Relaxen Die passende Entspannungsmethode

Mehr Gelassenheit, weniger Hektik – laut einer Forsa-Umfrage der häufigste gute Vorsatz. Doch Relaxing-Techniken gibt es viele. VITAL stellt Ihnen ein neues Konzept vor, mit dem Sie garantiert die richtige für sich finden. Unser Test verrät Ihnen, welcher Entspannungs-Typ Sie sind.

Schlafende Frau

Was das Wort „Rose“ in uns auslöst, entscheidet, wie wir entspannen

Genau das könnte jeder mit der passenden Entspannungsmethode vermeiden. Nur: Die finden viele Gestresste nicht. Sie gehen zum Yoga, hören Meditationsmusik, machen Atemübungen – und sind danach noch angespannter, weil sie das Gefühl haben, dass die Methode nicht zu ihnen und ihrem Alltag passt. Das ist der zweite, der einfache Grund. „Und der ist sogar relativ häufig“, weiß Doris Ehret-Wemmer aus Calw. „Nicht jeder Mensch spricht auf jede Methode an.“ Klingt nach Binsenweisheit? Für die Heilpraktikerin und Autorin war es der Ausgangspunkt bei der Suche nach einem Konzept, das Ausgebrannten endlich hilft, Entspannung zu finden.

In VITAL stellt sie es vor. „Machen Sie einen Test. Fragen Sie ein paar Freunde, wie sie sich eine Rose vorstellen“, erklärt Ehret- Wemmer. „Da wird es jene geben, die gleich die rote Farbe vor Augen haben. Andere spüren vielleicht die zarten Blütenblätter zwischen den Fingern. Und einer dritten Fraktion fällt sofort eine Textzeile über die Rose ein.“ Aber was hat das mit Enspannung zu tun? „Sehr viel! Ob Ihnen eine Methode hilft, hängt unmittelbar damit zusammen, wie sie Ihre Umwelt vor allem wahrnehmen“, erklärt Ehret-Wemmer. „Verlassen Sie sich z.B. auf Ihre Augen, sollten Sie eine Methode wählen, die auch diesen Kanal anspricht, etwa die sogenannte Fantasiereise.“ Neben diesem visuellen Wahrnehmungs-Typ gibt es noch zwei weitere: den auditiven, der in erster Linie seinen Ohren vertraut, und den kinästhetischen, der seine Umwelt mit dem ganzen Körper erspürt. Unser Test verrät Ihnen, welcher Typ Sie sind und führt Sie zu den passenden Entspannungsmethoden.

Ein Ziel eint sie alle: „Stress lässt sich nie ganz vermeiden“, sagt unsere Expertin. „Regelmäßiges Entspannen hilft jedoch dabei, angemessener auf ihn zu reagieren.“ Zahlreiche Studien belegen diesen Effekt: Stress versetzt den Sympathikus im vegetativen Nervensystem in Alarmbereitschaft. Je häufiger und länger das so ist, desto schädlicher für die Gesundheit. Entspannung dagegen regt den Parasympathikus an, wodurch der Körper regeneriert. „Beherrscht man seine Technik, braucht man nur noch wenige Augenblicke zum Umschalten“, so Ehret-Wemmer. Das beliebte Argument, keine Zeit zum Entspannen zu haben, lässt sie daher nicht gelten. „15 Minuten täglich genügen. Die kann und sollte sich jeder nehmen.“