6. Juli 2021
Zimmer kühlen ohne Klimaanlage: 5 Tipps bei Hitze

Zimmer kühlen ohne Klimaanlage: 5 Tipps bei Hitze

Wenn die Temperaturen im Sommer an der 30-Grad-Marke kratzen, wird es oft auch in der Wohnung unerträglich heiß. Besonders nachts kann uns das am Ein- oder Durchschlafen hindern. Wir haben 5 Tipps für Sie, wie Sie das Zimmer bei Hitze ohne Klimaanlage kühlen können.

Die eigenen vier Wände sind der Ort, an dem wir uns zurückziehen, entspannen und wohlfühlen können. Besonders an heißen Tagen fällt uns das in einer überhitzten Wohnung jedoch schwer. Die hohen Temperaturen können besonders unseren Schlaf negativ beeinflussen. Da die meisten von uns keine Klimaanlage zu Hause haben, müssen wir anderweitig für Abkühlung sorgen.

Welche Raumtemperatur ist normal?

Natürlich kann die Raumtemperatur abhängig von der Lage der Wohnung sowie der Außentemperatur und variieren und nach persönlichem Empfinden angepasst werden – manchen Menschen ist beispielsweise schneller kalt als anderen, weshalb sie im Winter mehr heizen. Für Mietwohnungen wurde vom Bundesministerium eine Temperatur von 21 Grad als geeignete Zimmertemperatur festgelegt. Die Grenzwerte liegen zwischen 18 und 22 Grad. Für einen erholsamen Schlaf sollten die Temperaturen im Schlafzimmer etwas niedriger sein – hier gelten zwischen 16 und 18 Grad als optimal.

Zimmer kühlen ohne Klimaanlage: 5 Tipps bei Hitze

  1. Fenster schließen
    Wenn uns warm ist, ist meist der erste Impuls die Fenster zu öffnen. Das hat bei Hitze jedoch den gegenteiligen Effekt – wer die Fenster aufmacht, lässt die Wärme in die Wohnung. Aus diesem Grund sollten Sie bei hohen Temperaturen im Sommer nur zu Zeiten lüften, an denen es kühl ist - also früh am Morgen oder am späten Abend.
     
  2. Räume abdunkeln
    Wer die eigenen vier Wände abkühlen will, sollte sie zudem abdunkeln. Das bedeutet, dass Sie am besten früh morgens nach dem Sonnenaufgang und nach dem vorherigen Lüften alle Vorhänge zuziehen oder, falls vorhanden, die Rollläden herunterfahren sollten. Dadurch bleibt der Raum, beispielsweise das Schlafzimmer, schön kühl und der Schlaf ist nachts erholsamer.
     
  3. Feuchtes Handtuch aufhängen
    Auch Wasser kann die Luft im Zimmer abkühlen. Wenn Sie ein feuchtes Handtuch im Raum aufhängen, entzieht dieses der Luft Wärme, wodurch eine sogenannte Verdunstungskälte entsteht. Nutzen Sie ein Handtuch aus Baumwolle, da dieses Material länger zum Trocknen braucht als zum Beispiel Polyester.
     
  4. Elektronische Geräte ausschalten
    Die Elektrogeräte in Ihrer Wohnung befinden sich tagsüber im Stand-by-Modus? Das sollten Sie zumindest im Sommer, wenn es heiß ist, künftig ändern, da sie in diesem Zustand Wärme erzeugen. Schalten Sie die Geräte also ganz aus oder verzichten Sie auf deren Gebrauch. Übrigens zählt auch der Kühlschrank dazu – diesen müssen Sie zwar nicht ausschalten, aber achten Sie darauf, die Tür nicht zu lange zu öffnen, da er beim anschließenden Herunterkühlen Wärme freisetzt. 
     
  5. Ventilator nutzen
    Ein kleiner Helfer, den fast jeder zu Hause hat, ist der Ventilator. Dieser stellt eine nachhaltige Alternative zur Klimaanlage dar. Und auch, wenn nicht jeder ihn nachts zum Schlafen nutzen sollte, kann er im Zimmer für Abkühlung sorgen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie von der Luft des Ventilators nicht direkt angeblasen werden, da dies für trockene Augen sorgen und Schmerzen hervorrufen kann.

Video: Wohnung kühlen – die besten Tipps gegen heiße Räume

Lade weitere Inhalte ...