Statt Schmerzmitteln So hilft Sport bei Kopfschmerzen

Nicht immer muss man bei Kopfschmerzen und Migräne zu Schmerzmitteln greifen. Oft hilft moderater Ausdauer-Sport, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Frau beim Nordic Walking am Flussufer

Wie hilft Ausdauersport?

Das Training zielt vor allem darauf ab, die Widerstands- und Erholungsfähigkeit des Körpers zu verbessern, Fett zu verbrennen und das Immunsystem zu stärken. Der Bonus: Du aktivierst dabei körpereigene Schmerzabwehrstoffe, versorgst deinen Organismus optimal mit Sauerstoff und baust Stress ab. Das beugt Migräneattacken vor und bessert akute Spannungskopfschmerzen.

Was passt zu mir?

Hier kommt es ganz auf deine Vorlieben an. Bewährt haben sich Sportarten wie Nordic Walking, Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Wähle etwas aus, das dir Spaß macht. Und schnüre deine Sportschuhe zum Beispiel gemeinsam mit einer Freundin. Zusammen fällt es oft leichter, am Ball zu bleiben. Motiviert euch gegenseitig!

Wie oft sollte ich trainieren?

Experten raten dazu, mindestens dreimal pro Woche jeweils 30 Minuten Zeit in das Training zu investieren. Du solltest nicht an deine Belastungsgrenze oder über sie hinaus gehen. Bleib darunter und achte darauf, dass sich dein Puls zwischen 110 und 150 Schlägen pro Minute bewegt. Das kannst du mit Fitnessarmbändern oder Pulsuhren (im Sportfachgeschäft) überprüfen.

Kann Sport auch Migräne auslösen?

 

Von 0 auf 180? Besser nicht! Wenn du dein Sportprogramm zu abrupt startest, kann das tatsächlich eine Migräneattacke hervorrufen. Wärm dich zum Beispiel durch langsames Gehen auf. Dann haben Betroffene in der Regel keinen Anfall zu befürchten.