Vitamin-C-Mangel: 4 Anzeichen und Symptome

Vitamin-C-Mangel: 4 Anzeichen und Symptome

Vitamin C ist für uns Menschen lebensnotwendig und steckt in vielen Lebensmitteln wie Orangen, Zitronen oder Paprika. Doch welche Funktionen hat es eigentlich im Körper und was geschieht, wenn wir einen Vitamin-C-Mangel erleiden? Diese vier Anzeichen, Symptome und Beschwerden können auftreten.

Ein Vitamin-C-Mangel ist in Deutschland fast ausgeschlossen. Jedoch gibt es bestimmte Personengruppen, die entweder mehr Vitamin C benötigen oder über eine schlechtere Aufnahme der Ascorbinsäure verfügen. Hierzu zählen Menschen mit chronischen Darmerkrankungen, Raucher:innen sowie Intensivpatient:innen. Außerdem können einige Medikamente und Alkohol den Vitamin-C-Bedarf erhöhen.

Vitamin-C-Mangel: 4 Anzeichen und Symptome

1. Zahnausfall

Diese Mangelerscheinung kommt glücklicherweise nur bei einer extrem ausgeprägten Vitamin-C-Unterversorgung vor. So litten vor allem Seefahrer früher unter der Krankheit Skorbut und ihren Begleiterscheinungen wie Zahnfleischbluten und Zahnausfall. Da bereits kleine Mengen Vitamin C dies verhindern, sind Erwachsene in westlichen Industrienationen kaum davon betroffen. Lediglich Säuglinge sind noch gefährdet und können infolge eines Vitamin-C-Mangels die sogenannte Möller-Barlow-Krankheit erleiden, welche die Knochenbildung und das Wachstum beeinträchtigt.

2. Schlechte Wundheilung

Dieses Symptom hingegen kann bereits bei einer leichten Unterversorgung auftreten. Denn Vitamin C ist an der Herstellung von Kollagen beteiligt. Das Bindegewebs-Eiweiß macht unsere Haut nicht nur elastisch, sondern auch widerstandsfähig und spielt eine Rolle in der Wundheilung. Fehlt es aufgrund eines Vitamin-C-Mangels, kommt es vermehrt zu Einblutungen in der Haut sowie einer schlechteren und langsameren Wundheilung.

3. Infektanfälligkeit

Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung dient Vitamin C unserem Körper als sogenannter Radikalfänger. Es mindert damit den Sauerstoffstress in unseren Zellen und unterstützt das Immunsystem in Belastungssituationen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein Mangel zu erhöhter Infektanfälligkeit führt. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie täglich zwei Portionen Obst und mindestens drei Portionen Gemüse zu sich nehmen. So decken Sie problemlos Ihren Vitamin-C-Bedarf und gewährleisten, dass Ihre Abwehrkräfte intakt bleiben.

4. Müdigkeit und Schwächegefühl

Neben den oben genannten spezifischeren Symptomen kann ein Vitamin-C-Mangel sich jedoch auch durch diffuse Beschwerden bemerkbar machen. Wie bei den meisten Nährstoffmängeln können Müdigkeit, Schwäche und ein generelles Unwohlsein auftreten, wenn Ihrem Körper Vitamin C fehlt. Da ein Vitamin-C-Mangel in Deutschland äußerst selten und unwahrscheinlich ist, sollten Sie sich bei nicht abklingenden Symptomen an Ihren Arzt wenden, um mögliche Ursachen abklären zu lassen.

Tipp: Rauchen erhöht Ihren Vitamin-C-Bedarf. Falls Sie es mit dem Rauchstopp nicht schaffen, sollten Sie unbedingt über die Ernährung genügend Vitamin C zu sich nehmen. Besonders gute Quellen sind Paprika, Brokkoli, Grünkohl sowie Zitronen und Orangen.

Video: 4 Gründe, warum Sie Zitronenwasser trinken sollten

Quellen: gesundheit.gv.at, dge.de, pharmazeutische-zeitung.de

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