Pflanzliches Mittel Wunderwaffe Kurkuma: So wirkt die Heilpflanze auf den Körper

Kurkuma

Mittel zur Beruhigung der Nerven gibt es viele. Zu Pharmaerzeugnissen zu greifen ist dabei für viele nicht die erste Wahl. Schließlich gibt es auch viele natürliche Heilpflanzen, vor allem, wenn es sich um keine ernsthaften Erkrankungen handelt. Kurkuma ist eine dieser ganz besonderen Pflanzen und gilt in vielen Bereichen der ganzheitlichen Medizin als Wunderwaffe. Sie stärkt die Immunität des Körpers und beruhigt zudem das Nervensystem. Das kann in vielen Bereichen des Lebens durchaus nützlich sein.

Die besondere Wirkung des Kurkumas

Ob die Anspannung vor einem Date, der Stress im Büro oder die Aufregung vor dem Besuch der Schwiegereltern. In manchen Situationen ist der Adrenalinspiegel im Körper signifikant erhöht und der Puls rast. Gerade beim Glücksspiel ist der Nervenkitzel groß. Die meisten Anbieter bieten eine große Auswahl an den besten Online Casino Freispielen und lassen das Spielerherz damit höher schlagen. Auch wenn fast alle von Experten getestet wurden und als seriös einzustufen sind, der Adrenalinspiegel steigt egal ob im Casino oder bei anderen aufregenden Tätigkeiten recht schnell und so mancher benötigt danach etwas zur Beruhigung.

Bei zu großer Nervosität kann aber Kurkuma helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Darüber hinaus hat er noch weitere heilsame Eigenschaften:

  • Kurkuma wirkt antibakteriell.
  • Er fördert die Verdauung.
  • Er lindert Blähungen und hilft bei Völlegfühl. 
  • Er hemmt Entzündungen.
  • Er bringt die Durchblutung in Schwung. 
  • Er kann schlaffördernd wirken, was zu seiner beruhigenden Eigenschaft passt.
  • Kurkuma zügelt den Heißhunger auf Süßigkeiten.
Kurkuma wird auch Gelbwurz oder Gelber Ingwer genannt und entstammt derselben Pflanzenfamilie wie Ingwer. Als pures Gewürz wird Kurkuma in der europäischen Küche eher weniger eingesetzt. Vielmehr ist es häufig Bestandteil von Curry-Pulvern oder Curry-Pasten. 

Mit Kurkuma Latte zur Ruhe kommen

Ein Trendgetränk hat es mittlerweile auf die Speisekarte vieler Cafés geschafft: Kurkuma Latte. Er ist auch bekannt als „goldene Milch“ und gilt als Wunderwaffe. 

Mit diesen Zutaten wird Kurkuma Latte zubereitet:

  • 200 ml Milch (auch Reis- oder Mandelmilch können verwendet werden)
  • 1 TL Kurkumapulver oder eine schmale Scheibe Kurkumawurzel
  • Eine schmale Scheibe Ingwer
  • 1 TL Honig
  • Kardamom 
  • Pfeffer
  • Zimt

Die Milch wird mit dem Kurkumapulver oder dem geriebenen Kurkuma und dem geriebenen Ingwer aufgekocht. Mit einer Prise Pfeffer und Kardamom sollte dann alles zusammen für zehn Minuten durchziehen. Die Farbe der Milch wird dadurch goldgelb, woher auch ihr Spitzname stammt. Das Aroma des Kurkuma Lattes ist scharf und würzig, durch die Wärme und Vollmundigkeit der Milch aber auch sehr wohlschmeckend. Mit Honig kann der Latte gewürzt werden, eine Prise Zimt verfeinert ihn noch zusätzlich. 

Vor dem Einschlafen oder in Situationen voller Nervosität oder Vorfreude hat Kurkuma Latte eine beruhigende Wirkung. Unter Stress fühlt sich der Bauch häufig aufgewühlt an. Die Verdauung kann durcheinander sein. Kurkuma beruhigt den Magen-Darm-Trakt, die warme Milch entspannt zusätzlich.

Kurkuma-Tee hat eine ähnliche Wirkung

Kurkuma kann auch als Tee aufgesetzt werden. Dafür werden folgende Zutaten benötigt:

  • Eine Scheibe Kurkuma
  • Eine Scheibe Ingwer
  • Eine Zimtstange
  • Der Saft einer Orange
  • Pfeffer
  • 1 TL Honig
  • 200 ml Wasser
Zubereitung: Das Wasser wird zusammen mit Kurkuma, Ingwer und der Zimtstange in einem Topf aufgekocht. Mit dem Hinzufügen des Orangensafts sollte gewartet werden, bis der Tee leicht abgekühlt ist. Andernfalls gehen zu viele Vitamine verloren. Er kann je nach Geschmack gesüßt und mit einer Prise Pfeffer abgerundet werden.
Je länger Ingwer und Kurkuma im Wasser ziehen, desto schärfer wird der Tee. Wer auf Schärfe empfindlich reagiert, sollte Ingwer und Kurkuma daher direkt nach dem Aufkochen wieder aus dem Wasser nehmen. 

Curcumin in der Krankheitsforschung

Der magische Stoff in Kurkuma heißt Curcumin. In der Krebs-Forschung wird aktuell viel zu seiner Wirkung untersucht. So steht er im Verdacht, bei der Vorbeugung von Hautkrebs nützlich sein zu können. Genauere Studien am Menschen stehen aber noch aus. 

Auch bei Rheuma kann Curcumin helfen. Die Symptome wie Gelenkschmerzen, Schwellungen an den Gelenken und Steifheit von Gelenken können durch die Gabe von Curcumin zurückgehen. 

Vorsicht beim Verarbeiten von Kurkuma: Die Wurzel hat eine stark färbende Wirkung. Handschuhe helfen, um nach dem Arbeiten mit Kurkuma keine tiefgelben Finger zu haben. Die Kleidung sollte ebenfalls geschützt werden. 

Datum: 23.01.2020

Autor: Karin Dunkel