Gesundheit Kann CBD das Immunsystem stärken?

Hanf

Jedes Jahr, wenn die Erkältungs- und Grippezeit wieder vor der Tür steht, haben viele Menschen Angst sich zu infizieren und wochenlang an das Bett gefesselt zu sein. Gerade aktuelle Entwicklungen zeigen, dass die Ängste durchaus begründet sind und sich Krankheiten sehr schnell über den Planeten verbreiten können. Das neuartige Coronavirus SARS-COV 2 ist ein gutes Beispiel dafür, wie rasant sich ein gefährlicher Virus ausbreiten kann.

Bei Verdacht auf Erkrankung am Coronavirus sollte unverzüglich gehandelt werden. Doch wie kann man sich schützen? Gibt es Möglichkeiten, durch die man sich in den gefährlichen Zeiten gar nicht erst schlapp und anfällig für Krankheiten fühlt? Wenn man sich erst einmal bei anderen Personen angesteckt hat, dann ist es oftmals schon zu spät und man kann dem Immunsystem nur noch sehr begrenzt bei der Abwehr der Erreger helfen.

Viren können den gesamten Körper lahmlegen und sind für Risikogruppen sogar lebensbedrohlich. Viele suchen daher nach einer Möglichkeit, das eigene Immunsystem zu stärken, damit eindringende Fremdkörper besser abgewehrt werden können.

CBD bietet eine Möglichkeit, dass eigene Immunsystem effektiv zu stärken. Auch wenn dieser Wirkstoff aus der Hanfpflanze immer bekannter wird, so gibt es doch viele Menschen, die mit dem Begriff CBD noch nichts anzufangen wissen.

CBD vs. THC

CBD wird von viele Menschen weiterhin mit Marihuana, exzessivem Drogenkonsum und Rauschzuständen in Verbindung gebracht. Für diese Wirkung ist allerdings nicht das CBD verantwortlich, sondern das bekannte THC. Dieses Cannabinoid sorgt für die berauschende bzw. stimulierende Wirkung. Da sich THC entscheidend auf Funktionen in unserem Gehirn auswirkt und gleichzeitig süchtig machen kann, ist es in Deutschland verboten. Der Wirkstoff kann nur in Ausnahmefällen medizinisch verschrieben werden.

Bei CBD handelt es sich im Gegensatz zu THC um ein Cannabinoid, welches keine berauschende Wirkung besitzt. Ebenfalls macht der Stoff nicht süchtig und kann daher bedenkenlos erworben und konsumiert werden.

Bei CBD handelt es sich letztlich um einen pflanzlichen Wirkstoff, der inzwischen immer beliebter wird und schon für seine vielen positiven Wirkungen auf den menschlichen Organismus bekannt ist. So wundert es nicht, dass immer mehr CBD Produkte auf dem Markt auftauchen. Leider ist es für die Verbraucher nicht immer einfach zu bestimmen, welche CBD Marken vertrauenswürdig sind. Die meisten Marken, wie zum Beispiel Natucan, liefern qualitativ hochwertige Produkte, aber nicht alle Unternehmen halten dieses Maß an Integrität aufrecht. Es ist wichtig, dass Sie Produkte miteinander vergleichen, bevor Sie Ihre Wahl treffen.

Welches CBD darf es sein?

Bis vor kurzem waren CBD Produkte nur Online erhältlich. Inzwischen kann man sie aber auch in Apotheken, Hanfgeschäften oder in gut ausgestatteten Reformhäusern erwerben.

Beim Kauf sollte man sehr vorsichtig sein und sich für einen seriösen Hersteller entscheiden. Wie bereits erwähnt sind nicht alle CBD-Produkte qualitativ hochwertig und werden zudem auch oft überteuert verkauft. Schauen Sie deshalb immer auf die Inhaltsstoffe, wenn Sie verschiedene CBD-Produkte miteinander vergleichen.

