Zitternde Hände: 4 Ursachen, die Sie kennen sollten

Zitternde Hände: 4 Ursachen, die Sie kennen sollten

Viele kennen das Phänomen zitternder Hände, etwa bei extremer Kälte. Doch auch andere Gründe können hinter den zittrigen Händen stecken. Wir nennen 4 Ursachen, die Sie kennen sollten. 

 

Wenn die Hände zu zittern beginnen, können alltägliche Dinge plötzlich zur Herausforderung werden. So fällt es plötzlich schwer, zu essen, einen Reißverschluss zuzubekommen oder ein Handy in den Händen zu halten. Ärzte und Ärztinnen bezeichnen die Störung des Nervensystems auch als essenziellen Tremor. Wir kennen 4 Ursachen, die hinter dem Symptom stecken können. 

Zitternde Hände: 4 Ursachen, die Sie kennen sollten 

Wichtig: Jede Ursache verlangt nach einer anderen Therapieform. Im Zweifel fragen Sie einen Arzt oder eine Ärztin.

1. Psychischer Stress/Angst

Ein häufiger Grund für zitternde Hände ist psychischer Stress. Eine nervliche Überlastung kann beispielsweise im Rahmen einer Prüfungssituation auftreten, während eines Streits oder vor einem Bewerbungsgespräch. Auch, wer eine schlimme Nachricht erfährt oder Zeuge eines Unfalls wird, kann mit zitternden Händen reagieren. Das Zittern sollte wieder abklingen, sobald sich die Person wieder beruhigen konnte.

>> 5 Anzeichen einer Angststörung

Im Video: Krankheit mit 1000 Gesichtern – Multiple Sklerose einfach erklärt

2. Vitamin-B12-Mangel

Viele Menschen in Deutschland leiden unter einem Mangel an Vitamin B12. Im Alter von über 65 Jahren hat jeder Vierte zu wenig Vitamin B12 im Blut. Neben zitternden Hände können auch weitere Begleiterscheinungen auftreten. So fühlen sich einige Menschen mit einem Vitamin-B12-Mangel häufig müde oder schwach. Auch handfeste Nervenschäden können entstehen.

>> VItamin-B12-Mangel erkennen und richtig behandeln

3. Schilddrüsenüberfunktion

Stoffwechselerkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion, auch Hyperthyreose genannt, kann psychomotorische Unruhe auslösen. Viele der Betroffenen sind nervös, zappelig oder leiden unter zittrigen Händen. Weitere Symptome wie Schlaflosigkeit, starkes Schwitzen und Stimmungsschwankungen können ebenfalls Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Mit den richtigen Medikamenten kann man die Überproduktion der Hormone gut behandeln.

>> 3 Ernährungstipps bei einer Schilddrüsenüberfunktion

4. Multiple Sklerose

Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine Krankheit, die das Gehirn und das Rückenmark angreift. Dabei wird das Zentrale Nervensystem einer Person durch die chronisch-entzündliche neurologische Erkrankung stark angegriffen. Infolgedessen können Bewegungsstörungen auftreten – etwa ein Tremor in den Händen. Das meist starke Zittern tritt häufig dann auf, wenn Betroffene gezielte Bewegungen ausführen möchten, etwa einen Löffel zum Mund führen.

>> Multiple Sklerose: Da sind die ersten Anzeichen 

Lade weitere Inhalte ...