produkten ist in Deutschland und vielen anderen Ländern seit Jahren ungebrochen. Viele Nutzer berichten vor allem von ihrer entspannenden Wirkung und Erfolgen in der Schmerztherapie. Mittlerweile befassen sich verstärkt auch Wissenschaftler und Ärzte mit Cannabidiol. Regelmäßig kommen neue Studien heraus, die zu einem positiven Bild beitragen. Am bekanntesten ist CBD-Öl, jedoch finden sich heute zahlreiche weitere Variationen auf dem Markt.

CBD-Blüten

Blüten und Knospen stellen die Grundstoffe aller CBD-Produkte dar. Aus Hanfblüten lassen sich unter anderem Salben, Tinkturen und Balsame selbst herstellen. Gleichfalls können mit Ihnen verschiedene Speisen wie Kekse und Kuchen verfeinert werden. Aber auch in ihrer Reinform sind sie äußerst beliebt. Die meisten Käufer von CBD-Blüten verwenden sie zum Inhalieren. Sie eignen sich für selbstgedrehte Zigaretten ebenso wie zum Füllen einer Pfeife, Shisha und eines Vaporizers. Letzterer bietet den Vorteil, dass die Hanfblüten auf besonders schonende Weise erhitzt werden. Infolge dessen geht weniger Cannabidiol verloren. Da die Pflanzen in der Regel keinen Dünger und auch keine Pestizide benötigen, sind CBD-Blüten ausnahmslos reine Naturprodukte. Teilweise kommt künstliches Licht zum Einsatz. Es sorgt für einen möglichst hohen Cannabidiol-Wert und fördert das Wachstum.

CBD-Kapseln

CBD-Weich- und Hartkapseln stehen auf der Beliebtheitsskala von Cannabidiol-Produkten an zweiter Stelle. Im Prinzip nimmt man durch sie gleichfalls CBD-Öl ein, nur dass es sich eben innerhalb einer Hülle befindet. Viele Menschen können sich mit dem etwas strohigen Geschmack des Öls nicht so recht anfreunden. Sie ziehen daher die weichen, leicht verdaulichen Kapseln vor, die unzerkaut geschluckt werden. Eine Wirkung tritt allerdings etwas später auf, etwa nach 30 bis 90 Minuten. Darüber hinaus fällt die Dosierung leichter als bei der flüssigen Variante. Veganer sollten bei der Auswahl von CBD-Kapseln darauf achten, dass die Hülle rein pflanzlich ist, denn einige Hersteller nutzen Gelatine vom Rind.

CBD-Kristalle

Das Cannabidiol befindet sich in den Knospen sowie Blüten der Hanfpflanzen, und zwar in einem festen Zustand. Durch Extraktion erhält es eine löslichere Form, ähnlich mit erwärmtem Zucker. In dieser Konsistenz wird es zu CBD-Öl weiterverarbeitet. Anfangs wurden die Kristalle kaum solo angeboten, das Angebot nimmt jedoch stets zu. Ihr Hauptvorteil ist ihre außergewöhnliche Reinheit. Qualitätsvolle CBD-Kristalle besitzen einen Cannabidiol-Anteil von 98 bis 99,5 Prozent. Damit verbleibt nicht mehr viel Raum für weitere Bestandteile. Sie können oral eingenommen werden, bestenfalls verteilt man sie auf der Mundschleimhaut. Auf diesem Weg lösen sie sich sofort auf und gelangen schnell in die Blutbahn. Weiterhin können CBD-Kristalle in Lebensmittel wie Joghurt und Müsli gegeben werden. Der Wirkungseintritt erfolgt in diesem Fall etwas später. Denkbar ist auch, sie in einem Vaporizer zu verdampfen.

CBD-Cremes und -Pasten

Cannabidiol-Cremes konnten bisher nur wenig Interesse erwecken. Nachteilig ist, dass viele Hersteller mit dem Namen CBD ihre Produkte bewerben, sie jedoch nur einen geringen Anteil daran enthalten. Es versteht sich von selbst, dass diese nicht mit Effizienz überzeugen. CBD-Pasten sind relativ neu auf dem Markt. Im Bereich ihrer Reinheit sind diese zwischen Kristallen und Öl angesiedelt. Sie werden nur oral angewendet. Denkbar wäre auch die äußerliche Nutzung, allerdings ist für die Wirksamkeit – ebenso wie bei Cremes – ein hoher CBD-Anteil erforderlich.

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