3. Februar 2021
Wie bekomme ich einen Corona-Impftermin?

Wie bekomme ich einen Corona-Impftermin?

Die Verteilung der Corona-Schutzimpfungen hat begonnen. Doch wie läuft die Terminverteilung genau ab? Erfahren Sie, wann und wie Sie einen Corona-Impftermin bekommen können und was Sie dabei beachten müssen.

Die Verteilung der Impfstoffe hat begonnen. Da jedoch der Impfstoff begrenzt ist, hat die Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, wer zuerst geimpft wird und dementsprechen die Bevölkerung in drei Gruppen eingeteilt. In der ersten Gruppe werden zunächst Personen mit einem besonders hohen Erkrankungsrisiko geimpft. Dazu gehören alle über 80-Jährigen, Bewohner aus Alten- und Pflegeheimen sowie medizinisches Personal.

Corona-Impfung: Terminvergabe am besten online

Die Corona-Schutzimpfung wird durch die Bundesländer organisiert, daher ist die Anmeldung nicht einheitlich geregelt. Anlaufstellen, um sich über die Terminvergabe zu informieren, ist die Website der Bundesregierung oder die Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Dort erhalten Sie Informationen zu Ihrem jeweiligen Bundesland und werden auf die entsprechenden Seiten geleitet, um einen Termin vereinbaren zu können.

Sie können auch alternativ die 116117 telefonisch wählen, um einen Termin beim ärztlichen Bereitschaftsdienst auszumachen. Allerdings rät der Notdienst, das Online-Buchungssystem der dort aufgelisteten Bundesländer zu nutzen, da es aufgrund von hohen Nachfragen manchmal zu längeren Wartezeiten bei einer telefonischen Terminvereinbarung kommen kann.

Wichtig: Sie können nicht einfach einen Termin vereinbaren. Sie müssen impfberechtigt sein. In vielen Bundesländern werden Sie von den Behörden angeschrieben. In anderen Ländern müssen Sie sich vorab online registrieren.

Gesundheitsministerium: Impfangebot für alle im Sommer 2021

Laut dem ärztlichen Bereitschaftsdienst soll in rund zwei Monaten, also ab April, mit der Impfung der Personen aus Stufe 2 (über 70-Jährige, demente Personen, Personen mit Trisomie 21, Polizisten, Personal in medizinischen Einrichtungen, Kontaktpersonen von Schwangeren) begonnen werden. Aufgrund von weiteren zugelassenen Impfstoffen wie AstraZeneca könnte laut Gesundheitsminister Spahn die Impfverordnung überarbeitet werden. Personen aus anderen Risikogruppen könnten aufrücken und schneller geimpft werden, da AstraZeneca nicht an über 70- und über 80-Jährige verabreicht werden soll.

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass allen Menschen im Sommer 2021 ein Impfangebot gemacht werden kann. Wer in etwa erfahren möchte, wann er an der Reihe ist, kann einen Impfterminrechner nutzen, der unter Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, berufliche Situation oder Vorerkrankungen einen möglichen Zeitraum für die erste und zweite Verabreichung kalkuliert. Weitere Informationen zum Impfterminrechner finden Sie hier

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