14. Juni 2021
Schweißfüße: Diese 5 Tipps helfen

Diese 5 Tipps helfen wirklich gegen Schweißfüße

Besonders im Sommer bei hohen Temperaturen schwitzen die Füße schneller. Vielen Betroffenen sind die Schweißfüße unangenehm. Aber was kann man gegen das vermehrte Schwitzen tun? Wir haben 5 Tipps für Sie, die wirklichen gegen Schweißfüße helfen.

Im Sommer beim Besuch die Schuhe ausziehen? Das kann für Menschen, die unter Schweißfüßen leiden, unangenehm werden. Nicht nur die feuchten Abdrücke auf dem Boden, sondern auch der strenge Geruch, der durch die schwitzenden Füße entstehen kann. Aber wieso schwitzen manche Menschen mehr als andere und was kann man gegen die unliebsamen Schweißfüße tun?

Wie entstehen die Schweißfüße?

Anders als häufig angenommen sind Schweißfüße meist nicht die Folge mangelnder Hygiene. Dadurch, dass sich in der Haut unter den Fußsohlen rund 500 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter befinden, können wir an dieser Körperstelle vermehrt schwitzen. Schwitzen generell ist zwar lästig, erfüllt für den Körper aber eine lebenswichtige Aufgabe: Durch das Verdunsten des Schweißes, kühlt die Haut ab, wodurch der Körper sich vor einer Überhitzung schützt. Übermäßiges Schwitzen an den Füßen kann durch verschiedene Ursachen begünstigt oder hervorgerufen werden. Dazu zählen erbliche Veranlagung, hohe Temperaturen im Sommer, Stress, Nikotinkonsum, körperliche Aktivität, Socken aus Materialien wie Nylon oder Hormonstörungen. Auch verschiedene Krankheiten können die Schweißfüße auslösen – beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion oder Gicht. Wenn man jedoch mehr schwitzt, als für die Regulierung der Körpertemperatur notwendig ist, wird dies als Hyperhidrose bezeichnet.

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Schweißfüße: Diese 5 Tipps helfen

Der Schweiß kann besonders in geschlossenen Schuhen bei Hitze nicht verdunsten und sich deshalb zwischen den Zehen sammeln. Da dieses feuchtwarme Milieu ideale Bedingungen für Bakterien bietet, können Schweißfüße auch die Entstehung eines Nagelpilzes begünstigen. Folgende Tipps können bei Schweißfüßen helfen:

  1. Offene Schuhe tragen
    Ein simpler und effektiver Tipp bei Schweißfüßen ist, das richtige Schuhwerk zu tragen. Besonders bei sehr hohen Temperaturen im Sommer sollten Sie dafür sorgen, dass genug Luft an ihre Füße kommt. Das geht am besten mit offenen Sandalen oder Flip-Flops, in denen der Schweiß an den Füßen direkt verdunsten und sich nicht sammeln kann.
     
  2. Schuhe desinfizieren
    Wer nicht auf geschlossene Schuhe verzichten will oder kann, sollte Modelle aus atmungsaktivem Material wählen. Wichtig ist, die Schuhe regelmäßig zu desinfizieren, damit Bakterien nicht überleben und die Entstehung von Fußpilz begünstigen können.
     
  3. Auf Material der Socken achten
    Wer die Schweißproduktion reduzieren und unangenehmen Gerüchen vorbeugen will, der sollte zudem genau darauf achten, welches Material seine Socken haben. Socken aus Synthetik nehmen keinen Schweiß auf, genauso wenig wie auch Schuhe aus Plastikmaterial, wodurch sie das Schwitzen begünstigen. Greifen Sie daher besser zu dünnen Socken aus Baumwolle.
     
  4. Fußbäder machen
    Auch mit der richtigen Fußhygiene können Sie unliebsamen Schweißfüßen entgegenwirken. Machen Sie morgens, bevor Sie das Haus verlassen, ein Fußbad und trocknen Sie die Füße nach dem Waschen gründlich ab, damit keine Nässe zurückbleibt. Wer duftende Zusätze hinzugibt, der beugt unangenehmen Gerüchen vor. 
     
  5. Hilfsmittel nutzen
    Auch einige Hilfsmittel können Ihnen im Kampf gegen den Schweiß helfen. Spezielle Deosprays für die Füße können die Schweißproduktion reduzieren oder gegen die Bakterien helfen. Fußpuder hingegen kann den Schweiß aufsaugen und so verhindern, dass die Feuchtigkeit sich sammelt.
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