CBD kann in Form eines Öls, als Kapseln, Paste oder Salbe erworben werben. CBD Öl ist dabei die beliebteste Darreichungsform. Das Öl kann mit 5 oder 10% CBD Anteil erworben werden. Bei fünf Prozent sind 1500mg enthalten, bei 10% CBD-Anteil sind es doppelt so viel.

Beginnen Sie bestenfalls mit einem niedrig dosierten CBD Öl. Gibt es bei der Einnahme des CBD Öls keine erkennbaren Veränderungen, kann die Dosis erhöht werden. Die ideale Dosierung von CBD hängt von vielen Faktoren wie beispielsweise Ihrem Körpergewicht und der Konzentration von CBD in dem verwendeten Produkt ab. Denken Sie daran, dass jeder Körper anders reagiert. Berücksichtigen Sie auch alle Wechselwirkungen, die CBD mit anderen Medikamenten haben kann.

Wenn Sie mit Ihrer CBD Einnahme beginnen, können Sie ein Tagebuch führen, um Ihre Fortschritte zu verfolgen. Notieren Sie sorgfältig alle Veränderungen Ihres Zustands, egal wie klein sie sind. Dies ist wichtig, um die beste Dosierung des CBD-Öls zu bestimmen.

CBD und das Immunsystem

Das eigene Immunsystem umfasst viele Prozesse, die darauf ausgelegt sind, Fremdkörper abzuwehren. Das können Bakterien, Viren oder andere Fremdkörper sein.

Die verschiedenen Wirkstoffe der Hanfpflanze - vor allem Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) – können die Immunreaktion unterdrücken. Dies ist für Menschen mit bestimmten Erkrankungen recht vorteilhaft. Es gibt eine wachsende Anzahl von Forschungsarbeiten, die den Einsatz von THC und CBD bei Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn, Multipler Sklerose und rheumatoider Arthritis unterstützen. Wissenschaftler glauben, dass diese Krankheiten durch ein überaktives Immunsystem verursacht werden. Eine Verbesserung des Immunsystems bedeutet also in diesem Fall, es weniger empfindlich zu machen, damit es aufhört, das körpereigene Gewebe anzugreifen.

Wenn Cannabinoide also die Immunreaktion unterdrücken, macht es uns dann beispielsweise anfälliger für eine Grippe oder eine Erkältung?

Sowohl ein überaktives Immunsystem als auch ein geschwächtes Immunsystem ist nicht in der Lage, den Körper adäquat zu verteidigen und Infektionen abzuwehren. Nach den bisherigen Forschungsergebnissen kann CBD Autoimmunerkrankungen durch die Beruhigung eines überaktiven Immunsystems behandeln. Der Wirkstoff besitzt aber auch die Fähigkeit, ein geschwächtes Immunsystem zu Stärken. Letztendlich kann CBD Ihrem Körper helfen, ein Gleichgewicht zu finden, um optimal zu funktionieren.

Selbst wenn das Immunsystem optimal funktioniert, kann es natürlich trotzdem sein, dass man erkrankt. Dann geht der Körper aber gestärkt in die Erkrankung und der Krankheitsverlauf wird in der Regel milder sein.

Wie wirkt CBD in unserem Körper?

CBD interagiert in erster Linie mit dem Endocannabinoid-System (ECS). Das ESC ist ein komplexes System, das Anfang der 1990er Jahre entdeckt wurde. Es besteht aus Cannabinoid-Rezeptoren, Endocannabinoiden (körpereigene Cannabinoide) und Enzymen und spielt eine bedeutende Rolle bei der Regulierung eines breiten Spektrums von Körperfunktionen und Systemen, einschließlich des Immunsystems.

CBD hat neuroprotektive, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften und wirkt sich somit auf unseren gesamten Körper positiv aus. Nicht nur präventiv, sondern auch bei akuten Erkrankungen kann Abhilfe geschafft werden.

