21. Dezember 2021
Durchblutungsstörung: 5 Anzeichen einer Frostbeule

Durchblutungsstörung: 5 Anzeichen einer Frostbeule

Bei Nässe und Kälte können sich schnell Frostbeulen an Fingern, Zehen, Ohren oder Nase bilden. Wie Sie eine solche Durchblutungsstörung erkennen und wieso Frostbeulen entstehen, erfahren Sie hier.

Was ist eine Frostbeule?

Bei einer Frostbeule (Perniones) handelt es sich um eine kältebedingte Durchblutungsstörung. Dabei entstehen Schwellungen, die in erster Linie an Händen, Füßen, Ohren und Nase auftreten. Der Grund: Diese Stellen sind im Vergleich zu anderen Körperbereichen schlechter durchblutet und daher besonders anfällig für Frostbeulen.

Anzeichen von Frostbeulen

  • Anfangs verfärbt sich die Haut bläulich bis rötlich.
  • Später kann die Haut anschwellen und Blasen werfen.
  • Die Haut kann sich beulenförmig wölben.
  • Und kann außerdem druckempfindlich sein.
  • Wenn sich die Haut wieder erwärmt, schmerzen die Frostbeulen.
  • Die Haut beginnt obendrein zu jucken und zu brennen.

Frostbeulen behandeln

In der Regel bildet sich eine Frostbeule nach Wochen zurück. In schweren Fällen kann es zu Geschwüren kommen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Ihnen zusätzlich pflegende Salben und Medikamente verschrieben, welche Ihre Gefäße erweitern. Frostbeulen entstehen, wenn der Körper Nässe und Kälte ausgesetzt ist.

Wie entstehen Frostbeulen?

Wissenschaftlich ist es nicht eindeutig erklärt, wieso es zu Frostbeulen kommt. Sie entstehen wahrscheinlich, wenn sich die Blutgefäße übermäßig stark bei Kälte und Nässe verengen. Das ruft Durchblutungsstörungen hervor, da das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Frostbeulen können bereits bei Temperaturen zwischen null und zehn Gras Celsius entstehen. Aus diesem Grund sollten Sie auf das Wetter angepasste Kleidung tragen und eine Mütze, Handschuhe und wärmende Wollsocken anziehen, wenn Sie sich länger im Freien aufhalten. Vor allem Wintersportler sollten entsprechend gekleidet sein. Ihre empfindliche Gesichtshaut können Sie mit einer reichhaltigen, fettigen Creme schützen.

Frostbeulen nicht mit Erfrierungen verwechseln

Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass es sich bei Frostbeulen um Erfrierungen handelt. Bei einer schweren Erfrierungen kommt es zu weißen, kalten und harten Hautstellen. Tauen diese auf, verfärbt sich die betroffene Stelle schwarz, schwillt an und schmerzt. Zusätzlich können sich Blasen bilden. Das betroffene Gewebe fühlt sich gefühllos und hart gefroren an. Meistens treten Erfrierungen in Zusammenhang mit Unterkühlung auf.

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