Der genaue Wirkmechanismus von CBD auf den Körper konnte bisher allerdings noch nicht vollständig erforscht werden. Fest steht jedoch, dass CBD im Zusammenspiel mit den Cannabinoid-Rezeptoren wirkt. Interessant ist dabei, dass sich die Cannabinoide der Hanfpflanze an Rezeptoren im Körper binden können, weil sie die Eigenschaften von körpereigenen Cannabinoiden nachahmen. So lässt sich die allgemeine Wirkung von Cannabis erklären.

CBD kann bei vielen Krankheiten effektiv eingesetzt werden

Jeder der Angst vor Infektionen hat, wird diese Angst nicht unbegründet entwickelt haben. Aus diesem Grund kann es dann sehr sinnvoll sein, CBD auch vorbeugend zu verwenden.

CBD kann neben der allgemeinen Verbesserung des Immunsystems allerdings auch konkret gegen folgende Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden:

  • Depressionen
  • Stress
  • chronische und akute Schmerzen
  • Angstzustände
  • Allergien
  • Magengeschwüre
  • Fettsucht
  • Krebs
Neben der Linderung von Stress und Schmerzen berichten Menschen auch davon, dass sie dank CBD endlich wieder besser einschlafen und zudem befreit schlafen können. Warum CBD den Schlaf verbessern kann, ist nicht immer klar. Forscher vermuten, dass CBD den Schlaf verbessert, weil es die Ursachen der Schlafstörungen bekämpft. Dazu zählen unter anderem psychische Belastungen wie Angst, posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) und Depressionen, Medikamente, die den Schlaf-Wach-Zyklus stören, sowie akute und chronische Schmerzen.
 
Um von der positiven Wirkung des CBD zu profitieren, ist die regelmäßige Einnahme entscheidend. Mit der regelmäßigen Einnahme kann dann gewährleistet werden, dass der Körper in sein eigenes Gleichgewicht zurückfindet, man eine Wirkung verspürt und somit auch in der Zukunft besser gegen Krankheiten und andere Beschwerden gewappnet ist.

In diesen Formen kann CBD angewendet werden

Da sich die Anwendungsgebiete von CBD stetig erweitern, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wie CBD dem Körper helfen kann. Die bekannteste Form dürfte nach wie vor das CBD-Öl sein, was einfach unter die Zunge geträufelt werden kann. Durch das Abmessen einzelner Tropfen kann eine exakte Menge bestimmt werden, die dann meist morgens und abends eingenommen wird.

Daneben gibt es CBD auch in Form von Kapseln. Diese können sehr gut dosiert werden und somit ist eine exakte Einnahme einer bestimmten Menge möglich.

CBD wird aber auch immer öfter in anderen Bereichen verwendet, die nicht medizinisch relevant sind. So wird CBD auch im Bereich der Hautpflege vermehrt eingesetzt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Kosmetikartikel wie Beauty-Masken, welche mit CBD angereichert werden. Ähnlich sieht es mit Cremes und anderen Produkten aus der Beautybranche aus.

Die Cremes können dabei wie alle anderen Hautpflegeprodukte einfach auf der Haut aufgetragen werden und entfalten dann dort ihre Wirkung. Auf Grund der entzündungshemmenden Wirkweise von CBD können Akne und andere Hautkrankheiten sehr gut behandelt werden.

Fazit

CBD kann definitiv bei der Angst vor Infektionen helfen, egal ob die Situation bereits akut ist oder nach präventiven Maßnahmen gesucht wird. CBD sollte zwar nicht als Wundermittel angesehen werden, es zeigt sich aber trotzdem, dass es in vielen Bereichen sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Es gibt zahlreiche Studien, welche die Wirkung von CBD belegen können. Auch die vielen Erfahrungsberichte von Anwendern zeigen deutlich, was CBD bewirken kann. Wichtig ist dabei nur, auf qualitativ hochwertige Produkte von seriösen Firmen zu setzen und kein minderwertiges CBD zu erwerben.

Datum: 02.04.2020

Autor: Karin Dunkel

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